Re: Frage zu KOH und HCl
Hallo Andreas,
im Prinzip hast du natürlich Recht... 
Ich benutze aber auch mal höher konzentriertes KOH in der Mikroskopie... habe ich direkt auf Werners Thread gepostet...
Neben der Trmareaktion von Cortinarius würde mir noch der Thelephorsäurenachweis einfallen, und auch allgemein Reaktionen der Hutdeckschicht mit KOH bei verschiedenen Pilzen, so z. B. bei Xerocomus... geht meist auch schon mit 5% KOH, aber bei 20% ists deutlicher zu sehen und auch etwas unabhängiger vom Verwässerungsgrad des Pilzes (ist er naß wird runterverdünnt... dann reicht 5% nicht aus...).
Grüße, Christoph
Hallo werner,
schwache Kalilauge (3-5%) ist für mikroskopische präparate geeignet, z.B. zum
aufquellen von Herbarmaterial, für mikrochemische Reaktionen bei Ascos
u.ä.
starke Kalilauge (20-30%) ist für makroskopische Reaktionen geeignet, wobei
mir momentan nur die Tramareaktion innerhalb von Cortinarius einfällt.
Für Säuren gilt prinzipiell das gleiche: schwach = Mikroskopie - stark =
Makroskopie
Beste Grüße,
Andreas