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Re: Viersporiges Verwirrspiel

Ingo Wagner, (vor 5268 Tagen) 4.044 Beiträge @ RalfD

Hallo Ralf!

Jetzt frage ich mich, ob es sich hierbei vieleicht um einen Trockenschaden
handeln kann. Die letzten Tage vor dem Fund waren extrem trocken und heiß.
Kann es sein, dass unter diesen Umständen Sporen zurückgebildet werden, um
die verbleibenden lebensfähig zu halten? Und dann immer genau die Hälfte?

Genau, das ist der Punkt: bei einer eventuellen Schädingung durch äußere Bedingungen (Hitze oder Frost) wären es nicht immer genau 4 verkümmernde Sporen.
Ich denke also schon, dass das bei diesem Pilz genetisch fixiert ist.

Es gibt auch andere Becherarten, auch inoperculate, bei denen das genauso passiert. Pezicula frangulae (Faulbaum-Rindenbecherchen) fällt mir gerade so ein.
Wobei nicht in jedem Ascus immer auch die zurückgebildeten noch nachweisbar sind.

Andere Arten haben auffälligerweise zu 4 normal entwickelten Sporen auch 4 kleinere Sporen.
Oder dieses Beispiel von Hartmut, wo sie es anordnungsmäßig wohl nicht immer ganz genau nehmen:
Beitrag 217272

VG Ingo W

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