Re: Goldig - Nachtrag: Frage an die Runde
Hallo zusammen,
jetzt muss ich doch nochmals wegen des Goldblatts was in die Runde fragen.
Ich war ja ganz aus dem Häuschen, weil das für mich in all den Jahren der
erste Fund war. Als vielbeschäftigte Schreibtischtäterin bin ich ja leider
beinahe mehr in den Pilzforen unterwegs als im echten Wald - und in den
letzten Tagen ist mir in diversen Pilzforen und -gruppen das Goldblatt nun
schon mindestens fünfmal begegnet (und zwar nicht aus einer Region,
sondern ganz verstreut aus ganz Deutschland). Jetzt bin ich neugierig: wer
hat Erklärungen dafür, warum manche Pilzarten zu bestimmten Zeiten so viel
stärker zutage treten als sonst? Ganz so, als hätten sie sich jahrelang
rar gemacht und sich dann verschworen, innerhalb weniger Tage großflächtig
Furchtkörper hervorzubringen, um anschließend wieder jahrelang in den
Untergrund abzutauchen. Die Hasenröhrlinge zum Beispiel scheinen mir auch
solche Kandidaten zu sein. Also mal her mit den Pilz-Verschwörungstheorien
- oder gerne auch seriösen naturwissenschaftlichen Erklärungen...
Neugierige Grüße
Melanie
Hallo Melanie,
bei mir kenne ich das Goldblatt an etwa 5 Stellen, es scheint nur in bestimmten Jahren öfter zu erscheinen. Den Hasenröhrling habe ich hier an mittlerweile ca. 15 Fundorten, der scheint den fränkischen Sandboden zu mögen. In manchen Jahren sind von beiden viele zu finden und dann eine Weile gar nichts, das hat sicher mehr mit Klima und Feuchtigkeit zu tun bzw mit zu wenig nachsehen. p
Verschwörungstheorien sollte man auf dem Mond lassen und nicht auf Pilze übertragen,
viele Grüsse
Matthias
