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Pilzwachstum und Mondphasen

Angela, (vor 9137 Tagen)

Schaut mal was ich gefunden habe:

Pilzwachstum und Mondphasen
Von Pilzsammlern wird oft zwischen Mondphasen und Pilzwachstum ein Zusammenhang hergestellt, wobei diese Vermutung teilweise kontrovers diskutiert wird. Dazu erschien in der Zeitschrift DER TINTLING ein recht aufschlussreicher Aufsatz. Darin wurden die Aufzeichnungen eines Pilzberaters über 30 Jahre hinweg mit den jeweiligen Mondtagen in Verbindung gebracht. Dabei stellte sich heraus, dass die Pilzpopulation 5 Tage vor Neumond mit 92% vom Mittelwert am geringsten und ca. 5- 6 Tage vor Vollmond mit 107% am größten war. Damit ist die Abweichung von Maximal- zum Minimalwert gerade mal 14%. Daraus kann jeder für sich eine Abhängigkeit ableiten oder auch nicht!

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Re: Pilzwachstum und Mondphasen

Gottfried, (vor 9137 Tagen) @ Angela

Hallo Angela,
der Original- Beitrag vom 22. Juli 2001 lautete damals so:
"Hallo Pilzfreunde,
vor einiger Zeit habe ich mich zu einem möglichen Zusammenhang zwischen Mondphasen und Pilzwachstum dahingehend geäußert, daß es keinen solchen gibt. Das ist so nicht (ganz) korrekt. In dem besagten Aufsatz in der DER TINTLING wurden die Aufzeichnungen eines Pilzberaters über 30 Jahre hinweg mit den jeweiligen Mondtagen in Zusammenhang gebracht. Dabei stellte sich heraus, daß die Pilzpopulation 5 Tage vor Neumond mit 92% vom Mittelwert am geringsten und ca. 5- 6 Tage vor Vollmond mit 107% am größten war. Damit ist die Abweichung von Maximal- zum Minimalwert nur: (107-92)*100/107=14%. Für mich ist schlüssig, daß es (fast) keine diesbez. Abhängigkeiten gibt!

Für weitere Infos: DER TINTLING Nr. 19 (Heft 1/2000)"
Der von Dir zitierte u. st. Beitrag ist unter "Pilze allgemein" meiner Homepage www.ThumserOnline.de nachzulesen!
Gruß G.

Schaut mal was ich gefunden habe: Pilzwachstum und Mondphasen
Von Pilzsammlern wird oft zwischen Mondphasen und Pilzwachstum ein
Zusammenhang hergestellt, wobei diese Vermutung teilweise kontrovers
diskutiert wird. Dazu erschien in der Zeitschrift DER TINTLING ein recht
aufschlussreicher Aufsatz. Darin wurden die Aufzeichnungen eines
Pilzberaters über 30 Jahre hinweg mit den jeweiligen Mondtagen in
Verbindung gebracht. Dabei stellte sich heraus, dass die Pilzpopulation 5
Tage vor Neumond mit 92% vom Mittelwert am geringsten und ca. 5- 6 Tage
vor Vollmond mit 107% am größten war. Damit ist die Abweichung von
Maximal- zum Minimalwert gerade mal 14%. Daraus kann jeder für sich eine
Abhängigkeit ableiten oder auch nicht!

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Re: Pilzwachstum und Mondphasen

Angela, (vor 9137 Tagen) @ Gottfried

Gottfried, das weiss ich doch. Aber neulich kam noch mal das Thema drauf (so vor einer Woche?) und da dachte ic mir das als Nachtrag vor allem zu Rainers Kommentar.

Cheers

Angela

Hallo Angela,
der Original- Beitrag vom 22. Juli 2001 lautete damals so: "Hallo
Pilzfreunde,
vor einiger Zeit habe ich mich zu einem möglichen Zusammenhang zwischen
Mondphasen und Pilzwachstum dahingehend geäußert, daß es keinen solchen
gibt. Das ist so nicht (ganz) korrekt. In dem besagten Aufsatz in der DER
TINTLING wurden die Aufzeichnungen eines Pilzberaters über 30 Jahre hinweg
mit den jeweiligen Mondtagen in Zusammenhang gebracht. Dabei stellte sich
heraus, daß die Pilzpopulation 5 Tage vor Neumond mit 92% vom Mittelwert
am geringsten und ca. 5- 6 Tage vor Vollmond mit 107% am größten war.
Damit ist die Abweichung von Maximal- zum Minimalwert nur:
(107-92)*100/107=14%. Für mich ist schlüssig, daß es (fast) keine diesbez.
Abhängigkeiten gibt!
Für weitere Infos: DER TINTLING Nr. 19 (Heft 1/2000)"
Der von Dir zitierte u. st. Beitrag ist unter "Pilze allgemein"
meiner Homepage www.ThumserOnline.de nachzulesen!
Gruß G.

