Re: Femsjonia pezizaeformis
Hallo Rainer,
Geduld! Du wirst im Laufe der Zeit Erfahrung sammeln, und dann klappt das schon besser. Hast Du denn auch die "Kleine Kryptogamenflora" von Jülich?
Beste Grüße, Heinz Ebert
Vielen Dank, Heinz.
Nach dem Gattungsschlüssel für die Dacryomycetaceae in Großpile BaWü, Bd. 1,
Seite 69, ist das entscheidende Merkmal, mit dem man dann bei Femsjonia
landet, dass die Hyphen dickwandig sind.Für jemanden wie mich, ohne die
entsprechende Erfahrung, ist so ein Kriterium nicht so ganz einfach zu
beurteilen, insbesondere, wenn man nicht den Vergleich zu
"dünnwandig" hat bzw. die Definitionen dazu kennt. Meine
Mikrobilder sind sicherlich nicht berauschend, aber würde das, was man da
sieht (die Hyphenwände sind auf jeden Fall "dicker" als eine
einfache "Linie") das Kiterium dickwandig per se schon erfüllen?
Da war ich mir unsicher.
Bei Pilze der Schweiz stand, dass die Hyphen bisweilen blasig angeschwollen
sind. So ein Effekt ist im Mikrobild 2 (rechts) deutlich zu sehen. Aber
auch da stellt sich natürlich die Frage, ob das signifikant ist oder
nicht.
Das sind wohl alles die typischen Fragen, mit denen man als Einsteiger in die
Mikroskopie so kämpft ... .
Viele Grüße,
Rainer.