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Buntstielige Helmlingsfrage *PIC*

UmUlmHerum, (vor 5142 Tagen)

Hallo miteinander!

Letzte Woche traf ich auf einer morschen Stubbe eine Menge sehr hübscher Helmlinge. Besonders die bunten Stiele faszinierten mich: von cremeweiß über gelb - orange - rostrost bis dunkelbraun.

Das kann doch nur Mycena inclinata sein - oder?

Der Standort ist ein reiner Fichtenwald mit eingestreuten Lärchen. Ob da früher auch Eichen standen? Was denkt Ihr über die Stubbe mit diesem kubischen Holzbruch (2. Bild)? M. inclinata sollte ja (sehr) bevorzugt auf Eiche wachsen... Nadelbäume werden nirgends erwähnt.

Grüße - Rika

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Re: Buntstielige Helmlingsfrage

Snoopy, (vor 5141 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,
ich bin zwar keine Expertin dafür, kann aber sagen, dass wir die am Wochenende ganz viel gesehen haben, der hat wohl grad seine Hochzeit. Außerdem ja auch einen recht speziellen Geruch, der von Kennern der Szene als "inklinat" beschrieben wird ;-)

Liebe Grüße
Birgit

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Re: Buntstielige Helmlingsfrage

zuehli ⌂, (vor 5141 Tagen) @ Snoopy

Ich kenne ja "inocyb", oder auch "cristatoid", aber "inklinat" ist mir neu - wie geht denn das in die Nase?

Beste Grüße
Harald

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Re: Buntstielige Helmlingsfrage

UmUlmHerum, (vor 5141 Tagen) @ Snoopy

Hallo Birgit,

ein Buntstieliger Helmling kommt selten allein... ;-)
Was den Geruch betrifft - ich habe einen beschnüffelt, zerrieben und noch mal dran gerochen, bin mir aber nicht mehr sicher, ob ich mich richtig erinnere: eine Mischung aus Rettich und Nitrat?
Auch mich würde interessieren, was "inklinat" bedeutet.

Grüße - Rika

Hallo Rika,
ich bin zwar keine Expertin dafür, kann aber sagen, dass wir die am
Wochenende ganz viel gesehen haben, der hat wohl grad seine Hochzeit.
Außerdem ja auch einen recht speziellen Geruch, der von Kennern der Szene
als "inklinat" beschrieben wird ;-)
Liebe Grüße
Birgit

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Re: Buntstielige Helmlingsfrage

Snoopy, (vor 5140 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,
ich wußte nicht recht, wie ich den Geruch beschreiben soll. Das Alkalische darin ist jedenfalls ziemlich dominant und geht so richtig in die Nase, und dabei hat es irgendwie noch eine andere Komponente, Ich glaube, Dein Vorschlag - eine Mischungg aus Rettich und Nitrat trifft es ganz gut.

Liebe Grüße
Birgit

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Re: Buntstielige Helmlingsfrage

Ingo Wagner, (vor 5139 Tagen) @ Snoopy

Hallo Rika,
ich wußte nicht recht, wie ich den Geruch beschreiben soll. Das Alkalische
darin ist jedenfalls ziemlich dominant und geht so richtig in die Nase,
und dabei hat es irgendwie noch eine andere Komponente, Ich glaube, Dein
Vorschlag - eine Mischungg aus Rettich und Nitrat trifft es ganz gut.
Liebe Grüße
Birgit

Hallo zusammen!

Also ich sehe ja da auch Mycena inclinata (Buntstieliger Helmling). Das Problem dabei ist, dass die Art so überhaupt nicht nitrös riecht, sondern sie riecht stark ranzig (mit Restmehl im Hintergrund).
Dieser Geruch ist so markant, dass ich mir trauen würde den mit verbundenen Augen herauszuerkennen. Inklinat = irgendwas mit nitrös, das sollte nicht sein!!

