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Re: Lärchenzapfen-Lachnum-Problem

Ingo Wagner, (vor 5361 Tagen) 4.044 Beiträge @ DirkW

hallo ingo,
interessant! die art kannte ich noch nicht. neben den fetten kristallen finde
ich auch bemerkenswert wie weit die paraphysen die asci überragen ...
aber auch hier finde ich die paraphysen nicht annähernd so kopfig wie bei
subvirgineum.
schöne grüße
dirk

Hallo Dirk!

Ich habe nach dem Bild in asco-france die Art nicht wirklich in Betracht gezogen, schon wegen der noch viel zu hellen Farbe, Brombeere statt Himbeere als Substrat und des ausgeprägten Stiels.
Wollte damit bloß sagen, wie dicht die Arten mikroskopisch manchmal beieinander liegen und dass man ein ruhigeres Gewissen bei der Namensvergabe hätte, wenn man alles aus dem Präparat rausholt, was möglich ist.

Wie schon angedeutet, haben mich Lachnum-Arten selbst oft genug getäuscht mit ihren Paraphysen-Inhalten, speziell eventuell dem Frost ausgesetzte Winter-/Frühjahrsarten wie L. brevipilosum und L. impudicum haben mich mitunter beinahe verzweifeln lassen.
Und wie konstant jetzt die Kopfbreiten der Haare sind, ist auch so eine Sache.
Lachnum brevipilosum z.B. neckt den Bestimmer da ziemlich mit verschieden gestalteten Haar-Apices im gleichen Präparat.
Zugegebenermaßen scheint L. subvirgineum da zuverlässiger zu sein.

VG Ingo W

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