bald sind Wahlen.....
Hallo zusammen,
bald sind ja bekanntlich Wahlen. Ich persönlich würde auch in Zukunft eine möglichst noch grünere rot-grüne Regierung aus verschiedensten Gründen bevorzugen. Was ist Eure Meinung?
Lothar
Lothar, (vor 8850 Tagen)
Hallo zusammen,
bald sind ja bekanntlich Wahlen. Ich persönlich würde auch in Zukunft eine möglichst noch grünere rot-grüne Regierung aus verschiedensten Gründen bevorzugen. Was ist Eure Meinung?
Lothar
gottfried, (vor 8849 Tagen) @ Lothar
- kein Text -
Felix Kaul, (vor 8849 Tagen) @ Lothar
Mein Wunsch ist diese rot-grüne Regierung für lange Zeit vom Regieren weg zu wählen.
Alfons, (vor 8849 Tagen) @ Felix Kaul
Mein Wunsch ist diese rot-grüne Regierung für lange Zeit vom Regieren weg zu
wählen.
Wenn diese Formulierung auf die 'Erfolge' der PISA-Studie hinweisen soll, ist das voll und ganz gelungen. Und im übrigen darf man ja mal sachte anfragen, welche inhaltlichen Aussagen Herr Stoiber denn bereits gemacht hat mit Ausnahme der, dass er gerne Kanzler werden möchte ...
Lothar, (vor 8849 Tagen) @ Felix Kaul
Mein Wunsch ist diese rot-grüne Regierung für lange Zeit vom Regieren weg zu
wählen.
Der Wunsch des Menschen ist sein Himmelreich. Ich gebe nur bedenken, daß wir die CDU mit der FDP 16 Jahre lang hatten und deren Bilanz die schlechte der jetztigen Regierung erst ermöglichst hat. Ich gebe Dir recht, daß die Regierung auch Scheiße gebaut hat, zum Beispiel Scheinselbständigkeit oder Riester-Reform. Hier muß auf jeden Fall (von wem auch immer) viel nachgebessert werden.
Oktober, (vor 8849 Tagen) @ Lothar
Wäre doch was, vor der Wahl als "Umfrage der Woche" zu testen, ob sich das Wahlverhalten der "Pilzler" vom tatsächlichen Wahlergebnis unterscheidet.
Grüße
Oktober
Oktober, (vor 8849 Tagen) @ Oktober
- kein Text -
Reinhard, (vor 8849 Tagen) @ Oktober
Wäre doch was, vor der Wahl als "Umfrage der Woche" zu testen, ob
sich das Wahlverhalten der "Pilzler" vom tatsächlichen
Wahlergebnis unterscheidet.
Grüße
Oktober
Es fehlen die Nichtwähler in der Umfrage. Ich finde es einfach pervers jemanden zu wählen, der anschließend die demokratisch legalisierte Macht hat, mich oder meinen Sohn später mal in einen Krieg nach Afghanistan oder sonst wohin zu schicken. (Nur ein Bleispiel) Und da nehme ich auch die PDS nicht aus, falls die mal an der Regierung sind werden die genauso kippen wie die Grünen.
Lothar, (vor 8849 Tagen) @ Reinhard
Es fehlen die Nichtwähler in der Umfrage. Ich finde es einfach pervers
jemanden zu wählen, der anschließend die demokratisch legalisierte Macht
hat, mich oder meinen Sohn später mal in einen Krieg nach Afghanistan oder
sonst wohin zu schicken. (Nur ein Bleispiel) Und da nehme ich auch die PDS
nicht aus, falls die mal an der Regierung sind werden die genauso kippen
wie die Grünen.
die Nichtwähler finde ich die Schlimmsten.
Vergiß bitte nicht, daß die Grünen nur etwa 6 % Wählerstimmen haben und daher nur begrenzt das durchsetzen können, was sie gerne wollen. Die Grünen hatten nur die Wahl, entweder mit Bauchschmerzen mitzuziehen (und damit viele zu enttäuschen) oder die Koalition aufzugeben (und damit andere enttäuschen). Diejenigen, die so schlimm über das Umfallen der Grünen schimpfen, hätten sicher auch geschimpft, wenn sie in die Opposition gegangen wären und damit jegliche Einflußnahme aufgegeben hätten. In der Demokratie (die durchaus nicht nur Vorteile hat.....) kann man eben nur auf Kosten meist relativ fauler Kompromisse überhaupt irgendwelche Verbesserungen durchsetzen.
