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Re: "Ufermaßnahmen" am Hochrhein

pilzfisch.de, (vor 5316 Tagen) 55 Beiträge @ Krötenhocker

Der Biber könnte tatsächlich ein Grund sein. Mir scheint als hätte man besonders Kleinholz in Ufernähe entfernt, sowie niedere Äste abgesägt.
Am Rhein selbst ist ja glaube ich längst bewiesen, dass man es lange Zeit zu gut mit ihm meinte. Größenwahnsinnig macht er sich an große alte Pappeln ran, vergibt tiefe Stammwunden und macht sich dann vom Acker, wissend, dass das doch zu viel ist für den Morgen vor der Hochzeitsnacht. ;-)

Ich meine übrigens beobachet zu haben, dass sich Morcheln bei leidenden Bäumen besser fühlen, kann das sein?
Ein frisch vom Biber "angegriffene" Pappel hatte im Jahr darauf unsagbar viele Morcheln um sich herum. Die Jahre nachdem sich der Baum erholte, ließ es nach. Eine halbtote Esche am Bach hatte neben ihren Wurzeln, die am Hand herausschauten wunderschöne Morcheln. Nachdem dann das letzte Gründ zwei Jahre später komplett erloschen war, war auch hier tote Hose. :-)

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