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Hänge-Röhrchen oder Hänger-Öhrchen oder ... *PIC*

jesko, (vor 5369 Tagen)

... warum der wissenschaftliche Gattungsname der Fälblinge zu den wenigen lateinischen Pilznamen zählt, die – zumindest auf Deutsch – von der MS-Office-Rechtschreibkontrolle geschluckt werden.

Hier wäre doch wirklich mal Verbesserungspotential für die im Übrigen weitgehend überflüssige und in halbfaulen Kompromissen erstickte Rechtschreibreform gewesen. Ich weiß zwar inzwischen, was mir heute an (im doppelten Wortsinne) geneigten Hybridpappelstämmen in Kopfhöhe begegnete (angenehm, sich nicht immer bücken zu müssen), aber ob ich die jetzt Öhrchen oder Röhrchen nennen muss, habe ich mangels eindeutiger Bindestrichsetzung noch immer nicht begriffen.

Um noch mal auf die Fälblinge zurückzukommen – den deutschen Gattungsnamen akzeptiert die MS-Rechtschreibkontrolle zwar nicht, aber beim wissenschaftlichen Namen scheint sie sich eine an einem Bedienelement sitzende Großmutter oder eine solche von der Sorte, die man alle in Bewegung setzen kann, vorzustellen.

Ach, hier noch das Bild mit den Braun-sporigen Pappel-Hänge-R-Öhrchen (Phaeosolenia densa, oder jetzt auch Phaeo-Solenia?), heute nicht im mallorquinischen Kalk-, sondern im messestädtischen Schutt- und Trümmergebirge gefunden.

[image]

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Re: Hänge-Röhrchen oder Hänger-Öhrchen oder ...

AK_CCM, (vor 5369 Tagen) @ jesko

Guten Morgen Jesko,

in dem Fall sehe ich kein Verwechslungsproblem, denn meinem Sprachgefühl nach müsste die zweite Variante "Hängeöhrchen" heißen (ohne r).

Wie auch immer: Ist die Gattung Phaeosolenia ein Synonym von Henningsomyces? Zumindest habe ich für Henningsomyces candidus in den Untiefen des Webs den deutschen Namen "Weißes Hängeröhrchen" entdeckt.

Gruß, Andreas

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Re: Hänge-Röhrchen oder Hänger-Öhrchen oder ...

jesko, (vor 5369 Tagen) @ AK_CCM

Hallo Andreas,

zu Deiner Frage

... Ist die Gattung Phaeosolenia ein Synonym von
Henningsomyces ? Zumindest habe ich für Henningsomyces candidus in den
Untiefen des Webs den deutschen Namen "Weißes Hängeröhrchen"
entdeckt.

hätte ich einzuwerfen, dass Phaeosolenia eine dunkelsporige, Solenia bzw. Henningsomyces eine hellsporige Gattung ist, daher auch der Vorsatz -phaeo im Gattungsnamen. Das dürfte vor allem auch bedeuten, dass Phaeosolenia densa und Henningsomyces candidus phylogenetisch bei weitem nicht so stark miteinander verbandelt sind, wie es bei reiner Betrachtung der Fruchtkörperform den Anschein haben möcht.

Viele Grüße, Jesko

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Verbreitung??

Klaus, (vor 5369 Tagen) @ jesko

Erstmal ein dickes Dankeschön an Jesko, diesen interessanten Cyphelloiden hier eingestellt zu haben. Er läuft mittlerweile übrigens -zumindest laut IF und Mycobank- unter Phaeosolenia platensis.
Dann nutze ich mal die Gelegenheit zu einer kleiner Umfrage:
Weiß jemand von weiteren Funden dieser Art, die offenbar eine deutliche Vorliebe für Pappelholz zu haben scheint, in den letzten Jahren?
In der Online-Kartierung findet sich neben Jeskos Fund aus Sachsen nur noch einer aus NRW (von Dirk), was sicher nicht gerade repräsentativ ist; schon allein, weil nicht jeder seine Funde dort eingibt. Ich auch nicht, wie ich gestehen muss...
Danke schonmal im Voraus und schöne Grüße an alle,
Klaus

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Re: Verbreitung??