Frank Adam, (vor 8849 Tagen) @ Lothar
die Nichtwähler finde ich die Schlimmsten.
Vergiß bitte nicht, daß die Grünen nur etwa 6 % Wählerstimmen haben und daher
nur begrenzt das durchsetzen können, was sie gerne wollen. Die Grünen
hatten nur die Wahl, entweder mit Bauchschmerzen mitzuziehen (und damit
viele zu enttäuschen) oder die Koalition aufzugeben (und damit andere
enttäuschen). Diejenigen, die so schlimm über das Umfallen der Grünen
schimpfen, hätten sicher auch geschimpft, wenn sie in die Opposition
gegangen wären und damit jegliche Einflußnahme aufgegeben hätten. In der
Demokratie (die durchaus nicht nur Vorteile hat.....) kann man eben nur
auf Kosten meist relativ fauler Kompromisse überhaupt irgendwelche
Verbesserungen durchsetzen.
Na wat denn nu?? Wählt doch einfach ungültig, so erscheint man wenigstens in irgend einer Statistik.
MfG: Frenki
Reinhard, (vor 8849 Tagen) @ Lothar
die Nichtwähler finde ich die Schlimmsten.
Lieber Lothar,
nur weil meine nicht abgegeben Stimme nicht den Grünen zufällt, mich als schlimm zu bezeichnen??? Dieses Gesetz hab ich nicht gemacht!!!
Das Schlimmste was du von mir zu erwarten hast, ist die Frage nach einer Hilfe zur Pilzbestimmung, mehr nicht. Das Schlimmste was du von J. Fischer (ich nehm natürlich Schröder, Westerwelle, Stoiber nicht aus, Gregor ist ja schon raus) zu erwarten hast, ist daß er dich in einen Krieg schickt. Und das hat nichtmal Helmut Kohl geschafft.
Reinhard
Wolfgang F., (vor 8849 Tagen) @ Reinhard
Lieber Lothar,
nur weil meine nicht abgegeben Stimme nicht den Grünen zufällt, mich als
schlimm zu bezeichnen??? Dieses Gesetz hab ich nicht gemacht!!!
Das Schlimmste was du von mir zu erwarten hast, ist die Frage nach einer
Hilfe zur Pilzbestimmung, mehr nicht. Das Schlimmste was du von J. Fischer
(ich nehm natürlich Schröder, Westerwelle, Stoiber nicht aus, Gregor ist
ja schon raus) zu erwarten hast, ist daß er dich in einen Krieg schickt.
Und das hat nichtmal Helmut Kohl geschafft.
Reinhard
Wer nicht wählt, wählt Stoiber.
Und der will sogar gegen den Irak mit in den Krieg ziehen, nur um auf der Seite von Amerika zu stehen, egal ob das den ganzen Nahen Osten zum Überkochen bringt.
Und für Pilzler, um beim Thema zu bleiben:
- Stoiber will die Förderung der alternativen Energien aufheben - also wieder Atomenergie und damit früher oder später wieder Cäsium in Pilzen?
- Stoiber will die "einseitige Bevorzugung" der umweltverträglichen Landwirtschaft aufheben und das Ministerium mit einem Hardcore-Agrarindustiellen besetzen. Also bald auf keiner Wiese mehr Wiesenchampignons?
Nein Danke.
Wolfgang
Lothar, (vor 8848 Tagen) @ Wolfgang F.
Wer nicht wählt, wählt Stoiber.
Und der will sogar gegen den Irak mit in den Krieg ziehen, nur um auf der
Seite von Amerika zu stehen, egal ob das den ganzen Nahen Osten zum
Überkochen bringt.
Und für Pilzler, um beim Thema zu bleiben: - Stoiber will die Förderung der
alternativen Energien aufheben - also wieder Atomenergie und damit früher
oder später wieder Cäsium in Pilzen?
- Stoiber will die "einseitige Bevorzugung" der umweltverträglichen
Landwirtschaft aufheben und das Ministerium mit einem
Hardcore-Agrarindustiellen besetzen. Also bald auf keiner Wiese mehr
Wiesenchampignons?
Nein Danke.