VG Ingo W

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Re: Buntstielige Helmlingsfrage

Snoopy, (vor 5138 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,
mir scheinen die Geruchswahrnehmungen individuell ganz unterschiedlich zu sein. Um nur einige Beispiele zu nennen: der Stinkschirmling, der so widerlich riechen soll, den finde ich kein bisschen stinkend. Den Birnenrisspilz finde ich um so widerlicher, kann aber keine Birnenkomponente darin entdecken. Weiße Ritterlinge riechen für mich oft nach roter Bete, was ich ganz angenehm finde, und bei Panus conchatus habe ich schon ganz deutlich Kohlrabi rausgerochen, was mir niemand bestätigen kann.
Aufgrund dieser Erfahrungen verfechte ich die These, dass die Beschreibungen der Gerüche nicht allgemein gültig sind, sondern jeder für sich die passende Beschreibung herausfinden muss. Deshalb fand ich ja auch den Begriff "inklinat" so gut. Vielleicht lässt sich am Besten jeder den Buntstieligen einmal zeigen, nimmt eine Nase und notiert dann für sich, wie er den inklinaten Geruch empfindet. Mir kommt er jedenfalls sehr stechend vor, und das habe ich bisher mit alkalisch assoziiert, auch wenn er nicht nach Chlor/Schwimmbad riecht.

Liebe Grüße
Birgit

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Re: Buntstielige Helmlingsfrage

Ingo Wagner, (vor 5138 Tagen) @ Snoopy

Hallo Birgit!

Ein schönes Thema, über das ich mich stundenlang auslassen könnte:

Zum ersten: der Stinkschirmling stinkt nicht, in meinen Augen (oder doch Nasenöchern?) auch der Stinktäubling nicht. Ersterer ist mehr scheunenstaubig, der zweite sogar eher wie gechlortes Schwimmbadwasser (wenn jung und unvergammelt).
Beim Birnen-Risspilz darf man das nicht gar so verbissen sehen. Der riecht süß, mehr vergoren süß.
Was du mit dem Geruch von weißen Ritterlingen meinst, ist mir unklar, weil es da verschiedene Stinker mit verschiedenem Gestank gibt und welche, die mehlig riechen.

Zum letzten (Thema inclinata): wenn was stechend riecht und nicht nach Chlor oder Schwimmbad, warum soll das dann nitrös sein?
Mycena inclinata riecht frisch gefunden total intensiv, vielleicht deshalb auch stechend, aber eben ranzig und nicht nitrös. Es gibt viele Helmlinge, die nitrös riechen, meiner Meinung nach sicher nicht der Buntstielige.

So, jetzt zur verschiedenen Wahrnehmung der Menschen. Was ich festgestellt habe ist folgendes: Menschen (besonders Pilzler), die sich Zeit lassen und Mühe geben und oft mit Gerüchen zu tun haben, die riechen in etwa das gleiche wie ich mit meinem feinen Näschen. Mit denen ist es sogar richtig schön zu diskutieren und Gerüche immer konkreter einzuengen.

Menschen, die kaum was mit Gerüchen zu tun haben, kann man in der Regel vergessen! Das sind die, die einen deutlichen Anisgeruch beim Anis-Champignon mit Schulterzucken beantworten oder beim Fenchelporling steif und fest behaupten, dass der eben nach Pilz riecht.

Dann gibt es die, die nur gewisse Geruchsrichtungen nicht wahrnehmen. Für die ist selbst der deutlichste Rettichgeruch nicht wahrnehmbar.

Und dann kommen wir zum Schluss zu den Schnuppernäschen mit wahnsinnig viel Geruchsnerven. Und bei denen kann es sein, dass sie durch ausgeprägt viel Rezeptoren bei ein und dem selben Pilz schon wieder einen anderen Geruch wahrnehmen als Normalriechende.
Das ist lediglich eine persönliche Hypothese, die ich mir aber hin und wieder "am Riechtisch auf Pilzausstellungen" bestätigen lasse. Hier kommt es eben dann vor, dass z.B. bei Cortinarius variecolor (Erdigriechender Klumpfuß), der von 90% eindeutig mit erdig, dumpf, staubig und eher negativ vom Geruch her wahrgenommen wird, zu 10% auch mit angenehm fruchtig bezeichnet wird.

Ich will es nicht in die Länge ziehen, aber Gerüche wie Schoko/Kakao und Rettich sind mehr miteinander verwandt als man mir hier vielleicht glauben mag (Thema Hebeloma), und warum der Gurkenschnitzling frisch stark gurkig riecht, später aber einzigartig und herrlich tranig, darüber kann man sich durchaus Gedanken machen. Das betrifft übrigens auch z.B. manche Rötlinge wie Entoloma hirtipes (Traniger Rötling).