KARL, (vor 5368 Tagen) @ Klaus

Hallo Klaus

17.08.2011 im Depot als Phaeosolenia platensis (densa) an Pappelholz

LG Karl

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Re: Verbreitung??

Klaus, (vor 5368 Tagen) @ KARL

Hallo Karl,

danke. Und sorry! Da hätte ich gleich dazuschreiben sollen, welche Funde, insbesondere in NRW, mir bereits bekannt sind. Und das sind vor allem die von Hans und Fredi. Sonst tut sich da erstaunlicherweise nicht viel. Offenbar eine Art mit Schwerpunkt Niederrhein und Ruhrgebiet :-)

Schöne Grüße
Klaus

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Re: Verbreitung??

DirkW, (vor 5368 Tagen) @ Klaus

da gibts halt viele pappeln und ständig ist diese sprinkleranlage (genannt wetter) an ;-)
schöne grüße

dirk

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Depotfund *PIC*

Gábor, (vor 5367 Tagen) @ jesko

Hallo Jesko,

anbei der von Karl erwähnte Depotfund.
Aus Zeitmangel aber leider nicht mehr ganz soo frisch, wie an dem Tag vorgefunden:
[image]

Sie haben im Kühlschrank dann auch entsprechend gelitten:
[image]

Hier noch zwei Mikroaufnahmen:
[image]

LG, Gábor

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Beweisen wir’s ihnen doch! *PIC*

jesko, (vor 5367 Tagen) @ jesko

Ich hoffe, Klaus, Karl und Dirk verübeln mir diesen kleinen Aufruf, das bislang unangefochtene NRW-Primat zu brechen, nicht. Schließlich dient er nur dazu, der Verbreitung des Braunsporigen Pappelhängeröhrchens auf die Spur zu kommen.
Wie Klaus mir schrieb, dürfte es an potentiell geeigneten Habitaten für diese Art eigentlich fast nirgends fehlen. Das würde ich eigentlich auch denken wollen, denn mein Fundort ist ziemlich banal: einer der sogenannten Schuttberge, also eine innerstädtischen Halde, auf die nach dem Krieg und sonstigen Stadtumbaumaßnahmen Gebäudereste verbracht und mit einer dünnen Erdschicht abgedeckt wurden, und die heute ziemlich wild mit Robinien, Bergahorn, Holunder, Clematis-Ranken, Brombeergestrüpp usw. und eben auch Pappelhybriden bestanden ist. Ein 0-8-15-Ruderalstandort, wie es ihn allenthalben geben sollte.
Einige vielleicht 20 bis 30 cm dicke Pappelstämme machen nun nicht mehr den frischsten Eindruck und haben sich auf 45° oder tiefer begeben.

[image]

So wie der hier in etwa zweieinhalb Meter Höhe – das ist einer der interessanten (zum Glück bin ich etwas größer gewachsen).

[image]

Auf der Unterseite sind doch ein paar weiße bis etwas karamellbräunlich überfärbte Flecken zu erkennen, und das auch aus über einem Meter Abstand.

[image]

Suchen wir uns mal einen Stamm auf Augenhöhe.

[image]

Da ist doch ordentlich was dran. Man sieht ja auch schon gut, dass der Belag gewissermaßen Struktur hat.

[image]

Die Pilze selbst sind dann natürlich echte Winzlinge:

[image]

Dann gilt es freilich, die Mikros zu checken. Ein nützlicher Link mit den nötigen Literaturangaben ist hier:

http://www.natur-in-nrw.de/HTML/Pilze/Agaricales/PA-697.html

Kurzum, ich denke, potentiell geeignete Standorte, an denen man nach Phaeosolenia platensis (Phaeosolenia densa ???was muss hier stehen???) gezielt suchen könnte, haben viele in ihrer Nähe.

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Re: Depotfund

jesko, (vor 5367 Tagen) @ Gábor

Danke, Gábor, für die Mikroaufnahmen. Ich hatte keine Lust mehr, welche aufzubereiten. Aber hat ja auch ohne Verabredung geklappt.