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
besser hätte ich es nicht ausdrücken können! Vielen Dank! Das Thema Stickstoffüberfrachtung unserer Heimat (und der ganzen Welt) sollte viel stärker in den Blickpunkt rücken und auch von den Grünen viel stärker aufgegriffen werden. Wenn selbst der Wiesenchampignon schon selten geworden ist, ist das ein beunruhigendes Zeichen. Obwohl das sicher in Zeiten der ARbeitslosigkeit niemand hören will (also wohl die nächsten 30 Jahre nicht).
Und solange noch ein paar Stockschwämmchen und Rotfußröhrlinge wachsen, gibt es ja noch genügend zu essen für unsere unpolitischen Pilzfreunde!
Lothar
Piwo, (vor 8848 Tagen) @ Wolfgang F.
- kein Text -
Huperzia , (vor 8848 Tagen) @ Wolfgang F.
Und für Pilzler, um beim Thema zu bleiben: - Stoiber will die Förderung der
alternativen Energien aufheben - also wieder Atomenergie und damit früher
oder später wieder Cäsium in Pilzen?
Hallo Wolfgang,
Du hast vergessen, daß für ein Windrad kaum Pilzfläche verlorengeht, aber auch für jedes Windkraft Ausgleichsmaßnahmen in Form von Hecken und ähnlichem geschaffen werden (müssen) - ein Paradies für Pilzchen.
- Stoiber will die "einseitige Bevorzugung" der umweltverträglichen
Landwirtschaft aufheben und das Ministerium mit einem
Hardcore-Agrarindustiellen besetzen. Also bald auf keiner Wiese mehr
Wiesenchampignons?
Hier hast du die Psilos vergesen - die haben auch eine recht große Lobby
.
Viele Grüße,
Tanja
Lothar, (vor 8848 Tagen) @ Reinhard
Lieber Lothar,
nur weil meine nicht abgegeben Stimme nicht den Grünen zufällt, mich als
schlimm zu bezeichnen??? Dieses Gesetz hab ich nicht gemacht!!!
Das Schlimmste was du von mir zu erwarten hast, ist die Frage nach einer
Hilfe zur Pilzbestimmung, mehr nicht. Das Schlimmste was du von J. Fischer
(ich nehm natürlich Schröder, Westerwelle, Stoiber nicht aus, Gregor ist
ja schon raus) zu erwarten hast, ist daß er dich in einen Krieg schickt.
Und das hat nichtmal Helmut Kohl geschafft.
Reinhard
Hallo Reinhard,
ich finde es als schwach, nicht zur Wahl zu gehen. Warum leben wir nicht gleich in einer Diktatur?
Der zweite Satz ist doch höchstens billige Polemik. Erstens werde ich (inzwischen 37, Wehrdienstverweigerer) sicher nicht mehr in den Krieg geschickt. Unter Helmut Kohl galt die Scheckbuchdiplomatie. Und die ist sicher viel moralischer.....
Du hätterst lieber gar keine Regierung? Anarchie? Hört sich leider viel besser an, als es in der Realität wäre 
Lothar
Huperzia , (vor 8848 Tagen) @ Reinhard
Lieber Lothar,
nur weil meine nicht abgegeben Stimme nicht den Grünen zufällt, mich als
schlimm zu bezeichnen??? Dieses Gesetz hab ich nicht gemacht!!!
Das Schlimmste was du von mir zu erwarten hast, ist die Frage nach einer
Hilfe zur Pilzbestimmung, mehr nicht. Das Schlimmste was du von J. Fischer
(ich nehm natürlich Schröder, Westerwelle, Stoiber nicht aus, Gregor ist
ja schon raus) zu erwarten hast, ist daß er dich in einen Krieg schickt.
Und das hat nichtmal Helmut Kohl geschafft.
Reinhard
Hallo Reinhard,
Kann das sein, daß damit mal Wahlkampf gemacht wurde? 
Vor Urzeiten, wo ich sicher noch in der Grundschule und eine knallrote in Gut und Böse denkende Socke war, hatte ich mal einen Disput mit einer konservativen Mitschülerin. (Bedenke, daß wir vielleicht 8-10 Jahre alt waren.)
Auf mein Unverständnis ihrer politischen Einstellung gegenüber entgegnete sie, daß es eben unter CDU-Regierung noch keinen Krieg gegeben hatte. Ich hab diese Argumentation schon damals nicht verstanden.
Es geht nicht mehr wie annudazumal um Krieg oder nicht Krieg. Die Außenpolitik ist nicht etwas, was Deutschland allein entscheidet.
Gut so, aber eben schlechter für einzelne Politiker, sich mit Frieden zu profilieren.
