Re: „Endlich voll erwischt!“
Hallo Nobi,
Wenn nur die polaren Gelkappen nicht wären!
Oder habe ich die in der Vergangenheit glatt übersehen?
Dann wären es sicherlich Birkenpilze, aber so weiß ich nicht so recht.
ja, die Form der polaren Gelkappen ist hier wohl wichtiges diagnostisches Merkmal zur Abgrenzung von der am selben Substrat (nicht Birke!) vorkommenden kongenerischen Nachbarart. Ich habe mir Mühe gegeben, dass man sie sieht - darum sind vielleicht die Distosepta nicht immer so scharf geworden, wie sie sein könnten (hatte keine Lust auf viel Stacken).
PS: Auf Grund Deiner schönen Bilder von Hapalocystis berkeleyi habe ich nach
einem freitäglichen Theaterbesuch einige abgefallene Platanenästchen am
Dresdner Zwinger eingesammelt und stellte zu meiner Überraschung
Splanchnonema platani mit der NFF Macrodiplodiopsis desmazieresii fest,
eine Art, die wohl erst seit wenigen Jahren in unseren Breiten angekommen
ist.
Nach der Hapalocystis muss ich weiter suchen.
Splanchnonema platani samt Anamorphe ist auch bei uns jetzt ziemlich häufig und wächst oft mit den Hapalocystis-Arten zusammen am selben Ast.
Viele Grüße, Jesko