Welcher ist das? *PIC*
Unter Erlen und Hainbuchen gefunden. Bei uns sind die sehr selten!
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic232224.jpg)
Goldsucher, (vor 4936 Tagen)
Unter Erlen und Hainbuchen gefunden. Bei uns sind die sehr selten!
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic232224.jpg)
Gábor, (vor 4936 Tagen) @ Goldsucher
Hallo,
selbst habe ich sie zwar noch nicht gefunden, aber Gyromitra gigas könnte ich mir schon gut vorstellen bei dem Bild...
LG, Gábor
Gelbfieber, (vor 4936 Tagen) @ Goldsucher
Hallo und guten Abend Bernard,
makroskopisch könnte dein Fund die Riesen-Lorchel Gyromitra gigas sein. Um sicher zu gehen solltest du dir die Sporen anschauen – nicht das sie die Länge von etwa 60 - 80µm haben!
Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co
http://www.naturfoto-kontor.de
Goldsucher, (vor 4935 Tagen) @ Gelbfieber
Hallo Gelbfieber!
Danke für den Hinweis und die Tafel. Leider fehlt mir das Mikroskop. Ich kann nur zum Lebensraum Auwald angeben und noch ein Bild beilegen. Die Gyromitra ist etwa Kinderfaustgroß.
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic232238.jpg)
jesko, (vor 4934 Tagen) @ Goldsucher
Hallo Bernhard, in "meinen" Leipziger Auwäldern (Fraxino-Ulmetum bis Stellario-Carpinetum auf schwach sauren bis neutralen Lehmböden) wäre Gyromitra gigas, zu der das Foto gut passen würde, eine recht gängige (wenn auch freilich nicht häufige) Art, zumindest in Jahren, in denen Großpilze von Ende März bis Mitte April günstige Witterungsbedingungen haben, und nicht wie z.B. dieses Jahr, in dem wir vom Winter direkt in den Sommer schlittern und es einfach nur so trocken ist, dass ich noch nicht mal Glimmertintlinge gesehen habe.
Wie gesagt, das Foto und das Habitat passen gut, aber makroskopisch teils zum Verwechseln ähnlich wären ibs. Gyromitra fastigiata und Gyromitra ticiniana (ähnliches Habitat, aber wohl ausschließlich südeuropäisch). Diese lassen sich nur anhand von (reifen!) Sporen unterscheiden.
Ich denke, Ursulas Bemerkung mit den großen Sporen bezog sich auf die Möglichkeit der Verwechselung mit Verpa bohemica, die zwei- und viersporige Asci und daher riesige Sporen hat. Diese Verwechslung kann man nun makroskopisch gut ausschließen: Verpeln haben einen etwas genatterten Stiel und sind innen wattig ausgestopft, Lorcheln der Gattung Gyromitra sind innen hohl, in etwa wie Morcheln. Bei Verpeln ist der Rand der Mitra frei, bei Lorcheln (Gyromitra) am Stiel angewachsen.
Viele Grüße,
Jesko
Goldsucher, (vor 4934 Tagen) @ jesko
Mit schwach sauer dürfte dieser Boden gut charakterisiert sein. In meiner Umgebung sind saure Böden zwar vorhanden. Aber die Gräben zeigen doch oft eher den schwach basischen, gut humosen Boden. Dieser Graben liegt ganz im Osten an der ungarisch-burgenländischen Grenze. Dort herrschen saure Böden vor. Nächsten Mittwoch werde ich diese Stelle wieder aufsuchen und eine Probe mitnehmen, wenn da noch was sein sollte.
Danke für die guten Ausführungen.