Viele Grüße, Jesko

PS: Wohin stellt man eigentlich die Milchkartons, wenn man unter Immersion fotografiert? Oder läuft das dann über (ga-) laktische Immersion?

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Re: Depotfund

Gábor, (vor 5367 Tagen) @ jesko

Hallo Jesko,

diesmal waren keine Milchkartons im Spiel :-)
Vielmehr habe ich gemeinerweise ein wenig softwaretechnisch nachgeholfen bei Helligkeit und Kontrast.

Das mache ich aber nur, um die bescheidene Optik meines kleinen Mikroskopes etwas aufzubessern.
Man sieht ja auch immer deutlich diese fiesen Farbsäume um die Sporen.
Da kann ich am Kondensor leider schrauben und verstellen, was ich will.

Allein so lange ich noch einigermaßen Spaß mit dem Teil habe, werde ich den qualitativen (und auch preislichen) Quantensprung vorerst nicht vollziehen...

LG, Gábor

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Re: Beweisen wir’s ihnen doch!

Klaus, (vor 5367 Tagen) @ jesko

Hallo Jesko,

schöne Dokumentation, um das entsprechende Habitat zu finden. Dann müssten die Meldungen ja jetzt nur so reinrasseln...
Nur der Vollständigkeit halber: Das Braunsporige Pappelhängeröhrchen wurde von Hans Bender auch schon an Esche und an Rotbuche gefunden (je 1x).
Und was den wissenschaftlichen Namen angeht, gestaltet sich die Sache doch etwas kompliziert. Nach Index Fungorum gilt ja (bislang jedenfalls noch): Phaeosolenia platensis (= Ph. densa). ABER nach Mycobank sind das zwei eigenständige Taxa (?!?). Dadurch aber bitte nicht vom allgemeinen Suchen abhalten lassen! Und natürlich nicht nur in NRW ...

Schöne Grüße
Klaus

Ich hoffe, Klaus, Karl und Dirk verübeln mir diesen kleinen Aufruf, das

bislang unangefochtene NRW-Primat zu brechen, nicht. Schließlich dient er
nur dazu, der Verbreitung des Braunsporigen Pappelhängeröhrchens auf die
Spur zu kommen.
Wie Klaus mir schrieb, dürfte es an potentiell geeigneten Habitaten für diese
Art eigentlich fast nirgends fehlen. Das würde ich eigentlich auch denken
wollen, denn mein Fundort ist ziemlich banal: einer der sogenannten
Schuttberge, also eine innerstädtischen Halde, auf die nach dem Krieg und
sonstigen Stadtumbaumaßnahmen Gebäudereste verbracht und mit einer dünnen
Erdschicht abgedeckt wurden, und die heute ziemlich wild mit Robinien,
Bergahorn, Holunder, Clematis-Ranken, Brombeergestrüpp usw. und eben auch
Pappelhybriden bestanden ist. Ein 0-8-15-Ruderalstandort, wie es ihn
allenthalben geben sollte.
Einige vielleicht 20 bis 30 cm dicke Pappelstämme machen nun nicht mehr den
frischsten Eindruck und haben sich auf 45° oder tiefer begeben.

So wie der hier in etwa zweieinhalb Meter Höhe – das ist einer der
interessanten (zum Glück bin ich etwas größer gewachsen).

Auf der Unterseite sind doch ein paar weiße bis etwas karamellbräunlich
überfärbte Flecken zu erkennen, und das auch aus über einem Meter Abstand.

Suchen wir uns mal einen Stamm auf Augenhöhe.

Da ist doch ordentlich was dran. Man sieht ja auch schon gut, dass der Belag
gewissermaßen Struktur hat.

Die Pilze selbst sind dann natürlich echte Winzlinge:
Dann gilt es freilich, die Mikros zu checken. Ein nützlicher Link mit den
nötigen Literaturangaben ist hier:
http://www.natur-in-nrw.de/HTML/Pilze/Agaricales/PA-697.html
Kurzum, ich denke, potentiell geeignete Standorte, an denen man nach
Phaeosolenia platensis (Phaeosolenia densa ???was muss hier stehen???)
gezielt suchen könnte, haben viele in ihrer Nähe.

