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UMO mit grünen(den) Lamellen? *PIC*

Klaas, (vor 4793 Tagen)

Hallo nochmal,

vorhin wollte ich meine Sammelkiste ausleeren, da fielen mir noch ein paar in Küchentuch eingewickelte Pilze
in die Hand, die ich gestern auf dem Heimweg quasi im Vorbeigehen und etwas lustlos als "vielleicht Ritterlinge
oder so was" noch eingesteckt hatte. Jetzt haben die Teile grüne Lamellen bekommen und ich bin völlig planlos,
was das sein soll und wo ich die Suche beginnen soll.

Hat jemand eine Idee?

Mal schnell ein paar Bilder von eben ohne weitere Angaben.

Gestern vor Ort:

[image]

Vorhin:

[image]

Ich bin nicht sicher, ob die Sporen rechts zum Pilz gehören:

[image] [image]

Grüße
Klaas

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Re: UMO mit grünen(den) Lamellen?

Werner E., (vor 4792 Tagen) @ Klaas

Griasdi Klaas,

vorhin wollte ich meine Sammelkiste ausleeren, da fielen mir noch ein paar in
Küchentuch eingewickelte Pilze
in die Hand, die ich gestern auf dem Heimweg quasi im Vorbeigehen und etwas
lustlos als "vielleicht Ritterlinge
oder so was" noch eingesteckt hatte. Jetzt haben die Teile grüne
Lamellen bekommen und ich bin völlig planlos,
was das sein soll und wo ich die Suche beginnen soll.
Hat jemand eine Idee?

ich halte Deinen Fund für Russula queletii.
Die grünenden Lamellen werden wohl eine Folge der schon eingesetzten Verfaulung sein....

Gruaß, Werner

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Re: UMO mit grünen(den) Lamellen?

Stephan Weißer, (vor 4792 Tagen) @ Klaas

Würde ich auch rein makroskopisch sagen: Stachelbeertäubling. Ja, die rechts zu sehenden Sporen gehören zum Pilz. Das Ornament macht man mit Melzers Reagenz sichtbar, und dann hat man ein hartes Bestimmungsmerkmal.
Freundliche Grüße
Stephan

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Re: UMO mit grünen(den) Lamellen?

Klaas, (vor 4792 Tagen) @ Werner E.

Hallo Werner,

besten Dank für Deine Antwort - ich schätze, die genannte Russula sollte passen.

Das hört sich jetzt vielleicht so an, als wäre ich schon "seit Jahrzehnten dabei", habe dennoch schon seit
einer gefühlten Ewigkeit keinen Täubling mehr angefasst. (Das liegt mehr am "Anfangs-Frust" mit dieser Gattung
und schätzungsweise auch an meiner Affinität zu kleineren Pilzen.) Jedoch hatte ich noch nie so sehr festfleischige
(in Stiel und Hut), schwere, büschelig und am Stiel zusammengewachsende Exemplare eines Täublings in der Hand.
Die dickschleimige Hutoberfläche (an dem Tag hatte es stundenlang sehr geregnet) kannte ich so auch noch nicht
aus dieser Gattung.

Die Pilze rochen und riechen inzwischen noch nicht faulig, sind frei von Maden und hinterlassen auf Papier eine
intensive Blau-Violett-Färbung an den Kontaktstellen der ehemals schleimigen Hüte. Die Lamellen waren und sind
in keiner Weise spröde, eher zäh, dünn, fest und nicht splitternd.

Ein Schaden irgendeiner Art liegt gewiss vor. Ich habe manchmal auch den Verdacht - besonders bei Ascos, bei
denen seltsamerweise manchmal ein blaues Subhymenium zu sehen ist, wo wohl keins hingehört - dass dies mit
dem Küchentuch zusammenhängen könnte, in dem diese feucht eingewickelt und transportiert wurden. Evtl. reagieren
Inhalte einiger Marken mit einigen Inhalten gewisser Pilze. Das könnte sich mit sicheren R. queletii vielleicht prüfen
lassen. (Evtl. leide ich aber auch nur unter einem gewissen Wahn...)

Da ich noch nie wissentlich (u.a. aus o.g. Gründen) eine Russula "richtig" mikroskopiert habe, kannte ich diese Zystidenform
noch nicht. Mit Kenntnis um solche Zystiden hätte ich mir die Suche gestern, wirklich in allen vorhandenen Büchern -
außer dummerweise denen, in welchen es um Täublinge geht - wohl ersparen können...

Viele Grüße
Klaas

Griasdi Klaas,
ich halte Deinen Fund für Russula queletii.
Die grünenden Lamellen werden wohl eine Folge der schon eingesetzten
Verfaulung sein....
Gruaß, Werner

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Danke Stephan! Rest s.o. *oT*

Klaas, (vor 4792 Tagen) @ Stephan Weißer

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