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Re: Inocybe subporospora

Heinz Ebert ⌂, (vor 5379 Tagen) 968 Beiträge @ Helmut

Hallo Helmut,

unser erster eifeler Fund war im stillgelegten, aber offengelassenen Teil einer Lavagrube. Wir bereiteten damals die Dreiländertagung (als 4-Lädertagung mit Beteiligung der Niederländer) vor. Ich wollte damals Krieglsteiner, Kuyper (!) und Stanek nur die Schönheit einer solchen Grube zeigen. Dabei stießen wir bei Salweide und Espe auf eine Gruppe von Inocyben, die Kuyper (wer sonst?) mit einem Namen belegen sollte. Er äußerte, er müsse noch mikroskopieren, und wenn sich sein Verdacht bestätige, dann sei es wohl ein Erstfund für die BRD. Die Untersuchung am Abend bestätigte subporospora. Am nächsten Tag fuhren wir von einer Lavagrube zur nächsten (in der Eifel gibt es ca. 800 davon), und überall fanden wir den Pilz. Immer bei den v.g. Pioniergehölzen, und immer in nicht rekultivierten (!) Teilbereichen.
Der Fund wurde dokumentiert in BKPM, ich glaube Bd. 5
Lava ist nährstoffarm, aber basenreich. Auf Lava und Basalt finden wir oft Arten, die als Kalkpilze gelten.
Beste Grüße, Heinz

Servus Hias,
die "Poren" sind ja signifikant! Irgendwo hatte ich mal gelesen,
dass solche Keimporen auch bei anderen Risspilzen vorkommen sollen, mir
sind sie aber noch nicht begegnet (höchstens mal undeutlich). Könnte es
sein, dass neben Sand / Kies aus ein gewisser Kalkanteil für das Wachstum
vonnöten ist? Auf sauren Sandböden bin ich viel unterwegs, und da sind mir
weder subporospora noch vulpinella bisher begegnet.
Gruß
Helmut

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