Wie Sie Pilze im Rasen wieder loswerden
Die ultimativen Tipps für eine schöne Bombenkraterlandschaft:
"Achten Sie darauf, auch das weitläufige Wurzelgeflecht mit zu entfernen, das oft bis in 30 Zentimeter Tiefe reicht."
zuehli , (vor 4964 Tagen)
Die ultimativen Tipps für eine schöne Bombenkraterlandschaft:
"Achten Sie darauf, auch das weitläufige Wurzelgeflecht mit zu entfernen, das oft bis in 30 Zentimeter Tiefe reicht."
Guy Marson, (vor 4964 Tagen) @ zuehli
Gegen solche Journalisten hilft kein Ausgraben, aber ev. ein "Shitstorm"..
LG,
Guy
http://www.t-online.de/ratgeber/heim-garten/garten/id_50525674/wie-sie-pilze-im-rasen-w...
Karl-Heinz , (vor 4964 Tagen) @ zuehli
Die ultimativen Tipps für eine schöne Bombenkraterlandschaft: "Achten
Sie darauf, auch das weitläufige Wurzelgeflecht mit zu entfernen, das oft
bis in 30 Zentimeter Tiefe reicht."http://www.t-online.de/ratgeber/heim-garten/garten/id_50525674/wie-sie-pilze-im-rasen-w...
Die meisten Anrufe bekomme ich via Giftnotrufzentrale von verzweifelten Eltern bzw. ebensolchen Kindergärterinnen, wo die lieben Kleinen an diesen oder ähnlichen Pilzen geknabbert haben. Was sollte man denen sonst raten, als diese Pilze im voraus zu entfernen?
Bin dankbar für jeden Tipp.
Viele Grüße
Karl-Heinz
hoennetaler, (vor 4963 Tagen) @ Karl-Heinz
Hallo Karl-Heinz:
den Eltern und Erzieherinnen/Erziehern raten die Pilze abzusammeln halte ich für praxisfremd. Das käme für mich nur in Betracht, wenn z. B. Knollis auftauchen.
Ich gebe folgende Tipps:
Babys und Kleinkinder nur unter ständiger Aufsicht im Garten spielen/krabbeln lassen. Da gibt es ja nicht nur evtl. giftige Pilze. Einige Pflanzen sind ja auch nicht ohne.
Ab dem Kindergartenalter hilft Aufklärung. Ab 3 Jahren kann man den Kindern schon erklären, dass das Knabbern an Pilzen böse Folgen haben kann (Bauchschmerzen, Erbrechen). Bin selbst schon einige male in Kindergärten und KITA's gewesen und habe den Kindern etwas über die Pilzwelt erzählt bzw. bin mit Gruppen im Wald gewesen. Nicht nur die Kinder hatten Spaß, auch für mich sind das immer wieder schöne Erlebnisse.
Viele Grüße
Jürgen
Die meisten Anrufe bekomme ich via Giftnotrufzentrale von verzweifelten
Eltern bzw. ebensolchen Kindergärterinnen, wo die lieben Kleinen an diesen
oder ähnlichen Pilzen geknabbert haben. Was sollte man denen sonst raten,
als diese Pilze im voraus zu entfernen?
Bin dankbar für jeden Tipp.
Viele Grüße
Karl-Heinz
Karl-Heinz , (vor 4963 Tagen) @ hoennetaler
Hallo Karl-Heinz: den Eltern und Erzieherinnen/Erziehern raten die Pilze
abzusammeln halte ich für praxisfremd. Das käme für mich nur in Betracht,
wenn z. B. Knollis auftauchen.
Ich gebe folgende Tipps: Babys und Kleinkinder nur unter ständiger Aufsicht
im Garten spielen/krabbeln lassen. Da gibt es ja nicht nur evtl. giftige
Pilze. Einige Pflanzen sind ja auch nicht ohne.
Ab dem Kindergartenalter hilft Aufklärung. Ab 3 Jahren kann man den Kindern
schon erklären, dass das Knabbern an Pilzen böse Folgen haben kann
(Bauchschmerzen, Erbrechen). Bin selbst schon einige male in Kindergärten
und KITA's gewesen und habe den Kindern etwas über die Pilzwelt erzählt
bzw. bin mit Gruppen im Wald gewesen. Nicht nur die Kinder hatten Spaß,
auch für mich sind das immer wieder schöne Erlebnisse.
Viele Grüße
Jürgen
Hallo Jürgen,
das hört sich leider sehr theoretisch an.
Selbstverständlich leiste ich auch entsprechende Aufklärungsarbeit, aber offensichtlich kann man doch nicht alle erreichen. Fakt ist, dass ich in der Pilz-(Haupt)Saison bis zu 2-3 Notrufe/pro Woche bekomme. Aus Deinem sicher gut gemeinten Statement kann ich nur schließen, dass Du bei keiner Giftnotrufzentrale registriert bist.
Viele Grüße
Karl-Heinz
hoennetaler, (vor 4963 Tagen) @ Karl-Heinz
Hallo Karl-Heinz,
bin beim Giftnotruf in Bonn registriert und kenne daher das geschilderte Problem aus etlichen Anfragen.
