Re: Zwischenstand
Hallo Klaas!
Zu den Cheilos: Ich dachte eigentlich, das auf der ersten ersten Montage
links oben
wären welche. Jetzt bin ich unsicher, ob das auf der zweiten angehängten
Montage
überhaupt welche sind. Wenn ja, sind sie oft auch gegabelt.
Das lässt sich jetzt eher schlecht beurteilen. Das sich apikal gabelnde Element könnte zur Not auch ein Jung-Basidium sein, aber sonst, die welligen, sich nach oben verschmälernde sind Cheilo-Zystiden.
Und genauso sind viele Elemente auf der 2. Montage sicher welche. Die sind zu erkennen, weil sie zwar +-zylindrisch bis keulig sind, aber immer irgendwie mit leicht richtungswechselnden Knicken oder wellig, eben vom Prinzip her wie die Pileos.
Dabei ist es nicht ungewöhnlich, dass sie auch kleine knollige Nasen, grobe Verzweigungen oder "Basidien-Doubles" bilden.
Ich finde übrigens nicht, dass Mycena speirea besonders variabel im Aussehen ist. Eben 1. gerad- und längerstielig, wenn auf Zweigen in der Laubschicht wachsend oder 2. kurz- und krummstielig, wenn zwischen der Rinde herauswachsend.
Oft hat er noch ein +-dezentrales Buckelchen auf dem Hut und meist wächst er mit diesem unregelmäßigem Hutrand. Wechselnde Braunintensität ist Lichtsache.
VG Ingo W