Re: Hypoxylon cohaerens vs. confluens
Hallo Karl,
Hallo Freunde,
ich kann noch anfügen, daß H. confluens in deutscher Literatur meist unter dem Namen H. semiimmersum geführt wird (so z. B. auch im Schlüssel von Enderle in Z. Mykol.). Es ist eine seltene Art, die makroskopisch eher H. serpens oder H. udum ähnelt, kaum H. cohaerens.
Gruß von Lothar
ich hab mal etwas in meinen Schlüsselsammlungen gestöbert und folgendes
gefunden.
Hypoxylon cohaerens: An Fagus wachsend. Stromata kissenförmig, 2-4 mm breit,
meist +/- zusammenhängend wachsend und daher oft wie gepflastert
aussehend. jung bräunlich, alt schwarz. Entostroma mit schwarz glänzenden,
punktförmigen Einschlüssen. Stromata mit fein ausgebildeten Ostiolen und
nur mit am Rande ausgeprägten Perithecienwölbungen. Sporen 9-12 x 4-5
tausendstel mm. nicht selten.
Hypoxylon confluens: vorwiegend an Querus. Sporen 16-20 x 8-9 tausendstel mm.
Keimspalt über gesamte Sporenlänge reichend. Stromata alt schwarz, mit nur
1-5 großen Perithecien. Selten.
ich hoffe es hilft dir etwas weiter.
Gruß
Harry