Natürlich kann ich nicht zweimal in der Woche einen Kindergarten besuchen. Aber ich rate Eltern/Erziehern eben nicht, Pilze abzusammeln (die Ausnahme habe ich genannt). Das führt doch eher zu einer trügerischen Sicherheit und ist zudem extrem zeitaufwändig. Und garantiert wird da das ein oder andere Exemplar übersehen.
Es geht meiner Meinung nach nur über Aufklärung. Und alle Betroffenen wird man natürlich nie erreichen. Vielleicht erstellt aber die DGfM in dieser Angelegenheit mal einen Infoflyer, den man als örtlicher PSV in seinem Einzugsgebiet verteilen könnte.
OK, mit dem Einzugsgebiet ist das natürlich so eine Sache. Vermittelte Anfragen des Giftnotrufs kamen bisher u. a. aus Schwelm, Dortmund, Soest, Arnsberg und Meinerzhagen. Wenn ich die Orte auf der Landkarte verbinde, werden das innerhalb des Fünfecks hunderte (oder tausende?) von Einrichtungen sein...
Um nochmal auf den verlinkten Artikel zurück zu kommen:
Das erinnert mich an den jahrelangen Kampf eines Nachbarn gegen seine Maulwürfe:
Er hat schon alles ausprobiert (auch illegale Methoden), ich sehe aber immer wieder frisch geworfene Hügel auf seiner Gartenwiese
.
Viele Grüße
Jürgen
Hallo Jürgen,
das hört sich leider sehr theoretisch an.
Selbstverständlich leiste ich auch entsprechende Aufklärungsarbeit, aber
offensichtlich kann man doch nicht alle erreichen. Fakt ist, dass ich in
der Pilz-(Haupt)Saison bis zu 2-3 Notrufe/pro Woche bekomme. Aus Deinem
sicher gut gemeinten Statement kann ich nur schließen, dass Du bei keiner
Giftnotrufzentrale registriert bist.
Viele Grüße
Karl-Heinz
zuehli , (vor 4963 Tagen) @ Karl-Heinz
Die meisten Anrufe bekomme ich via Giftnotrufzentrale von verzweifelten
Eltern bzw. ebensolchen Kindergärterinnen, wo die lieben Kleinen an diesen
oder ähnlichen Pilzen geknabbert haben. Was sollte man denen sonst raten,
als diese Pilze im voraus zu entfernen?
Bin dankbar für jeden Tipp.
Aber lieber Karl-Heinz, das steht doch genau in dem Artikel. Ich würde zu dem flächendeckenden Ausgraben noch empfehlen, die entfernten 30 cm mit Schotter aufzufüllen und zu Pflastern. Man könnte das Ganze dann noch grün anstreichen.

Harald
Joschi Siembida , (vor 4963 Tagen) @ zuehli
Hallo Harald,
Ich würde zu dem flächendeckenden Ausgraben noch empfehlen, die entfernten 30 cm mit Schotter aufzufüllen und zu Pflastern.
das nützt aber leider nix. Siehe den Sportplatz Alien im Tintling #67.
Man könnte das Ganze dann noch grün anstreichen.
Kunstrasen ist doch auch ganz schick. 
Gruß Joschi
Matthias, (vor 4963 Tagen) @ Joschi Siembida
Hallo Joschi,
nur Schotter wird sicher nicht reichen, dann lieber tiefer ausgraben und betonieren, natürlich den Beton mit Eisenoxid Grün einfärben. Das spart dann auch das Rasen mähen ;o))
viele Grüsse
Matthias
Joschi Siembida , (vor 4962 Tagen) @ Matthias
Hallo Matthias,
dann werden die Erzieherinnen sicher auch jammern, da sie mit dem Plaster aufkleben und Tränchen trocknen nicht mehr fertig werden. 
Kinder beaufsichtigen ist eben auf ihre Art eine genauso harte Arbeit wie z.B. auf dem Bau. Mit ruhiger Kugel schieben hat der Job definitiv nix zu tun. Leider scheinen dies aber einige, sicher nicht alle, Kindergärtnerinnen darunter zu verstehen.
@Karl-Heinz
Es gibt auch Waldkindergärten. Wurden Dir von dort schon ähnliche Anfragen gestellt?
Aufklärung ist hier generell nötig. In meinem Bekanntenkreis gibt es viele, die glauben es reicht schon einen giftigen Pilz nur anzufassen um sich zu vergiften! Diese Angst vor dem Alien Pilz sitzt ziehmlich tief. Ist ja auch kein Wunder, wenn die nun Erwachsenen im laufe ihrer Schullaufbahn mit Pilzen höchstens in Form von Bierhefen und Penecilin konfrontiert wurden und die andere Erfahrung lautete: "Bäh, sowas fast man nicht an!"
Gruß Joschi
Gábor, (vor 4961 Tagen) @ Joschi Siembida
: Diese Angst vor dem Alien Pilz sitzt ziehmlich tief.
Hallo Joschi,
wenn die meisten Normalos Pilze denn wenigstens als Aliens im Sinne von fremdartiger Lebensform betrachten würden.
Z.B. wegen ihrer als feines Hyphengeflecht verborgenen Lebensweise oder aber der Tatsache, dass ihre Zellwände hauptsächlich aus Chitin statt aus Cellulose bestehen usw...
Aber für die allermeisten sind Pilze doch wohl eher so eine Art Gemüse-Ersatz.
Dessen Verzehr allerdings auch schon mal zum Tode führen kann...
LG, Gábor