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Re: Beweisen wir’s ihnen doch! *PIC*

Ulysses, (vor 5367 Tagen) @ jesko

Hallo Jesko,

Dein Bericht und insbesondere die ausführliche Darstellung haben mich "hinausgezogen" zu meinen niederbayerischen Pappeln. Von tot, aber noch aufrecht stehend bis liegend und komplett morsch war alles dabei, Ergebnis: niente!

Es kann natürlich am Wetter liegen, da es bei uns hier erst seit 3 Tagen wieder über die 0 °C geht und vor weniger als einer Woche noch Dauerfrost bis -18 °C herrschte, aber den Crepidotus-, Flammulina- und Mycenafruchtkörpern, die auf den gecheckten Baumstämmen saßen (Zitterpappel, diverse Weiden (weil ja nah verwandt), und je ein Exemplar von Buche, Hainbuche und Eiche) macht das schon mal nix aus.

Zum anderen könnte es am Untergrund liegen. Ich sitze hier auf Gneis, und somit gibts nur (stock-)saure Böden. Die von Dir genannten Begleitarten gäbe es aber mit Ausnahme der Clematis alle. Und auch gestörte Standorte wären dabei gewesen.

Als letztes fällt mir noch die Luftfeuchte ein als möglicher Hinderungsgrund. Aber auch da habe ich ein ziemlich weites Spektrum abgedeckt, von luftfeucht (Stämme mit jeder Menge Lebermoos) bis sonnig-südexponiert.

In ein paar Tagen gibts auf jeden Fall nochmal eine Wiederholungstat. Mal sehen was dabei rauskommt.

Schöne Grüße,
Josef

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Re: Beweisen wir’s ihnen doch!

jesko, (vor 5364 Tagen) @ Ulysses

Hallo Josef,

ich hoffe, Du hattest trotzdem eine nette Exkursion, und ich muss mich nicht für allfälligen Frust verantwortlich fühlen. Aber wir wissen es ja, dass so Formulierungen wie "bei gezielter Suche an geeigneten Standorten" oft auch die vielen Misserfolge ausblenden, sodass man in der Retrospektive meist nur an die wenigen Erfolgserlebnisse wie etwa dieses hier Beitrag 217084 denkt.

Vielleicht liegt's am Untergrund, vielleicht ...
Der Temperaturverlauf war bei uns ganz ähnlich, Flammulina velutipes (ss. str.) wuchs an Pappel, Bergahorn und Robinie, und Crepidotus cesatii gab's natürlich auch - apropos: Hast Du den Crepidotus bestimmt?

Von Klaus weiß ich inzwischen übrigens, dass wir in Sachsen gar nicht so schlecht im Rennen im Pappelhängeröhrchenrennen liegen: Die Chemnitzer waren mal wieder sehr gründlich! Bayern schwächele wohl. Das müsst Ihr dringend ändern!

Viele Grüße, Jesko

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Re: Beweisen wir’s ihnen doch!

Ulysses, (vor 5364 Tagen) @ jesko

Hallo Jesko,

muss mich nicht für allfälligen Frust verantwortlich fühlen. Aber wir wissen es : ja, dass so Formulierungen wie "bei gezielter Suche an geeigneten
Standorten" oft auch die vielen Misserfolge ausblenden,

Aber, aber... ich bin ja nicht von Pappel zu Pappel gehüpft, mit der Braunspor-R-Öhrchen-Brille auf der Nase :-) Der Spaziergang hat sich schon allein wegen der schönen Winteroptik der Wälder und einiger zwar nicht seltener, aber trotzdem schöner Sachen gelohnt. Und der Hund musste ja auch raus...

Vielleicht liegt's am Untergrund, vielleicht ...
Der Temperaturverlauf war bei uns ganz ähnlich, Flammulina velutipes (ss.
str.) wuchs an Pappel, Bergahorn und Robinie, und Crepidotus cesatii gab's
natürlich auch - apropos: Hast Du den Crepidotus bestimmt?

Zwei Aufsammlungen von Crepidotus hab ich mitgenommen, entgegen meiner (schwachen) Hoffnungen waren aber beides einfach - wie bei Dir - C. cesatii.

