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Re: Lateinische vs. deutsche Bezeichnungen

Thomas, (vor 9136 Tagen) 201 Beiträge @ Werner

Hallo,
erst einmal: auch mein Beitrag ist nicht boese gemeint - dennoch vertrete ich
hier eine zu Angelika gegensaetzliche Meinung.
Ich denke, dass es dem Autor eines Beitrags ueberlassen sein sollte, ob er
denn nun lat. oder dt. Namen waehlt. Es gibt naemlich fuer beides gute
Gruende.
So ist es einerseits umstaendlich, laengere Fundlisten in beiden 'Sprachen'
abzufassen. Ausserdem spricht oft einiges fuer Latein, da viele Pilze auf
Deutsch mehrere Namen haben, die je nach Autor vergeben wurden. Auf Latein
gibt es zwar auch Synonyme, die kann man aber in der Regel leichter
nachschlagen.
Ein weiteres Argument mag wohl sein, dass es durchaus 'wurscht' ist, ob nun
jemand von einem Piptoporus quercinus oder von einem Eichen-Zungenporling
spricht. Denn - unter beidem wirst Du Dir wohl nicht viel vorstellen
koennen, Angelika. Wenn der Pilz wirklich interessiert, wirst Du
nachschlagen muessen.
Noch ein Argument: Ich denke, dass es keinem hier schadet, wenn er die
gelaeufigsten Namen in beiden Sprachen lernt (wie z.B. Lactarius
deliciosus, Boletus edulis, Xerocomus badius usw.).

Vernünftige Ansicht. Ganz meiner Meinung Gruß

Und - last but not least - ein bisschen Agitation muss ja auch sein (nicht
boes gemeint): Ich persoenlich kann mit den Postings, dass X wieder 17 kg
Steinpilze gefunden und gefre..... hat und Y nur 350 gr. Maronen aus dem
Auto geworfen hat auch nicht sonderlich viel anfangen. Deshalb lese ich
halt eher und lieber die 'lateinischen Postings', aber ich akzeptiere
deshalb durchaus die radikale Speisepilzfraktion im Forum.
Nur ein paar Gedanken zum Thema...
Werner

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