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Re: @ Wolfgang

Wolfgang F., (vor 9143 Tagen) 552 Beiträge @ DieterB

Hallo Wolfgang,
danke für die Blumen ;-)
Aber irgendwie komme ich mit den Gewebeuntersuchungen unterm Mikroskop nicht
recht weiter, hauptsächlich weil ich keine wirklich dünnen Schnitte
hinkriege mit der Rasierklinge, obwohl ich das unterm Stereomikroskop
mache. Du im Gegensatz zeigst phantastische Aufnahmen aus dünnen
Präparaten, nicht nur weil Dein Mikroskop offensichtlich sehr hochwertig
ist, ich vermute auch, daß Du mit einer anderen Methode zu Deinen
Schnitten kommst. Verwendest Du ein Mikrotom? Oder hast Du irgendeinen
besonderen Trick?
Grüße
Dieter

Hi Dieter,

ich benutze keine Hilfsmittel außer frischen Rasierklingen (oft nach 10 Schnitten ausrangiert) und einer Pinzette. Aber die meisten Lamellenpräparate sind einfache Quetschprätarate. Du kannst einen Brocken Lamelle solange mit einer Nadel in Kongorot oder KOH 3% zermatschen, bis nur ein Brei übrig ist und diesen mikroskopieren. So sieht man Zystiden, Schnallen und Basidien am besten.

Für Cheilocystiden schneide ich einer Lamelle auf ganzer Länge die Schneide ab und zermatsche diese.

Für Huthautstrukturen hilft das natürlich nichts. Da mache ich tatsächlich 2 fast! parallele Schnitte in den Hut und zupfe das dünn geschnittene Gewebe in der Nähe des Schnittpunktes mit einer sehr feinen Pinzette 'raus.

Wolfgang

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