Re: Was für ein Horror-Ausflug!
manchmal findet man sogar (möglicherweise für irgendwann einmal) Nützliches
im Wald… ;) ** Oha, bevor meine Online-Verbindungen und Geräte noch genauer durchforscht
werden - die Bedrohung von innen/unten ist schließlich weitaus
gefährlicher
als die von außen oder oben - füge ich lieber hinzu, dass ich damals
keinerlei Exsikkate angefertigt und stattdessen Behörden informiert hatte
(die mir daraufhin
empfahlen, das Zeugs selbst zu entsorgen… aber das ist eine andere, nahezu
lustig-lächerliche und inzwischen schon alte Geschichte aus 2008…).
Aber ernsthaft, bei mir sehen viele Eingänge zu Wäldern oder ganze Gebiete so
ähnlich aus wie von Dir gezeigt (vielleicht nicht ganz so ordentlich
gehäuft und
in Sorten getrennt) - wobei den Wäldern, Wiesen usw. mit behördlichem Segen
doch weitaus schlimmere Dinge angetan werden, als ein Bisschen Müll, der
sowieso
überall rumliegt, wenn er denn nicht gerade in die Luft geblasen oder im
Wasser versenkt wird…
Darauf im Detail einzugehen, würde dieses Pilz-Forum und zuvor meine Denk-
und Schreibkraft sprengen, daher nur ein kleinräumig-persönliches
Beispiel: Ich kenne ein Gebiet, aus dem man sich, je nach Geschmack, eine
größere Wohnung mit Mobiliar und Technik hätte einrichten können -
zwischendrin wuchsen aber
viele interessante Arten (die man dann eben nicht für den Kochtopf sammeln
sollte). Irgendwann stand dann plötzlich so ein linkisches
„Naturschutzgebiet“-Schild vorm
wilden Müllplatz, ein Wenig vom Bauschutt war immerhin abtransportiert
worden, ein paar Schritte weiter nach unten hinter der stehen gelassenen
Baumfassade - wenn man
die Landstraße entlang fährt, denkt man noch immer: wow, was für ein dichter
und intakter Wald… - hatte man dann die niedrigen Gehölze und Pflanzen an
der Feuchtwiese
um den kleinen Bach großräumig und komplett umgehäckselt und links und rechts
zwei hohe Schießbuden für die mir gleichnamigen Figuren hingestellt.
Um den gestrüppten und blumigen Bachlauf waren einmal viele Libellen- und
Schmetterlings-Arten, zudem viele andere "Bestäuber" zu
beobachten, ich konnte dort Stunden
und Wochenenden verbringen, einfach nur dabeisitzen und Tiere bei ihrer
schweren Arbeit oder Freizeit beobachten.
Nachdem dort im neuen „Naturschutzgebiet“ zwei Jahre lang kein einziger
Flattermann und kaum noch Pilze auftauchten, gehe ich nicht mehr hin, das
Gebiet ist für mich tot.
Und dem Wild, das sich dort blicken lässt, wird das Blei der schießwütigen
Figuren auch nicht besser bekommen als Plastikabfall.
Mir sind solche privaten wilden Müllhalden, die ja meist nur kleinflächig
unangenehm auffallen, doch weitaus lieber als das, was zum Teil - und auch
ohne solchen oder noch
fadenscheinigeren Grund - daraus von offizieller Seite gemacht wird. Aber
genug der Kritik, gegen Mauern Klagen hilft ohnehin nicht…
Grüße
Klaas
Einfach traurig... mehr kann man dazu dann auch nicht schreiben..