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eben: nicht böse verstehen

Huperzia ⌂, (vor 8959 Tagen) 2.287 Beiträge @ Klaas Reißmann

Hallo Klaas,

Ich bin immer noch der Meinung, daß zuallererst ich böse verstanden wurde, was mich wiederum auch ein wenig gekränkt hat.

Hallo Tanja,
sei mir nicht böse, aber ich gebe Dir mal Negativfeedback.
Wenn Du Dir folgende zwei Sätze Deines ersten Statements anschaust, dann
wirst Du feststellen, daß da schon ein deutlicher Angriff drin versteckt
ist.

Wenn du gerne Angst hast, dann kannst du dich überall infizieren.

Den Satz würde ich persönlich z.B. so verstehen, daß zwischen den Zeilen steht: "Nerv hier nicht rum und erzähl keinen Scheiß!"

Das kannst du mir gerne mal erklären, sonst könnte ich widerum deine Äußerung als Angriff auf meine Zurechnungsfähigkeit oder sonstirgendwas deuten.

Tanja, die ihre Kinder rohe Wildpflanzen naschen läßt und auch ein

Bärlauchblatt am Wegesrand nicht verschmäht:-( .... vielleicht gerade, WEIL du mich schon ein wenig kennst?

Wo kommt das Thema Mann-Frau auf einmal her? Weil ich Kinder hab? *verwirrtbin* Oder weil ich Tanja heiße? *nochmalverwirrt*
Ich gehe mit dem Thema auch nicht unbekümmert um. Ich hab mich sehr viel damit beschäftigt und habe eben kurz meinen derzeitigen Standpunkt darstellen wollen. Ich bin für mich und meine Familie zu dem Standpunkt gekommen, daß ich keinen Deut sicherer lebe, wenn ich meinen Kindern und mir ein paar schöne Dinge vorenthalte, um eben bestimmte Risiken scheinbar zu vermeiden und mein Gewissen zu beruhigen. Im Gegenteil.
Geschrieben hab ich den Satz vor allem, um meinen persönlichen Umgang mit dem Thema zu veranschaulichen. (Vielleicht ist es das etwas Persönlichere, was das ganze "fraulich" wirken läßt?) Es ist kein Vorwurf auch nur irgendwo darin verborgen, sondern nur ein Bild von mir und wie ich es handhabe. Ich halte solche Informationen fast für wichtiger als wissenschaftliche Arbeiten, die auch stets nur die Anschauungen ihrer Erstelller als Hintergrund haben.

Ich denke schon, daß man diese beiden Sätze als deutlichen Angriff verstehen
kann, vielleicht sogar muß. Sie kommen zumindest im Forum recht agressiv
rüber. Ich kenne Dich (forumstechnisch) inzwischen ja doch ein wenig und
weiß, daß Du Deine Ansichten krass und mit einer gewissen Agressivität
rüber bringst (tu ich ja auch), weiß aber auch, daß das nicht so gemeint
ist.

Ich denke, man sollte nicht überall einen Angriff vermuten, auch wenn das in bestimmten Foren vielleicht so üblich sein mag, sich anzugreifen. Ich hab in vielen Punkten vielleicht "krasse" Ansichten, die ich dann vielleicht entsprechend formuliere. Vielleicht ist es meine Ansicht, die als aggressiv verstanden wird? Ich meine im Grunde, was ich schreibe.

Nur mußt Du natürlich damit rechnen, daß auch mal Leute Deine Statements
lesen, die Dich nicht kennen und das in den falschen Hals kriegen. Ich
denke, daß es dann nichts bringt sich aufzuregen! Oder?

Ich hab aber auch keine Lust, fadenscheinige "ZwischendenZeilen"-Botschaften, die irgendwer in meine Beiträge hineininterpretiert, auf mir sitzen und mich dafür fast angreifen zu lassen. Wenn ich etwas nicht schreibe, dann sollte man das besser auch nicht lesen.

Und die Frage von Walter Georg Panhans finde ich schon berechtigt, auch wenn
sie Dir und mir übertrieben vorkommt.

Ich hab die Frage nie als unberechtigt angesehen und sie ist mir nie übertrieben vorgekommen.

Aber wenn der Walter nicht den

Hintergrund hat, wie Du und ich und viele andere hier im Forum, dann ist
seine Angst nachvollziehbar. Und man muß schon zugeben, daß die
Möglichkeit einer Ansteckung gegeben ist. Nur wir wissen, daß diese sehr
gering ist. Aus eigener Erfahrung, denn ich hatte bisher keinen
Fuchsbandwurm, oder ich weiß das nur noch nicht, und Du vermutlich auch
noch nicht. Außerdem wissen wir, daß man das Risiko praktisch auf null
reduzieren kann, wenn man einige hygienische Maßnahmen ergreift, die
Walter jetzt, wenn er alles gelesen hat, auch kennt.

Nein, eben nicht. Man kann das Risiko nicht praktisch auf Null reduzieren. Das ist eine Illusion, der man sicher gerne nachhängen mag. Fuchsbandwurmeier sind in der Lage mit dem Wind herumzufliegen und wie will man sich da schützen?
Es ist auch eine Illusion, daß man, wenn man sich nur ausreichend kasteit und den Wald nicht mehr mit allen Sinnen wahrnimmt, das Risiko mindert.
Man weiß es einfach nicht - auch die Wissenschaft ist da nicht so weit. Sicher werde ich mich von Fuchskot fernhalten, aber alles andere nicht.
In Deutschland gibt es etwa 100 Erkrankungen im Jahr.

Die Menschen hierzulande haben allgemein etwas Schwierigkeiten mit Ängsten umzugehen und wenn sie auftreten, weil irgendwo eine Gefahr bekannt ist - und den Fuchsbandwurm heilt bisher nix - dann versucht man sich eben zu schützen. das geschieht aber dennoch oft weniger rational als man es sich einredet.

Auch liebe Grüße ;-),

Tanja

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