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Schwerwiegende Zucht?

Baerbel, (vor 9045 Tagen)

Hallo,
an alle die in den kalten Monaten ein wenig versuchen den Traffic der PilzePilze-Site hochzuhalten.
Da mir diese ganze Fruchtkörperrätselei aber nun langsam etwas auf den Wecker geht, nun doch mal wieder ein anderes Thema. (Ich geb zu, dass ich bei weitem nicht so bewandert bin auf diesem Gebiet wie einige andere)

Dass Baerbel sich ein wenig mit der PilzZucht beschäftigt dürfte dem ein oder anderen sicher nicht entgangen sein. Nun gibt es doch aber hin und wieder Arten die durch setsame Fruchtungsriten hervorstechen. Stropharia Rugoso anulata z.B. sagt man nach nur mit Hilfe einiger Microorganismen die nötigen Bedingungen zur Fruchtung zu finden.
Mit am hinderlichsten, was die heimische Zucht betrifft, sind aber Pilze die unter die Gruppe Mykorizza fallen.
Es gibt oder gab bereits einige Versuche mit Pfiferlingen, soweit ich mich erinnere. Ich würde nun gern wissen wie weit die Entwicklungen bzw. Erfahrungen dazu sind. Zumal einige Zuchtbetriebe aus Deutschland auch Steinpilze und Pfifferlinge anbieten (frisch), bin ich doch ein wenig verwundert.
Also, wie weit ist die Entwicklung industrieller Verfahren zur Zucht von mykorizza Pilzen und in wie fern sind diese auf die Heimzucht anwendbar?
Gibt es andere ev. auch kuriose oder auch sehr spezielle Riten die einige Pilze zur Fruchtung benötigen?
Soweit,
schon mal dankend und auf Antwort wartend,
Baerbel

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Re: Schwerwiegende Zucht?

Gottfried, (vor 9045 Tagen) @ Baerbel

Hallo Bärbel,
nein, es ist mir nicht entgangen, daß Du Dich "züchterisch" betätigst.

Ich glaube nicht, daß Steinpilze, Pfifferlinge ect.derzeit kultiviert werden können. Wenn dem so wäre, gäbe es zumindest in Fach- Publikationen entsprechende Reaktionen.
Interessant wäre für mich, ob diese Firmen auch in der kalten Jahreszeit frische Mykorrhiza- Pilze anzubieten haben. Adressen währen interssant- ich möchte diesen Leuten gern auf den Zahn fühlen und Kontakt aufnehmen.

Kurios ist der Anbau des Siberohres (Tremella fuciformis): Zur Fruktifikation benötigt der Pilz noch einen zweiten Pilz, Hypoxylon archeri. Ich selbst habe den Pilz bisher weder gesehen noch angebaut. Aber ein erster Versuch ist für dieses Jahr geplant.
Gruß G.

Hallo,
an alle die in den kalten Monaten ein wenig versuchen den Traffic der
PilzePilze-Site hochzuhalten.
Da mir diese ganze Fruchtkörperrätselei aber nun langsam etwas auf den Wecker
geht, nun doch mal wieder ein anderes Thema. (Ich geb zu, dass ich bei
weitem nicht so bewandert bin auf diesem Gebiet wie einige andere)
Dass Baerbel sich ein wenig mit der PilzZucht beschäftigt dürfte dem ein oder
anderen sicher nicht entgangen sein. Nun gibt es doch aber hin und wieder
Arten die durch setsame Fruchtungsriten hervorstechen. Stropharia Rugoso
anulata z.B. sagt man nach nur mit Hilfe einiger Microorganismen die
nötigen Bedingungen zur Fruchtung zu finden.
Mit am hinderlichsten, was die heimische Zucht betrifft, sind aber Pilze die
unter die Gruppe Mykorizza fallen.
Es gibt oder gab bereits einige Versuche mit Pfiferlingen, soweit ich mich
erinnere. Ich würde nun gern wissen wie weit die Entwicklungen bzw.
Erfahrungen dazu sind. Zumal einige Zuchtbetriebe aus Deutschland auch
Steinpilze und Pfifferlinge anbieten (frisch), bin ich doch ein wenig
verwundert.
Also, wie weit ist die Entwicklung industrieller Verfahren zur Zucht von
mykorizza Pilzen und in wie fern sind diese auf die Heimzucht anwendbar?
Gibt es andere ev. auch kuriose oder auch sehr spezielle Riten die einige
Pilze zur Fruchtung benötigen?
Soweit,
schon mal dankend und auf Antwort wartend,
Baerbel

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grüner knollenblätterpilz

freikirsche, (vor 9039 Tagen) @ Baerbel

diese amanite wächst in manchen gegenden massenhaft. bei Göttingen, auf sandsteingrund, ist sie im herbst oft der häufigste blätterpilz. sie soll überaus wohlschmeckend sein. wer ein verfahren zu ihrer entgiftung fände, würde sich lob und wahrscheinlich mehr verdienen.
kaiser Claudius soll sie über den kaiserling gestellt haben. freilich nur ein paar stunden.*g*