Re: Hirschtrüffel
Hallo Gerhard,
die Sporen sind wirklich etwas zu klein. Geht man nach Montecchi & Sarasini (Fungi Ipogei de Europa), dann käme vielleicht E. aculeatus (Sp. 13-17) in Betracht. Die spitzen Stacheln auf der Peridie könnte ich mir auf dem Bild einbilden. Deine Frk. sind wohl schon älter? - jedenfalls kann man die Peridie im Schnitt leider nicht recht sehen. Ich kenne E. aculeatus nicht. Nun, vielleicht ist es doch nur eine kleinsporige Form einer der beiden häufigen Arten - sicher melden sich die richtigen Trüffel-Cracks noch (Gunnar z.B.).
Lieben Gruß von Lothar
ich habe den Hirschtrüffel-Wirt (Elaphomyces) einer Zungen-Kernkeule
(Cordiseps ophioglossoides) untersucht. Weit bin ich (wie zu erwarten)
nicht gekommen. Die Sporen messen nur 10-17 µm. Damit sind sie laut
Gerhardt kleiner als die der Stacheligen Hirschtrüffel (E. muricatus) und
erst recht im Vergleich zur Kleinwarzigen HT (E. granulatus). Die Sporen
sind feinstachelig. Die Peridie der Trüffel ist gekörnt bis etwas warzig.
Wirt war offenbar eine ältere Rotbuche.
Kann man sagen, um welche Art es sich handelt? Hat jemand einen Schlüssel?
Viele Grüße
Toffel