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Inocybe glabripes *PIC*

KARL, (vor 5191 Tagen)

Hallo Inocybefreunde

Die abgebildeten Frk. fand ich auf einem Waldfriedhof im Moos bei Laubbäumen.
Hut ausgebreitet bis 2cm, jung mit weißer Cortina. Stielbasis kaum erweitert.
Bis auf sie etwas größeren Sporen 7-7,9-8,9 x 4,6-5,2-5,7 µm passen die Mikros
sehr gut zu I. glabripes. Liege ich trotzdem richtig?

LG Karl

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Re: Inocybe glabripes

Andreas 2, (vor 5191 Tagen) @ KARL

Hallo Karl,
nur auf die Schnelle. Ich denke eher nicht. Kenne I. glbripes als makroskopisch sehr variabele Art, aber mit so glatten Hüten, hab ich den noch nicht gesehen.
Gruß Andreas

Hallo Inocybefreunde
Die abgebildeten Frk. fand ich auf einem Waldfriedhof im Moos bei Laubbäumen.
Hut ausgebreitet bis 2cm, jung mit weißer Cortina. Stielbasis kaum erweitert.
Bis auf sie etwas größeren Sporen 7-7,9-8,9 x 4,6-5,2-5,7 µm passen die
Mikros
sehr gut zu I. glabripes. Liege ich trotzdem richtig?
LG Karl

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Re: Inocybe glabripes

interhias ⌂, (vor 5191 Tagen) @ KARL

Hallo Inocybefreunde
Die abgebildeten Frk. fand ich auf einem Waldfriedhof im Moos bei Laubbäumen.
Hut ausgebreitet bis 2cm, jung mit weißer Cortina. Stielbasis kaum erweitert.
Bis auf sie etwas größeren Sporen 7-7,9-8,9 x 4,6-5,2-5,7 µm passen die
Mikros
sehr gut zu I. glabripes. Liege ich trotzdem richtig?
LG Karl

Servus Karl,

leider habe ich bis jetzt nur zwei cf.-Kollektionen von I. glabripes/microspora und deshalb noch kein richtiges Bild von der Art. Wie schauen den die übrigen Mikromerkmale aus? Vor allem Form, Farbe in KOH und Maße der Pleurozystiden wären interessant. Echte Kaulos wahrscheinlich Fehlanzeige oder nur ganz an der Spitze?

Grüße
Hias

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Re: Inocybe glabripes *PIC*

Andreas 2, (vor 5190 Tagen) @ interhias

Hallo,

da war ich mit meiner Antwort wahrscheinlich doch zu schnell. Denn wir hatten das Thema schon mal, wo Hias solch glatthütige Sippe vorstellt.

Beitrag 218865

Die meisten meiner Funde waren fein- bis grobschuppig, teils auch schollig aufreißend - und so hat sich das bei mir auch im Gedächtnis eingebrannt. Die glatten, nitidiusculaähnlichen sehen schon deutlich verschieden aus. Ob das alles das gleiche ist, vermag ich natürlich auch nicht zu sagen.

Viele Grüße
Andreas

Servus Karl,
leider habe ich bis jetzt nur zwei cf.-Kollektionen von I.
glabripes/microspora und deshalb noch kein richtiges Bild von der Art. Wie
schauen den die übrigen Mikromerkmale aus? Vor allem Form, Farbe in KOH
und Maße der Pleurozystiden wären interessant. Echte Kaulos wahrscheinlich
Fehlanzeige oder nur ganz an der Spitze?
Grüße
Hias

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Re: Inocybe glabripes *PIC*

Violet, (vor 5189 Tagen) @ KARL

Hallo Inocybefreunde
Die abgebildeten Frk. fand ich auf einem Waldfriedhof im Moos bei Laubbäumen.
Hut ausgebreitet bis 2cm, jung mit weißer Cortina. Stielbasis kaum erweitert.
Bis auf sie etwas größeren Sporen 7-7,9-8,9 x 4,6-5,2-5,7 µm passen die
Mikros
sehr gut zu I. glabripes. Liege ich trotzdem richtig?
LG Karl

