Die Antwort
Hallo Pilzliebhaber,
bei dem gestern zur Diskussion gestellten Exemplar handelt es sich tatsächlich um einen Sommersteinpilz. Ich habe ihn im Wald von oben auch nicht sofort erkannt. Er war nicht mal so sonderlich alt, aber durch die große Trockenheit, die hier längere Zeit herrschte, hat er einen derart rissigen Hut bekommen. Wie bei den meisten Sommersteinpilzen der Fall, war er ziemlich madig.
Hier ist noch mal ein Bild, auf dem auch die untere Hälfte zu sehen ist. Die habe ich natürlich gestern bewusst verheimlicht.
![[image]](http://home.t-online.de/home/holger.pio/07010002.jpg)
Durch die große Trockenheit ist bei uns (südlich Berlin) fast alles zum Stillstand gekommen. Besonders das einmalige Wachstum der Pfifferlinge, die ich noch niemals in solchen Mengen gefunden habe, ist praktisch zu Ende. Jetzt hat es endlich mal ein bisschen geregnet, aber es war insgesamt viel zu wenig. So habe ich mich am vergangenen Wochenende auf Heidelbeeren umgestellt. Kann ich als Alternative weiter empfehlen. Aber vielen aufrechten Pilzgängern ist das wohl eher zu anstrengend.
Viele Grüße Pio