Re: Was für ein Asco-Buch wäre denn "gut"?
Tja, "das" Asco-Buch gibt es wohl nicht. Stattdessen aber etwa 143 Bücher (grob geschätzt), die man alle haben muss. Kleiner Scherz! Aber Der DENNIS ist -wie Christop ja schon ausgeführt hat- ein absolutes Standardwerk, weil es die Ascomyzeten in ihrer Gesamtheit umfasst. Du findest darin eben sowohl operculate als auch inoperculate Discomyzeten, außerdem sowohl unitunikate als auch bitunikate Pyrenomyzeten. Nichts davon allerdings umfassend (was man aber erst einige Jahre später feststellt); es heisst ja auch 'British' Ascomycetes.
Daneben braucht man natürlich auch die Helotiaceen-Arbeit (1956) und die Hyaloscyphaceen-Arbeit (1949) von DENNIS. Für den Anfang noch besser ist vielleicht der erste Band von BREITENBACH&KRÄNZLINs 'Pilze der Schweiz', weil man da per Farbfoto gleich einen guten makroskopischen Eindruck mitvermittelt bekommt. Der DENNIS beinhaltet ja auch Abbildungen (sowohl Farbe als auch s/w), die sind aber nicht ganz so der Hit. Dann gibt es da noch -allerdings ohne Bilder- den 1. Band der Nordic Macromycetes. Und alles andere ist eigentlich deutlich älter.
"Das" Werk überhaupt hätte ich jetzt vergessen: das ist der BOUDIER. Bessere Farbtafeln gibt es nicht. Allerdings liegt der Nachdruck (mittlerweile 5 Bände), sofern man überhaupt daran kommt, bei sicherlich 700 bis 800 €.
Nur eines gilt für alle Werke, auch die nicht erwähnten: Ohne Mikromerkmale funktioniert das alles nicht.
Bei weiteren Fragen kannst du dich gerne melden; das Thema ist ziemlich unerschöpflich.
Ciao
Klaus