Re: Ritterlinge aus Mecklenburg 2013
Hallo Konrad,
du hast alles Entscheidende eigentlich selbst heraus gefunden.
Punkt 1:
ja die sind zum Teil schon größer als bei dir anscheinend, allerdings im
Schnitt trotzdem klein bis mittel.
Die kleinen braunen sind und bleiben einfach nur klein, nicht einmal mittel.
Bonus:
als neu beschrieben wurde. Aber dann dürfte doch T. muricatum niemals so
striat sein, denn aus meiner Sicht ist T. pessundatum das nicht bzw. gar nicht.
Um T. pessundatum ging es hier nicht. Das wäre ein ganz anderer Formenkreis.
Im Kiefernwald mit den Arten T. pessundatum und T. stans (nach FNE4! und Fries)
Bei den gerippten Funden würde es einzig und allein darum gehen, nachzuweisen,
dass sie nicht identisch mit T. muricatum sind. Das wird wohl nur über die
Sequenzer laufen können. Ansonsten hätten wir hier eine weitere Art, die neu zu
beschreiben wäre.
Punkt 2:
Außerdem habe ich bei den gerippten Rändern schon recht verschiedene gesehn
mal stärker mal weniger stark usw. auch zwischen FK ohne gerippten Rand.
Wie schon in meinem Startbeitrag beschrieben, haben die kleinen braunen niemals
gerippte Hutränder.
Zudem scheinen beide genau die gleichen ökologischen Ansprüche zu haben.
Das allerdings sollte kein Problem sein. Hallimascharten teilen sich ja auch die gleichen Biotope.
Punkt 3:
Du schriebst außerdem, glaube ich, deine "Kleinen" wären immer
bitter gewesen? Kann ich von meinen "Striaten" nicht behaupten.
Auch dies ist ein weiterer harter Unterschied. Dies wurde auch von anderen,
vergleichbaren Funden berichtet. Auf die kleinen braunen Ritterlinge trifft
haargenau die Beschreibung aus den MHK at al. zu. Immer bitter, spätestens im Abgang.
Nach den FNE4 verbleibe ich also bei striaten Kollegen zwangsläufig bei T.
albobrunneum. Vorerst. :)
Kannst du gerne auch weiter tun. Wir haben aber eben die Möglichkeit, das
Geschichtsbuch zu korrigieren. Ich denke, dafür braucht es nun keine 5 Jahre mehr.
)
Grüßlis Ingo