Aber Krieg ist ja auch diesmal wieder Wahlkampf und ausnahmsweise gibt es einen Hauch Unterschied in der Einstellung der beiden Parteien zu einer Unterstützung der USA in einem eventuellen Irak-Feldzug.
Viele Grüße,
Tanja
Hallo Lothar,
bald sind ja bekanntlich Wahlen. Ich persönlich würde auch in Zukunft eine
möglichst noch grünere rot-grüne Regierung aus verschiedensten Gründen
bevorzugen. Was ist Eure Meinung?
ich hab immer mehr den Eindruck, daß mir nur mehr eine Wahl zwischen einem größeren und einem kleineren Übel bleibt. Ich würde mir persönlich das Gleiche wie du wünschen, nur halte ich diesen Wunsch leider für unrealistisch. Die Grünen haben ihre Stammwähler ziemlich enttäuscht, wie viele Wähler trotzdem ihre Zähne zusammenbeißen und sie nochmal wählen steht in den Sternen. Bin also ziemlich pessimistisch und sehe Stoiber schon als Bundeskanzler
.
Birgit
Hallo Lothar,
ich hab immer mehr den Eindruck, daß mir nur mehr eine Wahl zwischen einem
größeren und einem kleineren Übel bleibt. Ich würde mir persönlich das
Gleiche wie du wünschen, nur halte ich diesen Wunsch leider für
unrealistisch. Die Grünen haben ihre Stammwähler ziemlich enttäuscht, wie
viele Wähler trotzdem ihre Zähne zusammenbeißen und sie nochmal wählen
steht in den Sternen. Bin also ziemlich pessimistisch und sehe Stoiber
schon als Bundeskanzler.
Birgit
Hallo Birgit,
es stimmt, daß nur die Wahl zwischen verschiedenen Übeln gewährleistet ist. Genaugenommen findet sehr wenig wirkliche Demokratie statt. In Wirtschaftsfragen entscheidet ohnehin überwiegend die Industrie und die Verbände. Die Regierung hat nur sehr begrenzte Handlungs- bzw. Geldjonglierungsmöglichkeiten gerade in klammer Zeit.
Ich war zunächst auch von den Grünen enttäuscht. Auf der anderen Seite haben sie einiges durchgesetzt. Ich erwähne nur das durchaus weiterführende neue Naturschutzgesetz (Trittin!), den (wenn auch zugegebenermaßen etwas faulen) Atomausstieg oder auch die Forcierung der Windenergie (inzwischen sind wir Deutschen hier Weltmeister!). In der Landwirtschaftspolitik ist mir eine gegen Windmühlen ankämpfende und zumindest gelegentlich erfolgreiche Renate Künast mit Sicherheit lieber als irgendein roter oder schlimmer schwarzer/gelber Bauernfunktionär, der in Harmonie mit Herrn Sonnleitner entscheidet.
In der Gesellschaftspolitik ist mir ein roter oder grüner Politiker auf jeden Fall lieber als etwa der CSU-Politiker Geis, dessen Reden über Homosexualität mich allenfalls an Mittelalter oder Aphghanistan erinnern. Und und und und.
Noch ist Stoiber nicht Kanzler und die Spaß- und Antisemitismus-Partei FDP nicht Regierungspartner. Es ist noch nicht verloren und jeder sollte in seinem Umfeld für seine Interessen kämpfen.
Hallo Pilzgemeinde,
mein Wunsch ist das Forum für Beiträge über Pilze und Natur
zu nutzen. Politik soll da bleiben wo es hingehört (weit weg von mir).
Mit freundlichen Grüßen
Joachim
Hallo Pilzgemeinde,
mein Wunsch ist das Forum für Beiträge über Pilze und Natur
zu nutzen. Politik soll da bleiben wo es hingehört (weit weg von mir).
Mit freundlichen Grüßen
Joachim
Hallo Joachim,
ich bin nicht Deiner Meinung. Wenn Du glaubst, Du lebst weit weg von (den Einflüssen der) Politik, dann magst Du sehr glücklich sein.
Pilze hätten sicher auch, wenn sie reden könnten, gerne eine etwas aktivere Umweltpolitik!
Mit freundschaftlichem Gruß
Lothar
Pilzpeter, (vor 8849 Tagen) @ Lothar
Hallo zusammen,
bald sind ja bekanntlich Wahlen. Was ist Eure Meinung?
