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prächtiger Becherling

Alis ⌂, (vor 5322 Tagen)

Vor einer Woche war ich bei einer Geburtstagsfeier am Schwarzwaldrand im Markgräflerland. Dabei konnte ich mir einen Rundgang natürlich nicht verkneifen. Ohne große Erwartungen angesichts der Trockenheit hoffte ich doch auf Anemonenbecherlinge an einem moosigen, schattigen Bachrand. Davon habe ich jedoch keine gefunden, dafür meine ersten Kelchbecherlinge. Am Standort konnte ich nur ein lausiges Handy-Foto machen. Die Lumix lag ja im Auto. Und ich bin auch gar nicht auf die Idee gekommen, nach Begleitbäumen Ausschau zu halten. Die meisten Fruchkörper waren tief im Grün versteckt. Einen Zweig habe ich mitgenommen.
Mein Gehölzkurs liegt schon wieder eine Weile zurück und ich bin aus der Übung geraten. Wenn ich richtig liege, sollte es Erle sein. Kann das jemand auf dem Bild erkennen. Zum Mikroskopieren bin ich leider erst drei Tage später gekommen. Ich habe zwas Stöckchen zwar feucht gehalten, aber der Pilz ist halt doch angetrocknet. Ich habe jedenfalls kaum Haare gesehen. Wenn ich richtig gesehen habe, sollte es austriaca sein. Ich habe einem Pilzfreund aus der Gegend den Platz beschrieben, vielleicht gibt es da noch eine Bestätigung.
Wobei ich mich hier mal wieder frage, ob man wegen gerader oder krummer Haare zwei Arten machen muss....
Und was der Unterschied zwischen Scharlachrot und Zinnoberrot ist.
Vielleicht kann mir Andreas Gminder noch erklären, wieso er austriaca den deutschen Namen Scharlachroter Becherling gibt, während im dieser Name sonst für coccinea verwendet wird.
Im Schlüssel von Baral ( http://www.gbif-mycology.de/HostedSites/Baral/Sarcoscypha_keys.htm )fehlt die Sporenskizze von austriaca. Gab es die mal?

Viele Grüße
Alis

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