Liebe Alle, lieber Karl,
du hast mich gebeten, mir deine Inocybe auch anzuschauen.
Ich muss dazu ein wenig ausführlich werden: Zum einen bin ich inzwischen davon überzeugt, dass es mehrere kleinsporige-glattsporige nur-oben-bereifte Inocyben gibt (wie jetzt auch eine eigene DNA-Analyse belegt), die noch auseinandergedröselt werden müssen.
Zum anderen, was glabripes/microspora angeht: Kuyper hat die bis dahin gängige microspora umbenannt in glabripes, weil Ricken zwei Jahre vor Lange eine Inocybe beschrieben hat, von der Kuyper meint, "there can be not much doubt", dass es sich um dieselbe Art handelt. Dazu muss man aber wissen, dass die besagte Beschreibung von Ricken nur ein paar Zeilen lang ist, dass es dazu keine Makrozeichnung, kein Aquarell und keine Mikrozeichungen gibt. Und meines Wissens auch kein Exsikkat! Da also sehr wahrscheinlich nie zu beweisen sein wird, dass glabripes und microspora identisch sind, bleibe ich (mit anderen Mykologen) zumindest erst einmal inoffiziell bei microspora und halte mich hier an die ausführliche Beschreibung von Kühner 1955, die gut zu der von Lange passt und Mikrozeichnungen enthält.
Zwei Details (unter anderen) werden hier erwähnt, die ich bei allen unseren Aufsammlungen bei zumindest jeweils einem, meist aber mehreren Fkn beobachten konnte: zum einen ist der Buckel sehr oft wie mit Asche bestreut, die mal glatt, mal kräuselig, mal schuppig aussieht (was Kühner "finement furfuracé" nennt). Zum anderen ist auch bei Kühner gut zu sehen, dass die Zystiden oft eine sehr charakteristische Form haben: ein langer gerader Hals und dann ein abruptes Bäuchlein. Sie sind oft auch schmal und klein. Sporen oft (aber nicht immer) länglich, mit meist obtusem Apex.
Die Stiele sind nur ganz oben metuloid bereift.
Deine Inocybe, Karl, halte ich - dies das Fazit - rein makroskopisch nicht für microspora. Abgesehen vom bei allen Fkn fehlenden "Aschehaupt" weichen sie auch sonst (Farbe, Hutrand, Velum) von allen Aufsammlungen ab, die wir haben (auch aus den Alpen). Die Sporen sind auch ein wenig groß. Zystiden etc. kann ich ja nicht beurteilen. Das einzige, was mich hier an microspora erinnert, ist der "strümpfige" Stiel, der so auch bei Kühner beschrieben wird.
Ohne Mikros kann ich nicht mehr dazu sagen, außer dass sie mich an hypophaea erinnert, die diese Hutfarbe, viel Velum und auch einen strümpfigen Stiel hat. Für die wären aber deine Sporen wohl zu klein.
Liebe mittägliche Grüße in die Runde!
Ditte

Hier der Link aus Italien:
http://www.ambmuggia.it/forum/topic/4723-inocybe-glabripes/

und ein Makrofoto von mir, die Hutmitte von dem Fk links unten ist sehr typisch:

[image] http://www.imgbox.de/

und hier eine typische Zystide:

[image] http://www.imgbox.de/

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Sammelantwort

KARL, (vor 5189 Tagen) @ Violet

Liebe Inocybefreunde

Danke für Eure Einschätzungen und Dir liebe Ditte Dank für die ausführliche
Stellungnahme. Da ich die Art gemeinsam mit Rainer Wald hatte, befanden sich
die Mikrofotos noch auf seinem Rechener. Wenn ich alles zusammen habe, melde
ich mich nochmal zu der Art. I. glabripes schließe ich jedenfals inzwischen
aus.

LG Karl