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Re: Agaricus spec.

Schnuffel, (vor 5213 Tagen) 1.807 Beiträge @ Toffel

so würde sich aber erklären, dass die Grenzstruktur des Rings zur Struktur
dieser Scheinvolva passt. Leider kann ich das nicht mehr richtig zeigen,
da ich den Pilz nicht von einer Seite fotografiert habe, an der die
Risslinie charakteristisch ausgeprägt ist und jetzt im getrockneten
Zustand kann man nichts mehr erkennen. Aber auf dem Bild unten kann man
vielleicht sehen, was ich meine. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass
das Velum partiale an mindestens zwei Stellen am Stiel angeheftet ist. Ich
weiß nicht, ob das bei Pilzen möglich ist. Aber kann bei Champignons eine
richtige Volva existieren?

Hallo Toffel,

es ist ganz offensichtlich, dass die dunklen Strukturen an der Manschette und am Stiel vor der Streckung des Stiels einmal zusammengehangen haben, aber nicht als Velum partiale, sondern als Velum universale. Beim Aufschirmen des Hutes blieb der mit dem Velum partiale verwachsene Teil des Velum universale an der Manschette hängen.

Eine richtige Volva gibt es z.B. beim Scheiden-Egerling [Agaricus gennadii (Chatin & Boudier) Orton = Clarkeinda cellaris Bres.].
Dieser hat keine Manschette. Ich vermute, dass hier das Velum partiale komplett mit dem Velum universale verbunden bleibt und letzlich am Hutrand und der Volva zu finden ist.

http://www.naturamediterraneo.com/forum/topic.asp?TOPIC_ID=2387

http://www.asturnatura.com/fotografia/setas-hongos/agaricus-gennadii-chatin-boud-p-d-or...

http://www.agraria.org/funghi/agaricus-gennadii.jpg

Gruß - Schnuffel

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