Re: - Zwei kleine Becherchen -
Beim Pappelknospen-Becherchen besteht die allererste Herausforderung zunächst
einmal darin, die sehr zerbrechlichen und bei Trockenheit schnell
vergänglichen Pilzchen einigermaßen unbeschadet nach hause zu
transportieren:
Um sie dann dort unter dem Auflichtmikroskop näher in Augenschein zu nehmen
und auch rasch zu fotografieren:
Viel Zeit bleibt nicht, denn in den ca. 30 Sekunden, die ich für die
Fotoreihe zum späteren Stacking brauche, fangen sie bereits an, den
Becherrand nach oben zu klappen:
Bei den ganz taufrischen Apothezien sieht man noch, dass die Mitte der
Fruchtschicht leicht heruntergezogen ist und so eine Art Nabel bildet:
Das Nestförmige Haarbecherchen nehme ich mir auch jedes Jahr im Frühling vor,
in der Hoffnung, etwas bessere Aufnahmen machen zu können:
Leider waren auch diese hier, obwohl ich sie ausgiebig befeuchtet habe, nicht
mehr gewillt, sich wieder komplett zu öffnen:
Wie Ingo W. so schön sagt, waren sie bereits ordentlich gestresst
Aber naja, der nächste Frühling kommt bestimmt...
Moin Gábor
Wieder großes Augenkino. Bei den Pappelknospenbecherlingen breche ich mir jedesmal einen ab, ich bekomm einfach keine guten Bilder bei den Winzlingen hin.
LG Hartmut