VG Ingo W

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Re: Buntstielige Helmlingsfrage

Snoopy, (vor 5137 Tagen) @ Ingo Wagner

Lieber Ingo,
ich hab grad nicht so viel Zeit zum Antworten, danke Dir aber für Deine detaillierten Ausführungen, da ich das Thema auch spannend finde. Ich weiß noch nicht genau, zu welchem Geruchstyp ich wohl gehöre. Ich bin aber guter Hoffnung, dass nicht Hopfen und Malz bei mir verloren sind.

Liebe Grüße
Birgit

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Re: Buntstielige Helmlingsfrage

Gábor, (vor 5135 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

Gerüche finde ich auch sehr spannend!

Die enge Verwandtschaft zw. Kakao- und Rettichgeruch ist auch für mich sehr gut nachvollziehbar.
Und ich hatte auch genau den von Dir geschilderten Fall:
am Wegesrand fotografierte ich gerade einen schönen Fenchelporling, als zwei Spaziergänger vorbeikamen.
Da sie neugierig waren, was ich da so mache, habe ich ihnen auch ein Stück vom Fenchelporling zum Geruchstest gegeben.
Ich war dann natürlich etwas beleidigt, als sie mir beide erklärten, der rieche bloß pilzig und sonst nichst :-)

Ich finde es auch immer wieder witzig, wie in Pilzbüchern verzweifelt nach adäquaten Gerüchen für einen Pilz gesucht wird und dann viele Autoren voneinander abschreiben.
Z.B. steht zwar häufig geschrieben, dass der Nelkenschwindling oder auch Stockschwämmchen nach frischen Sägespänen riechen sollen.
Aber nirgends steht dann, ob es Buchen- Fichten- oder was auch immer Holz sein soll :-)

Mal ganz davon abgesehen, dass ich für beide Pilze noch keine wirkliche Entsprechung gefunden habe.

Sehr ähnlich verhält es sich auch mit Russula delica und auch R. violeipes oder R. amoena.
Da ist bei den letztgenannten für mich im frischen Zustand einfach nichts mit Krabbencoctail von wegen.
Dieser fischige Geruch stellt sich erst später ein.

Und insbesondere Russula delica riecht einfach nach Russula delica.

LG, Gábor

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Re: Buntstielige Helmlingsfrage

Ingo Wagner, (vor 5135 Tagen) @ Gábor

Hallo Gabor!

Ich war dann natürlich etwas beleidigt, als sie mir beide erklärten, der
rieche bloß pilzig und sonst nichst :-)

Das verstehe ich nur zu gut. Mitunter sucht man sogar (wenn die Möglichkeit gegeben ist) zunächst extra geruchsstarke Pilzarten raus, vergewissert sich durch eigenes Schnuppern nochmal, dass der auch wirklich noch stark riecht, und dann die Antwort des ersten: "riecht eben nach Pilz!".
Noch ist nicht alle Hoffnung verloren, der Pilz wird an den Partner weitergereicht, Ergebnis "Schulterzucken". = GAU, Enttäuschung und gleichzeitiges Planfassen, wie kriege ich die Leute schnell wieder los.

Ich finde es auch immer wieder witzig, wie in Pilzbüchern verzweifelt nach
adäquaten Gerüchen für einen Pilz gesucht wird und dann viele Autoren
voneinander abschreiben.

Ist auch nicht so einfach, manche Gerüche kennt man einfach nicht von woandersher. Manchmal kann man sich damit helfen, dass ein anderer Pilz so riecht oder wenigstens so ähnlich.

Mit einem Pilz-Kollegen habe ich letzte Woche in größerer mithelfender Runde versucht den markanten Geruch eines Schleierlings zu definieren. Zeitintensives Vortasten, immer wieder weiterreichen, noch eine neue Komponente, letztendlich ohne Ergebnis, aber der Geruch schon markant.
Am nächsten Tag kam besagter Kollege freudestrahlend und meinte: "ich habs!", gab mir den Pilz zur erneuten nasigen Begutachtung, und ja, die Idee passte ganz genau, bloß drauf kommen muss man manchmal erst.

