Re: Kann das Chamaemyces fracidus sein?
Hallo Andreas,
vielen Dank für Deine Bestätigung.
ja, da hast Du richtig bestimmt. Makroskopisch kaum mehr erkennbar,
bis auf den Stiel eines Exemplars sind Hutfleisch, Stiel und auch Lamellen sehr fest und ohne Maden. Ich bin daher gar nicht auf die Idee gekommen, dass das alte Schlappen sind. Anscheinend ist der Pilz ziemlich unzerstörbar.
aber die
Mikromerkmale, insbesondere dass Pleurozystiden vorhanden sind und die
kleinen Sporen, machen den Pilz unverwechselbar.
Danke Dir für diese Info, dann erkenne ich ihn das nächste Mal hoffentlich wieder. Als ich ein Quetschpräparat in Melzer betrachtete fiel mir übrigens auf, dass der Inhalt der Pleurozystiden nicht gänzlich mit der normalen gelbbränlichen Farbe von Melzer gefärbt war, sondern dass ein ungefärbter Rand von bis zu 4 µm Breite am oberen Rand der Zystiden zu sehen war, so ähnlich als wären die Zystiden dort sehr dickwandig. Das konnte ich aber bei einem vorherigen Präparat in Kongo nicht sehen.
liebe Grüße
Birgit