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Tropischer Pilz im heimischen Blumentopf ! *PIC*

Torsten & Volker, (vor 8980 Tagen)

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Gelber Faltenschirmling- Leucocprinus birnbaumii – seit dem 18.Jahrhundert in Europa,nun auch in Rehna. Nicht rot, sondern gelb sahen zwei Pilzfreunde als sie gerade die Gießkanne ansetzen wollten! Was war den das auf dem Alpenveilchentopf im heimischen Wohnzimmer ?

Beides begeisterte Pilzsammler und –kenner, waren sie schon etwas überrascht von der winterlichen Pilzpracht im Alpenveilchentopf. Das kräftige zitronen- bis schwefelgelb der pilzigen Fruchtkörper ist absolut auffällig und machte die beiden neugierig!

Pilzkenner Torsten Richter aus Rehna konnte schon am Telefon die Neugierde stillen und nannte den lateinischen Edelnamen: Leucocprinus birnbaumii! Ein wahrhaft aufregender Name für diese aus den tropischen und subtropischen Laubwäldern eingeschleppte gelbe Schönheit!

Seit dem 18.Jahrhundert ist der Pilz in Europa bekannt und heute gilt er als eingebürgert. In unseren rauhen Gefilden wächst er nicht im Freiland, da würde er sich wohl einen „kalten Stiel“ holen! Humusreiche Erde in Gewächshäusern, Wintergärten und auf Blumentöpfen sind die Heimat des völlig gelben Faltenschirmlings. Bevorzugt wird Orchideensubstrat!

Und zum Schluß für alle Leckermäuler eine schlechte Nachricht. Der Pilz ist schwer giftig, kann ein gastro-intestinales Umkippen auslösen und angeblich sogar zum Tode führen! Also wie so oft im Leben: Schön aber gefährlich!

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Re: Tropischer Pilz im heimischen Blumentopf ! *PIC*

Andreas Gminder, (vor 8980 Tagen) @ Torsten & Volker

Gelber Faltenschirmling- Leucocprinus birnbaumii – seit dem
18.Jahrhundert in Europa,nun auch in Rehna. Nicht rot, sondern gelb sahen
zwei Pilzfreunde als sie gerade die Gießkanne ansetzen wollten! Was war
den das auf dem Alpenveilchentopf im heimischen Wohnzimmer ? Beides
begeisterte Pilzsammler und –kenner, waren sie schon etwas überrascht von
der winterlichen Pilzpracht im Alpenveilchentopf. Das kräftige zitronen-
bis schwefelgelb der pilzigen Fruchtkörper ist absolut auffällig und
machte die beiden neugierig! Pilzkenner Torsten Richter aus Rehna konnte
schon am Telefon die Neugierde stillen und nannte den lateinischen
Edelnamen: Leucocprinus birnbaumii ! Ein wahrhaft aufregender Name für
diese aus den tropischen und subtropischen Laubwäldern eingeschleppte
gelbe Schönheit! Seit dem 18.Jahrhundert ist der Pilz in Europa bekannt
und heute gilt er als eingebürgert. In unseren rauhen Gefilden wächst er
nicht im Freiland, da würde er sich wohl einen „kalten Stiel“ holen!
Humusreiche Erde in Gewächshäusern, Wintergärten und auf Blumentöpfen sind
die Heimat des völlig gelben Faltenschirmlings. Bevorzugt wird
Orchideensubstrat! Und zum Schluß für alle Leckermäuler eine schlechte
Nachricht. Der Pilz ist schwer giftig, kann ein gastro-intestinales
Umkippen auslösen und angeblich sogar zum Tode führen! Also wie so oft im
Leben: Schön aber gefährlich!
[image]Hallo,

hört sich an wie frisch aus der BILD-Zeitung. Der Schreibstil ist jedenfalls genauso und der Informationsgehalt leider auch. Wer kommt denn auf die Schnapsidee den Pilz als "schwer giftig" zu bezeichnen ?? Weniger wichtig, aber trotzdem falsch: Der Pilz ist natürlich NICHT eingebürgert, denn er kommt ja nur sporadisch in Blumentöpfen etc. vor!

Etwas mehr Informationsgehalt und etwas weniger Schlagzeilenmentalität wäre besser!

Grüße,
Andreas

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Zustimmung auf der ganzen Linie *oT*

Birgit, (vor 8980 Tagen) @ Andreas Gminder

- kein Text -

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Re: Tropischer Pilz im heimischen Blumentopf !

adi rehm, (vor 8980 Tagen) @ Andreas Gminder

Hallo,
hört sich an wie frisch aus der BILD-Zeitung. Der Schreibstil ist jedenfalls
genauso und der Informationsgehalt leider auch. Wer kommt denn auf die
Schnapsidee den Pilz als "schwer giftig" zu bezeichnen ??
Weniger wichtig, aber trotzdem falsch: Der Pilz ist natürlich NICHT
eingebürgert, denn er kommt ja nur sporadisch in Blumentöpfen etc. vor!
Etwas mehr Informationsgehalt und etwas weniger Schlagzeilenmentalität wäre
besser!
Grüße,
Andreas

hallo,
ist diese mitteilung etwa zwei tage zu früh auf den weg geschickt worden? am ersten april wachsen die seltsamsten pilze, und während meiner aktiven aquarianerzeit bin ich schon einmal auf eine "neuentdeckung" in einem afrikanische brunnentrog (!), ebenfalls um diese zeit, hineingerasselt.
frohe ostern allseits!
adi

