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Täublinge 2012 *PIC*

interhias ⌂, (vor 4901 Tagen)

Hallo zusammen,

puh, das schüttet ... Wenn's so weitergeht, muss ich am Sonntag mit dem Boot zum Schwammerlsuchen fahren.

Zur Abwechslung mal ein paar Täuberln aus der letzten Saison. Ich hatte diese Arten alle noch nicht, deshalb möchte ich für die Bestimmung nicht die Hand ins Feuer legen. Bitte melden, wenn ich wo daneben liege.

Russula brunneoviolacea Crawshay:
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Russula atrorubens Quél.:
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Und jetzt noch zwei Kollektionen aus der Toskana:
Russula persicina Krombholz:
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Russula parazurea Jul. Schäffer:
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Dokus mit Beschreibungen und Mikrofotos findet ihr hier unter den Nummern 6, 8, 9 und 10.

Beste Grüße aus München
Hias

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Re: Täublinge 2012 *PIC*

Mani walter, (vor 4901 Tagen) @ interhias

Hoi Hias

Super Bilder - Letztes Jahr war hier in Graubünden Nord, auf Kalk, plus/minus Täublingsflaute. Nur einige wenige Arten zeigten ihre Scheitel. Z.B. R. acrifolia
Vielen Dank für deine Initiative.
Auch hier regnet es heute nur einmal und dies recht ergiebig.

Beste Grüsse Mani

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Re: Täublinge 2012

Stephan Weißer, (vor 4901 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,
bei den ersten drei Täublingen gehe ich mit, beim vierten scheinen mir die Endglieder der Huthaare zu kurz und zu stumpf, um auf R. parazurea zu passen. R. parazurea hätte ausgesprochen lange, spitz zulaufende Endglieder. In Anbetracht der Tatsache, dass dies in Italien gewachsene Pilze sind, würde ich R. stenotricha in Betracht ziehen (natürlich ohne zu wissen, ob die so dunkel werden darf).

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Re: Täublinge 2012

jesko, (vor 4901 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo Stephan,

makroskopisch hätte ich bei der gezeigten parazurea kein Problem mit stenotricha, die kann so ziemlich exakt so aussehen. Allerdings funktioniert die Bestimmung über die Huthautelemente nicht, jedenfalls nicht nach derzeitigem Kenntnisstand. Das ist zwar ein auffälliges, aber in diesem Formenkreis viel zu variables Merkmal. Stenotricha, für die es im Übrigen in der Literatur keine richtig bestimmten Darstellungen geben dürfte (was dort als stenotricha bezeichnet wird, sind meist grüne Formen von grisea), lässt sich von parazurea recht einfach anhand der Sporen unterscheiden. Hias schreibt etwas von deutlich netzigen Sporen (wenn auch nicht vollständig netzig), geschlossene Maschen sind also typischerweise zu beobachten. Das passt zu parazurea, nicht zu stenotricha (und auch nicht zu grisea, sprich zu sonstigen Literaturinterpretationen von stenotricha). Stenotricha (wohlgemerkt im Sinne des Romagnesi'schen Typus) kommt i.d.R. bei Espe, teils wohl auch bei Birke vor. Persönlich habe ich nie Standorte ohne Espe gesehen. Hias gibt für seinen Fund nur Buche an. Ich denke, dass die Bestimmung parazurea passt. Mit netzigen Sporen, aber deutlich dunklerem Sporenpulver gibt es in Südeuropa noch die parazurea nahestehende ochrospora. Auch bei parazurea sind die Huthautelemente sehr variabel.

Viele Grüße, Jesko