Lothar
Lieber Lothar,
egal ob es glücklich ist oder nicht, im pilzforum politik diskutieren zu wollen - letztendlich wird jeder hier eine meinung haben und selbst wenn es die ist, daß er keine meinung mehr zur politik hat, weil er quer durch alle farben der politischen bandbreite enttäuscht ist. zu letzteren gehöre ich. nach für mich 8 Jahren (weil vorher zur DDR gehörend) CDU - FDP regierung glaubte ich, daß mit dem wechsel zu rot-grün der reformstau aufgelöst werde, ein innovationsschub käme, bürokratie abgebaut werde, der steuerzahler entlastet werde und soziale gerechtigkeit einziehen würde.
nichts von alledem, alle reformen bleiben im ansatz stecken, die "umfassendste steuerreform der bundesrepublik" (0-Ton Eichel und Schröder) führte zur entlastung der großkonzerne und zur handlungsunfähigkeit der kommunen (denen wurde nämlich das geld weggenommen), die bürokratie ufert aus, der steuerzahlergedenktag lag dieses jahr mit dem 23.juli weit in der 2. jahreshälfte (wie seit langem)und nicht zuletzt ist die Bundeswehr in so vielen staaten auf dieser erde präsent wie es eine deutsche armee seit dem 2. weltkrieg nicht mehr war.
klar weiß auch ich, daß ohne politik nichts geht und ich weiß auch daß uns letzten endes irgendeine partei regieren wird. nur wählen werde ich dies jahr keine von denen. eine wahl des kleineren übels lehne ich ab. Und eine partei, wie die der grünen, die nur um im regierungsboot sitzen zu können, kompromisse bis zur eigenen gesichtslosigkeit eingeht, ist dem untergang geweiht. ich befürchte die kontur- und profillosigkeit der grünen in der regierungskoalition ist der anfang vom ende der grünen. die von dir als "kompromißbereitschaft" eingestufte umfallermentalität wird sich grausam rächen. und einem bundestag ohne sitz und stimme der grünen in der opposition wird etwas fehlen. außer den bleibenden Pensionsansprüchen der allzu kompromißbereiten umwelt - parlamentarier wird es in der nächsten legislaturperiode nämlich nichts mehr von den grünen in der bundespolitik geben. Und leider werden erst dann alle feststellen, daß man mit den kompromissen nie so weit gehen kann, daß man sich selbst und vor allem der wähler einen nicht mehr erkennt.
pilzpeter
Wolfgang F., (vor 8849 Tagen) @ Pilzpeter
Hallo Pilzpeter,
ich kann Deine Enttäuschung gut nachvollziehen, das geht wohl sehr vielen so (mir auch). Aber glaub' nicht, dass Du Dich mit Nichtwählen aus der Verantwortung des Wählens stehlen kannst.
Wer sein Maul hält, unterstützt den Stärkeren. Einmischen ist angesagt!
Wolfgang
Lieber Lothar,
egal ob es glücklich ist oder nicht, im pilzforum politik diskutieren zu
wollen - letztendlich wird jeder hier eine meinung haben und selbst wenn
es die ist, daß er keine meinung mehr zur politik hat, weil er quer durch
alle farben der politischen bandbreite enttäuscht ist. zu letzteren gehöre
ich. nach für mich 8 Jahren (weil vorher zur DDR gehörend) CDU - FDP
regierung glaubte ich, daß mit dem wechsel zu rot-grün der reformstau
aufgelöst werde, ein innovationsschub käme, bürokratie abgebaut werde, der
steuerzahler entlastet werde und soziale gerechtigkeit einziehen würde.
nichts von alledem, alle reformen bleiben im ansatz stecken, die
"umfassendste steuerreform der bundesrepublik" (0-Ton Eichel und
Schröder) führte zur entlastung der großkonzerne und zur
handlungsunfähigkeit der kommunen (denen wurde nämlich das geld
weggenommen), die bürokratie ufert aus, der steuerzahlergedenktag lag
dieses jahr mit dem 23.juli weit in der 2. jahreshälfte (wie seit
langem)und nicht zuletzt ist die Bundeswehr in so vielen staaten auf
dieser erde präsent wie es eine deutsche armee seit dem 2. weltkrieg nicht
mehr war.