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danke für den tip!

martin h, (vor 8979 Tagen) @ Torsten & Volker

obwohl alle hier dein posting als vorgezogenen aprilscherz halten:
ich habe neulich in einem blumentopf den selben pilz gefunden und gerätselt, was es sein könnte.
auf folgender seite habe ich den pilz auch gefunden:
http://tom-rainy.de/pilz-fotos.htm
ob er wirklich schwer giftig ist, konnte ich nicht in erfahrung bringen.

mfg
martin

Gelber Faltenschirmling- Leucocprinus birnbaumii – seit dem
18.Jahrhundert in Europa,nun auch in Rehna. Nicht rot, sondern gelb sahen
zwei Pilzfreunde als sie gerade die Gießkanne ansetzen wollten! Was war
den das auf dem Alpenveilchentopf im heimischen Wohnzimmer ? Beides
begeisterte Pilzsammler und –kenner, waren sie schon etwas überrascht von
der winterlichen Pilzpracht im Alpenveilchentopf. Das kräftige zitronen-
bis schwefelgelb der pilzigen Fruchtkörper ist absolut auffällig und
machte die beiden neugierig! Pilzkenner Torsten Richter aus Rehna konnte
schon am Telefon die Neugierde stillen und nannte den lateinischen
Edelnamen: Leucocprinus birnbaumii ! Ein wahrhaft aufregender Name für
diese aus den tropischen und subtropischen Laubwäldern eingeschleppte
gelbe Schönheit! Seit dem 18.Jahrhundert ist der Pilz in Europa bekannt
und heute gilt er als eingebürgert. In unseren rauhen Gefilden wächst er
nicht im Freiland, da würde er sich wohl einen „kalten Stiel“ holen!
Humusreiche Erde in Gewächshäusern, Wintergärten und auf Blumentöpfen sind
die Heimat des völlig gelben Faltenschirmlings. Bevorzugt wird
Orchideensubstrat! Und zum Schluß für alle Leckermäuler eine schlechte
Nachricht. Der Pilz ist schwer giftig, kann ein gastro-intestinales
Umkippen auslösen und angeblich sogar zum Tode führen! Also wie so oft im
Leben: Schön aber gefährlich!

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Re: danke für den tip!

Andreas Gminder, (vor 8979 Tagen) @ martin h

obwohl alle hier dein posting als vorgezogenen aprilscherz halten: ich habe
neulich in einem blumentopf den selben pilz gefunden und gerätselt, was es
sein könnte.
auf folgender seite habe ich den pilz auch gefunden:
http://tom-rainy.de/pilz-fotos.htm
ob er wirklich schwer giftig ist, konnte ich nicht in erfahrung bringen.
mfg
martin

Hallo Martin,

da hast Du wohl was falsch verstanden: Nicht der Pilzfund als solcher wird angezweifelt, denn den gibt's wirklich und gar nicht mal so selten.
Aber die sensationslüsterne Schreibe und die falschen Angaben zur Giftigkeit sind kritikwürdig!

Gruß,
Andreas

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giftigkeit?

martin h, (vor 8979 Tagen) @ Andreas Gminder

Hallo Martin,
da hast Du wohl was falsch verstanden: Nicht der Pilzfund als solcher wird
angezweifelt, denn den gibt's wirklich und gar nicht mal so selten.
Aber die sensationslüsterne Schreibe und die falschen Angaben zur Giftigkeit
sind kritikwürdig!
Gruß,
Andreas

hi andreas,
so weit, so gut.
die angaben zur giftigkeit würden mich fast vorrangig interessieren, da mein fund des faltenschirmlings in einer verwirrtenstation im altenheim waren, und nicht auszuschließen wäre, daß sich eine wirre omi den pilz in den mund steckt.
wie giftig ist er nun?

güße
martin

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Re: giftigkeit?

Andreas Gminder, (vor 8978 Tagen) @ martin h

hi andreas,
so weit, so gut.
die angaben zur giftigkeit würden mich fast vorrangig interessieren, da mein
fund des faltenschirmlings in einer verwirrtenstation im altenheim waren,
und nicht auszuschließen wäre, daß sich eine wirre omi den pilz in den
mund steckt.
wie giftig ist er nun?
güße
martin

Hallo Martin,

es ist in der Literatur kaum etwas konkretes zu finden, doch wird er nirgends als explizit giftig beschrieben und es sind auch keine der bei Schirmlingen bekannten Giftstoffe festgestellt worden (Phalloidine). Er gilt allgemein als unschädlich, aber auch nicht als Speisepilz. LAUX schreibt "Der pilz schadet den Topfpflanzen nicht und ist auch nicht giftig". Dies entspricht auch meinem Kenntnisstand.
Vorsicht ist allerdings immer geboten wenn Pilze roh gegessen werden. Sollte einer Deiner Omis oder Opis so ein Pilzchen futtern, wäre vielleicht ein Magen-Darm-Problemchen denkbar, abhängig von der Menge des/der Pilze und dem allgemeinem Zustand der Person.
Nennenswert giftig oder gar gefährlich ist der Pilz nach heutigem Kenntnisstand jedoch nicht.

Gruß,
Andreas