Re: Bestimmungshilfe erbeten
Hallo Simon,
schaut nach Gymnopilus junonius aus.
Schöne Grüße
Gernot
Moin,
ich brauche Hilfe bei einem Schüppling – ich komme jedenfalls makroskopisch
bisher auf keine andere Gattung. Aber von den in meiner Literatur
beschriebenen Arten will mir keine so recht passen. Der Pilz wächst in
einem größeren Büschel auf dem Grünstreifen der Parkallee in Bremen, dabei
steht eine jüngere Eiche, aber vermutlich labt sich das Myzel noch an den
unterirdischen Überresten des vorigen Baumes, der dort stand (vermutlich
ebenfalls eine Eiche). Ich hab ihn dort heute zum ersten Mal gesehen, bei
der Farbe wäre er mir vermutlich in den Vorjahren schon aufgefallen.
Einiges kann man auf den Bildern zwar auch erkennen, aber hier die
Beschreibung: kompakte Fk., der große: H ca. 6 cm, kleine bräunliche
Shuppen, eng anliegend (eingewachsen?) auf gelbem Grund, trocken
samtig/seidig, feucht leicht klebrig (Schmatztest), eingerollter Rand mit
teilweise lappigen Velumresten
S 13 cm x 2-3 cm, mit hoch ansetzendem und aufsteigendem Ring (in Fetzen),
darüber heller als unter dem Ring, längsfaserig gelb-bräunlich und
behaart, Basis spindelig
L herablaufend, auch bei den jüngeren Ex. schon rostbraun (oder sind die am
Ende gar nicht jünger?)
F weißgelblich mit bräunlicher "Maserung", Geruch muffig (kann
keine Rettichkomponente entdecken)
Ich dachte bisher in die Richtung Ph. lucifera, Fettiger Schüppling, aber bei
Ludwig steht was von "abgerundet-angewachsenen" Lamellen, die
"zuletzt rostocker" gefärbt seien, außerdem von fehlendem
Geruch.
Was meint ihr?
Vielen Dank für sachdienliche Hinweise.
Gegrüßt
Simon