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Re: Inocybe muricellata

Andreas 2, (vor 5385 Tagen) 490 Beiträge @ interhias

Hallo und Guten Abend,

unter anderem kenne ich so I. muricellata auch. Scheint aber sehr variabel zu sein, vielleicht eine Artengruppe. Kenne zumindest einige Abweichler (siehe z.B. Bild), die ich mangels Alternativen zu cf. muricellata stelle. So gedrungene Sporen habe ich nur selten beobachtet. Qm lag meist zwischen 1,6-1,7. Standort treu konnte ich über mehrere Jahre auch die großsporige Stangelsche Var. beobachten. Leider wurde das Biotop zerstört.

Gruß Andreas

Hallo zusammen,
als nächstes möchte ich Kollektionen von Inocybe muricellata Bres. vorstellen
und zwar im Sinne von Stangl. E. Ferrari (2006) weist darauf hin, dass
diese Art nicht mit rötlicher Stielspitze beschrieben wurde. Wenn man die
Synonymisierung durch Kuyper also ablehnt, müsste man die Pilze wohl I.
scabella nennen.
Steckbrief: Glattsporige Marginata mit ziemlich schuppigem Hut, gleichdickem
Stiel, rötlicher Stielspitze, gedrungenen Sporen und langhalsig
lageniformen, in KOH gelben Hymenialzystiden
Bis vor kurzem war mir nicht so recht klar, was ich unter diesem Pilz zu
verstehen habe, aber inzwischen habe ich drei Kollektionen, die gut
zusammenpassen. Frage an die Risspilzfreunde: Deckt sich diese
Interpretation mit eurer? Interessant wäre außerdem, ob das Merkmal der
gedrungen Sporen bei dieser Art konstant ist, bei meinen drei Kollektionen
ist der Q-Wert stets


Pleurozystiden:

Sporen: gedrungen subamygdaloid, nur selten (vorw. bis sehr großen Sporen)
mit schwacher Delle, Apex subkonisch bis abgerundet, Maße: 8,9 x 5,8 (8-10
x 5,5-6,5), Q=1,53 (1,31-1,73), 20 Sp. gemessen:
Komplette Doku.
Und hier noch Vergleichsfotos von den beiden anderen Kollektionen:

Komplette Doku.

Komplette Doku.
Grüße aus München
Hias

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