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Re: Pilzwachstum und Mondphasen

hajo, (vor 9136 Tagen) @ Angela

Also ich finde das doch ganz interessant, und 14% Unterschied ist ja ganz ordentlich. Allerdings sagt diese Zahl natürlich noch nicht allzu viel aus, wie ist denn die statistische Signifikanz? Gibt es also wirklich einen statistischen Zusammenhang?
Falls es einen solchen gibt, heißt es natürlich immer noch nicht, dass Pilze vom Mond beeinflusst werden, da ja der Pilzberater vielleicht vor Neumond lustloser gesammelt hat, obwohl man doch eigentlich bei Vollmond schlechter schläft und dann unaufmerksamer ist?
Naja egal, ich hab leider den Tintling-Artikel nicht gelesen, da wurden diese Probleme vermutlich schon diskutiert.
Viele Grüße ein letztesmal aus Konstanz,
Hajo

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Re: Pilzwachstum und Mondphasen

Birgit, (vor 9136 Tagen) @ hajo

Hi Hajo,

Also ich finde das doch ganz interessant, und 14% Unterschied ist ja ganz
ordentlich. Allerdings sagt diese Zahl natürlich noch nicht allzu viel
aus, wie ist denn die statistische Signifikanz? Gibt es also wirklich
einen statistischen Zusammenhang?

Eben die Signifikanzaussage fehlt dabei vollkommen, ich kenne den Artikel aus dem TIntling ebenfalls und das ist mir damals schon beim Durchlesen aufgefallen (im TIntling wurde soweit ich mich erinnern kann auch nicht behauptet, daß ein Unterschied bewiesen werden kann, vermutlich genau aus den Gründen, die ich unten ausführe). 14% Unterschied ist wirklich nicht die Welt. Die beiden Werte, die da 14% auseinander liegen, sind ja Mittelwerte, Mittelwerte haben immer Fehler, die sich aus der Streuung der Einzelwerte, die zur Mittelung herangezogen werden, berechnen. Bei der, wie anzunehmen ist, stark schwankenden Anzahl an PIlzen in den zur Mittelung herangezogenen Werte der verschiedenen Vergleichsjahre, ist praktisch schon mit Sicherheit zu sagen, daß der Fehler der Mittelwerte jeweils größer als 7% sein wird, damit ist der Unterschied nicht signifikant. Nicht signifikant heißt, daß die Vermutung, daß das Pilzwachstum mit den Mondphasen zusammenhängt, nicht bewiesen werden kann.

Gruß

Birgit

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Mondphasen 30 Jahre lang

Markus H., (vor 9136 Tagen) @ Angela

Hallo an alle !

Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, hätte sich der gute Mann über die echten Mondrythmen Gedanken gemacht.
Denn, das geht doch wohl jedem ein, dass es den Pilzen völlig egal ist, ob uns der Mond die von der Sonne beschienene Seite, die Hälfte davon, oder die dunkle Seite zeigt (die Pilze haben ja keine Augen!)

Viel größer sind die Unterschiede, wenn der Mond flache oder steile Bahnen über den Nachthimmel zieht (das tut er nämlich!)

Weiters beschreibt der Mond ja keine Kreisbahn um die Erde, sondern wie die Erde um die Sonne eine annähernd elliptische, d.h. es gibt Tage an denen der Mond der Erde näher ist - an diesen Tagen ist logischerweise auch die Anziehungskraft größer. An den sogenannten Wendepunkten sind sogar Änderungen im Erdmagnetfeld messbar.

Die Anthroposophin Maria Thun beschäftigt sich seit fast 40 Jahren mit diesen Rythmen und beweist alle Jahre wieder, dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen diesen Rythmen und dem Pflanzengedeihen besteht.

mfg
Markus H.