Und freilich muss man sich das auch an erneuten Funden bestätigen, manchmal lässt man sich auch täuschen, indem am Pilz mit wanzigen Geruch tatsächlich auch eine stinkende Wanze langstolziert ist.

Einmal ging es eben um besagten M. inclinata bei einer Fundauswertung, alle gelösten Fälle ordentlich beschrifte und auf verschiedenen Papp-Tellerchen oder in Plasteschüsselchen sortiert.
Klar, schon etwas angetrocknet, passte aber der Träubel des besagten Helmlings bestens zu M. inclinata, langanhaltend glockig Hüte mit dem strukturierten Hutrand und abtrocknend braun-silbergraue Farben, alles ideal.
Um so erstaunter war ich plötzlich, als der Helmling stark fruchtig roch. Wie jetzt: ein büschelig wachsender Helmling mit fruchtigem Geruch? Bestätigung bekam ich bei anderen Sensibel-Fantasie-Nasen, alle empfanden den Geruch als fruchtig, fast wie der Starkriechender Pfifferling, C. aurora (oder wie der grade heißt).
Die Lösung des Problems dauerte einen Tag, soweit ich mich erinnere.

Z.B. steht zwar häufig geschrieben, dass der Nelkenschwindling oder auch
Stockschwämmchen nach frischen Sägespänen riechen sollen.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich für beide Pilze noch keine wirkliche
Entsprechung gefunden habe.

Nelkenschwindling ist bei mir geruchlich dort, wo sich Mönchskopf, Keulenfußtrichterling, Ockerbrauner Trichterling und Riesen-Krempentrichterling aufhalten, nämlich bei Blausäure, also Bittermandel.
Wobei der Geruch gerade vom Nelkenschwindling hauptsächlich am frischen Fruchtkörper wahrgenommen werden kann. Für die meisten Menschen oft nicht nachvollziehbar.

Stockschwämmchen ist für mich "würzig", beinahe das beste würzig, dass es gibt.

Aber nirgends steht dann, ob es Buchen- Fichten- oder was auch immer Holz
sein soll :-)

....oder wie frisch? Frischgesägt riecht anders wie gelagertes.

Sehr ähnlich verhält es sich auch mit Russula delica und auch R. violeipes
oder R. amoena.

Täublinge kann ich nicht sehr mitreden, haben aber oft einen fruchtigen Geruch, oft fällt mir "grüner Apfel" ein, faszinierend ist für mich immer wieder der "Stachelbeer-Täubling" und bei violeipes bestätige auch gern, den Hering/Fisch.

Da ist bei den letztgenannten für mich im frischen Zustand einfach nichts mit
Krabbencoctail von wegen.
Dieser fischige Geruch stellt sich erst später ein.

Genau! Braucht man doch auch nur die Herings-Täublinge insgesamt zu nehmen. Da ist man doch wirklich am frischen Fruchtkörper ziemlich am Schwimmen, was den Geruch betrifft.

Und genau dieser Punkt ist auch für verschiedene Geruchsinterpretationen verantwortlich. Man sollte einen Pilz erst unverletzt beschnüffeln und dann ankratzen.
Schönes Beispiel ist der Voreilende Ackerling (A. praecox). Im Idealfall mit guter Nase riecht man angekratzt "mehlartig". Angetrocknet und in den Lamellen gerochen hat man aber Schokolade/Kakao. Beides wird in den Büchern geschrieben.

Fälblinge werden oft grob unterteilt in welche, die nach Rettich riechen und welche, die nach Kakao oder süß riechen.
Man sollte durchaus den Test mal machen, einen unangekratzten Kakao-Duftverströmer nach Verletzen erneut zu beschnüffeln. Manch eine Art ist da nämlich sehr wankelmütig und schwenkt zum Rettich um.

Und insbesondere Russula delica riecht einfach nach Russula delica.

Ja, die Beispiele gibt es auch. Der Austernseitling riecht für mich nach Austernseitling (erinnert mich ein bisschen an "angefasste Eisenstange im Winter"), besser bekomme ich es nicht hin, aber Gerüche speichern sich auch im Gehirn ohne dass man was vergleichbares kennt.