Bayern schwächele wohl. Das müsst Ihr
dringend ändern!

Ich weiß ich weiß :-)
Ich bleib dran, und auch von anderer Seite höre ich von Fund-Bemühungen. Es bleibt auf jeden Fall spannend!

Schöne Grüße,
Josef

PS: Hast Du die Art schon mal auf Zitterpappel gefunden, oder immer nur auf Hybridpappeln? Welche Hybride habt ihr denn so alles (Schwarzpappel-Mix, Balsampappel-Mix,...)?

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Re: Beweisen wir’s ihnen doch!

jesko, (vor 5363 Tagen) @ Ulysses

Hallo Josef

PS: Hast Du die Art schon mal auf Zitterpappel gefunden, oder immer nur auf
Hybridpappeln? Welche Hybride habt ihr denn so alles (Schwarzpappel-Mix,
Balsampappel-Mix,...)?

Ich habe ja nur diesen einen Fund, und der war an Hybridpappel. Sicher kann Klaus die Frage besser beantworten, welche Pappelarten besiedelt werden. Da die Art zwar vorzugsweise an Pappel vorkommt, aber, wie Klaus schrieb, auch an anderen Laubhölzern gefunden werden kann, dürfte die Frage ob Espe oder Pappelhybride sicher nicht so wesentlich sein. Die Pappelhybriden von meinem Fundort dürften ein Schwarzpappelmix sein.

Viele Grüße, Jesko

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Re: Verbreitung??

Lothar, (vor 5335 Tagen) @ Klaus

Hallo Klaus,

Dann nutze ich mal die Gelegenheit zu einer kleiner Umfrage: Weiß jemand von
weiteren Funden dieser Art, die offenbar eine deutliche Vorliebe für
Pappelholz zu haben scheint, in den letzten Jahren?

Ich fand die Art in Mainfranken (2 Stellen) und in Nordwürttemberg (1 Stelle) jeweils so ähnlich, wie sie auch Jesko darstellte, an im Luftraum hängenden gestürzten Zitterpappelstämmen.

Lieben Gruß von Lothar

schon allein, weil nicht jeder seine Funde dort eingibt. Ich auch nicht, wie ich gestehen muss...

... ich lege gleichfalls ein Geständnis ab :-)

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Re: Verbreitung??

Klaus, (vor 5335 Tagen) @ Lothar

Hallo Lothar,

danke für die interessante Ergänzung. Dem 'Geständnis' muss ich mich ja anschließen. Deshalb hatte ich auch auf diesem Wege nachgefragt.
Immerhin gibt es jetzt Nachweise für Bayern und Baden-Württemberg. Und außerdem vermute ich, dass Phaeosolenia densa zwar weit verbreitet, aber nicht allzu häufig ist, mit allen Einschränkungen, die für derart kleine Pilze gelten.
Aber wenn Du sie erst dreimal gefunden hast ...

Schöne Grüße aus dem Flachland,
Klaus

Hallo Klaus,
Ich fand die Art in Mainfranken (2 Stellen) und in Nordwürttemberg (1 Stelle)
jeweils so ähnlich, wie sie auch Jesko darstellte, an im Luftraum
hängenden gestürzten Zitterpappelstämmen.
Lieben Gruß von Lothar
schon allein, weil nicht jeder seine Funde dort eingibt. Ich auch nicht, wie
ich gestehen muss...
... ich lege gleichfalls ein Geständnis ab :-)

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Re: Verbreitung??

Lothar, (vor 5335 Tagen) @ Klaus

Hallo Klaus,

Und außerdem vermute ich, dass Phaeosolenia densa zwar weit verbreitet, aber

nicht allzu häufig ist, mit allen Einschränkungen, die für derart kleine
Pilze gelten.
Aber wenn Du sie erst dreimal gefunden hast ...

... na ja, die 3 Funde waren immerhin alle im letzten Jahr. Vorher kannte ich das Ding schlicht nicht und habe auch nicht danach geschaut. Aber alte, gestürzte Zitterpappeln sind bei mir in der Gegend auch nicht gerade Massenware.

Herzlichen Gruß aus dem Mittelgebirgs-Vorland :-)

Lothar