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Frühlingspilz *PIC*

Doris, (vor 4200 Tagen)

Morcheln gestern Fehlanzeige im Morchelwald, auf dem Rückweg versöhnte mich der Anblick dieses

Schuppigen Porlings.

Ich finde die ausschließlich auf schon ziemlich verrotteten, bemosten Laubholzstubben, hier vermutlich Ahorn.
Die Hüte waren ca. 10-15 cm im Durchmesser.

Gruß Doris

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Re: Frühlingspilz

HARZPILZCHEN, (vor 4200 Tagen) @ Doris

Morcheln gestern Fehlanzeige im Morchelwald, auf dem Rückweg versöhnte mich
der Anblick dieses
Schuppigen Porlings.
Ich finde die ausschließlich auf schon ziemlich verrotteten, bemosten
Laubholzstubben, hier vermutlich Ahorn.
Die Hüte waren ca. 10-15 cm im Durchmesser.

Liebe Doris

auch schön, und ausgekocht (Pilzbrühe) schmecken sie relativ gut.

LG Harzi

Re: Frühlingspilz

Doris, (vor 4200 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Liebe Doris
auch schön, und ausgekocht (Pilzbrühe) schmecken sie relativ gut.
LG Harzi

Aber Harzi, der ist doch viel zu schön zum essen.
LG Doris

Re: Frühlingspilz

Andreas ⌂, (vor 4200 Tagen) @ Doris

Morcheln gestern Fehlanzeige im Morchelwald, auf dem Rückweg versöhnte mich
der Anblick dieses
Schuppigen Porlings.
Ich finde die ausschließlich auf schon ziemlich verrotteten, bemosten
Laubholzstubben, hier vermutlich Ahorn.
Die Hüte waren ca. 10-15 cm im Durchmesser.
Gruß Doris

Hallo,

den hätte ich im Vorbeilaufen wahrscheinlich als P. tuberster angeschaut und vorsichtshalber dran geschnuppert. Der Schuppige riecht stark nach Gurkenschale/Mehl, stärker noch als der Mai-Ritterling.

beste Grüße,
Andreas

Re: Frühlingspilz

Doris, (vor 4200 Tagen) @ Andreas

Hallo,
den hätte ich im Vorbeilaufen wahrscheinlich als P. tuberster angeschaut und
vorsichtshalber dran geschnuppert. Der Schuppige riecht stark nach
Gurkenschale/Mehl, stärker noch als der Mai-Ritterling.
beste Grüße,
Andreas

Hallo Andreas,
danke für den Tipp, ich komme demnächst wieder dort vorbei und werde daran schnuppern. Da er nicht zentral gestielt ist, habe ich den (leichtsinnig) als
P.squamosus bestimmt, auch seine insgesamt kräftige Erscheinung ließ mich einfach nicht an tuberaster denken. Ich sag Dir dann das Schnupper-Ergebnis.

Grüße Doris

Re: Frühlingspilz *PIC*

Doris, (vor 4195 Tagen) @ Andreas

Hallo,
den hätte ich im Vorbeilaufen wahrscheinlich als P. tuberster angeschaut und
vorsichtshalber dran geschnuppert. Der Schuppige riecht stark nach
Gurkenschale/Mehl, stärker noch als der Mai-Ritterling.
beste Grüße,
Andreas

Hallo,
hallo Andreas,
die Riechprobe hat eindeutig penetranten Gurke-Mehl-Geruch ergeben, das wurde gestern auch von einigen Nasen der "Pilzfreunde" beim Monatstreff bestätigt.
Vom inzwischen schon recht großen Fruchkörper nochmal 2 Bilder.
Auf jeden Fall bedanke ich mich für den wichtigen Hinweis, dass man auch den Geruch ermitteln muss. Das werde ich jetzt auf jeden Fall bei künftigen Pilzbestimmungen berücksichtigen.
Gestern hatten wir einen sehr interessanten, fundierten Vortrag über Ritterlings-
Bestimmung von Stephan Weißer, er hat uns auch darauf hingewiesen wie wichtig der Geruch, gerade bei Ritterlingen, ist.

Mit besten Grüßen
Dosis

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Re: Frühlingspilz

Stephan Weißer, (vor 4195 Tagen) @ Doris

Hallo an die Teilnehmer von gestern abend,
ich melde mich wie versprochen noch einmal mit dem Bestimmungsergebnis zu den beiden Aufsammlungen des Weißtannen-Risspilzes (wirklich beide Weißtannen-Risspilz?). Die Mikromerkmale weichen nicht voneinander ab. Relativ stark beschopfte, dickwandige (ca. 3 my) Hymenialzystiden, dazu blasenförmige Cheilozystiden sowie amygdaloide Sporen mit etwas ausgezogener Spitze zeigten sich bei beiden Aufsammlungen. Ich höre zwar schon wieder: ouuh, mit dem STANGL sollte man heute nichts mehr bestimmen, aber das passt alles gut zu STANGLs Beschreibung von Inocybe queletii, viel besser jedenfalls als zu der in Funga Nordica.
FG
Stephan Weißer

Re: Frühlingspilz

Doris, (vor 4195 Tagen) @ Stephan Weißer

Hallo an die Teilnehmer von gestern abend,
ich melde mich wie versprochen noch einmal mit dem Bestimmungsergebnis zu den
beiden Aufsammlungen des Weißtannen-Risspilzes (wirklich beide
Weißtannen-Risspilz?). Die Mikromerkmale weichen nicht voneinander ab.
Relativ stark beschopfte, dickwandige (ca. 3 my) Hymenialzystiden, dazu
blasenförmige Cheilozystiden sowie amygdaloide Sporen mit etwas
ausgezogener Spitze zeigten sich bei beiden Aufsammlungen. Ich höre zwar
schon wieder: ouuh, mit dem STANGL sollte man heute nichts mehr bestimmen,
aber das passt alles gut zu STANGLs Beschreibung von Inocybe queletii,
viel besser jedenfalls als zu der in Funga Nordica.
FG
Stephan Weißer

Danke Stephan für die Mikro-Untersuchung. Ich freue mich natürlich, dass ich mit meiner kühnen makroskopischen Bestimmung richtig lag.

Grüße Doris

Re: Frühlingspilz *PIC*

interhias ⌂, (vor 4200 Tagen) @ Doris

Servus Doris,

letztes Jahr im Juni habe ich den Schuppigen Porling mal an einem "Naturstandort" in einem uralten Buchenwald im Gebirge gefunden, auf teilweise noch stehenden riesigen toten Buchenstämmen.

Weil die Pilze noch ganz jung waren und in Unmengen wuchsen, habe ich mal ein paar mitgenommen und bei einem Abendessen einfach mit etwas Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl gebraten als Vorspeise serviert. Einhellige Meinung der Gäste: vorzüglich!

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Beste Grüße
Hias

Re: Frühlingspilz

Doris, (vor 4200 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,
was für tolle Bilder, danke.
Jetzt hast Du mich aber schon neugierig gemacht, vielleicht probier ich sie auch einmal wenn ich viele junge Ex. finde.

Gruß Doris

Re: Frühlingspilz

Stephan Weißer, (vor 4195 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,
in dem Jungzustand, wie du sie zeigst, sind sie in der Tat vorzüglich. Die schon ausgebreiteten "Schlappohren" mit 20 cm Durchmesser eignen sich dagegen wohl wirklich nur noch zum Auskochen.
FG
Stephan Weißer