Schon wieder viel zu viel!
VG Ingo W

P.S.: M. inclinata lag übrigens in einem Plastebecher, das vorher als Verkaufsbehältnis für (ich glaube) Aprikosen genutzt wurde.

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Re: Buntstielige Helmlingsfrage

Älbler, (vor 5141 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,

die haben zwar ihren Lenz schon überschritten aber M. inclinata würde ich auch sagen. Auch die Stubbe sieht nach Eiche aus.

Viele Grüße
Christian

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Schöner Erdstern :-)

Gernot, (vor 5141 Tagen) @ UmUlmHerum

Ansonsten schließe ich mich Birgit und Christian an.

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Schöner Erdstern :-) *PIC*

UmUlmHerum, (vor 5141 Tagen) @ Gernot

Hallo Gernot,

Du hast ja wirklich ein scharfes Auge!! Und hast im Gegensatz zu Christian alle Bilder und selbige sehr genau angesehen ;-)
Auf dem letzten Foto ist ganz links ist er teilweise zu sehen, ein kleiner Rotbrauner (Geastrum rufescens). Ursprüglich lag er direkt neben der Stubbe, siehe Foto. Dann hab ich ihn zwischen die Helmlinge gelegt ... und dann ganz vergessen, davon ein eigenes Bild zu machen "Erdstern umgeben von Helmlingen". Ich hatte ihn sogar soweit vergessen, dass erst Du mich mit Deinem Beitrag daran erinnert hast - merci! Von den Rotbraunen Erdsternen gibts im Moment richtig viele, die meistens deutlich gößer als dieser hier.

Grüße - Rika

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Re: Schöner Erdstern :-)

Gernot, (vor 5139 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,

der Erdstern im ersten Beitrag rechts am zweiten Foto ist aber nicht G. rufescens. Oder hast du das eh bereits wo geschrieben? Der sieht nämlich nach G. striatum aus.

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Schöner Erdstern :-)

UmUlmHerum, (vor 5139 Tagen) @ Gernot

Hallo Gernot,

stimmt, da war noch einer... ich hatte ihn sogar mitgenommen, er liegt in der Küche, wo mich sein Anblick jeden Tag erfreut. Geastrum striatum würde passen von den langen Wimpern oben und dem gestielten Fruchtkörper. Aber er hat keinen Kragen zwischen Stiel und Frk.! Meine Literatur gibt dazu nix weiter her. Gibts da noch was Anderes?

Grüße - Rika

Hallo Rika,
der Erdstern im ersten Beitrag rechts am zweiten Foto ist aber nicht G.
rufescens. Oder hast du das eh bereits wo geschrieben? Der sieht nämlich
nach G. striatum aus.
Schöne Grüße
Gernot

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Re: Schöner Erdstern :-)

Gernot, (vor 5139 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,

Geastrum pectinatum wäre sonst noch eine Möglichkeit.

Schöne Grüße
Gernot

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Kamm-Erdstern (Geastrum pectinatum)? *PIC*

UmUlmHerum, (vor 5139 Tagen) @ UmUlmHerum

Ergänzung:
Habe ein bisschen im Netz rumgesucht und mein Küchen-Exemplar genau angesehen: Der unterste Teil der Endoperidie ist radial wellig. Wenn nötig, könnte ich beim nächsten Tageslicht mal ein Detailfoto davon machen. Hier noch ein Ausschnitt aus diesem Bild 2, alles Nachschärfen bringt nix. Aber ich denke, man kann erkennen (STRG und +++++ drücken), dass er keinen Kragen hat. Diese Art finde ich nicht gerade oft - selten? Der sieht für mich aus wie ein gelandetes UFO ;-)

Was denkst Du/Ihr über den Benamsungsvorschlag?

Grüße - Rika

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Kamm-Erdstern (Geastrum pectinatum)

Joschi Siembida ⌂, (vor 5138 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,

zusammen mit Deiner Beschreibung hätte ich keine Probleme den als Kammerdstern zu benennen. Kenne den auch aus dem Fichtenwald. Gerne mal in der Nähe oder auf alten Ameisenhaufen.
Ist noch eher einer der Häufigeren.

Gruß Joschi