Re: Bestimmungshilfe Baumpilze
Hallo Andreas,
dann müsste man klären, warum sich die beiden in Kultur nicht kreuzen lassen. Das Problem dürfte sein, dass D. confragosa auch mal lamellig vorkommen kann, während die dünnfleischigere, am Hut mehr rot durchgefärbte D. tricolor, die auch bei mir gern an Rosaceae wächst (z.B. an Mehlbeere, ganz typisch) immer lamellig ist. Die Lamellen alleine sind also nicht ausreichend. Bei D. confragosa hat man aber meist bei lamelligen Funden zumindest am Fruchtkörperansatz porige Strukturen.
D. septentrionalis ist die Abgrenzung noch schwieriger (von D. tricolor), da auch lamellig (und ebenfalls nicht kreuzend). Hier ist der Hut aber nicht so rot.
Biologisch gesehen sind es wohl drei Arten, die Bestimmung ist für uns aber nicht immer leicht.
LG
Christoph
Hallo,
die bin ich genau derselben Meinung. War ich lange nicht, ich hatte nie
Übergänge oder ähnliches. Bis ich die beiden Formen auch mal am selben Ast
fand, oder Kollektionen, wo ich mir nicht mehr ganz sicher war, ob die
jetzt porig oder lamellig snid. Und den letzten "Beweis" gab mir
ein Fund der zur Thüringer Landesausstellung mitgebracht wurde. Das war
ein Birkenast mit schon älteren porigen Fruchtkörpern und direkt unterhalb
deren Konsolen, also im direkten Kontakt zu diesen, wuchs eine neue
Generation Konsolen heraus - aber diese mit reinen Lamellen ....
beste Grüße,
Andreas