klar weiß auch ich, daß ohne politik nichts geht und ich weiß auch daß uns
letzten endes irgendeine partei regieren wird. nur wählen werde ich dies
jahr keine von denen. eine wahl des kleineren übels lehne ich ab. Und eine
partei, wie die der grünen, die nur um im regierungsboot sitzen zu können,
kompromisse bis zur eigenen gesichtslosigkeit eingeht, ist dem untergang
geweiht. ich befürchte die kontur- und profillosigkeit der grünen in der
regierungskoalition ist der anfang vom ende der grünen. die von dir als
"kompromißbereitschaft" eingestufte umfallermentalität wird sich
grausam rächen. und einem bundestag ohne sitz und stimme der grünen in der
opposition wird etwas fehlen. außer den bleibenden Pensionsansprüchen der
allzu kompromißbereiten umwelt - parlamentarier wird es in der nächsten
legislaturperiode nämlich nichts mehr von den grünen in der bundespolitik
geben. Und leider werden erst dann alle feststellen, daß man mit den
kompromissen nie so weit gehen kann, daß man sich selbst und vor allem der
wähler einen nicht mehr erkennt.
pilzpeter
gottfried, (vor 8848 Tagen) @ Pilzpeter
Hallo pilzpeter,
ich gebe ja zu, Dir gern in Deiner Meinung widersprechen zu wollen. Aber wir sind hier in einem Pilzforum und sollten deshalb abweichende Themen nur ausnahmsweise diskutieren.
Offensichtlich sind wir aber Berufskollegen und beide aus dem "wilden" Osten, wobei ich nur ein kleiner Statiker bin. In welcher Gegend ist Dein Büro? Wenn Du magst, sollten wir uns aus den o. a. Gründen über Mails verständigen!
Gruß g
Lieber Lothar,
egal ob es glücklich ist oder nicht, im pilzforum politik diskutieren zu
wollen - letztendlich wird jeder hier eine meinung haben und selbst wenn
es die ist, daß er keine meinung mehr zur politik hat, weil er quer durch
alle farben der politischen bandbreite enttäuscht ist. zu letzteren gehöre
ich. nach für mich 8 Jahren (weil vorher zur DDR gehörend) CDU - FDP
regierung glaubte ich, daß mit dem wechsel zu rot-grün der reformstau
aufgelöst werde, ein innovationsschub käme, bürokratie abgebaut werde, der
steuerzahler entlastet werde und soziale gerechtigkeit einziehen würde.
nichts von alledem, alle reformen bleiben im ansatz stecken, die
"umfassendste steuerreform der bundesrepublik" (0-Ton Eichel und
Schröder) führte zur entlastung der großkonzerne und zur
handlungsunfähigkeit der kommunen (denen wurde nämlich das geld
weggenommen), die bürokratie ufert aus, der steuerzahlergedenktag lag
dieses jahr mit dem 23.juli weit in der 2. jahreshälfte (wie seit
langem)und nicht zuletzt ist die Bundeswehr in so vielen staaten auf
dieser erde präsent wie es eine deutsche armee seit dem 2. weltkrieg nicht
mehr war.
klar weiß auch ich, daß ohne politik nichts geht und ich weiß auch daß uns
letzten endes irgendeine partei regieren wird. nur wählen werde ich dies
jahr keine von denen. eine wahl des kleineren übels lehne ich ab. Und eine
partei, wie die der grünen, die nur um im regierungsboot sitzen zu können,
kompromisse bis zur eigenen gesichtslosigkeit eingeht, ist dem untergang
geweiht. ich befürchte die kontur- und profillosigkeit der grünen in der
regierungskoalition ist der anfang vom ende der grünen. die von dir als
"kompromißbereitschaft" eingestufte umfallermentalität wird sich
grausam rächen. und einem bundestag ohne sitz und stimme der grünen in der
opposition wird etwas fehlen. außer den bleibenden Pensionsansprüchen der
allzu kompromißbereiten umwelt - parlamentarier wird es in der nächsten
legislaturperiode nämlich nichts mehr von den grünen in der bundespolitik
geben. Und leider werden erst dann alle feststellen, daß man mit den
kompromissen nie so weit gehen kann, daß man sich selbst und vor allem der
wähler einen nicht mehr erkennt.
pilzpeter
Heinz.Ebert@dgfm-ev.de, (vor 8849 Tagen) @ Lothar
Hallo Lothar,
da hast du ja letzte Nacht ein ganz heißes Thema im Pilzchat angefasst, was die vielen Antworten in so kurzer Zeit beweisen. Und ALLE haben ja auch ein BISCHEN recht!
Nun, ich selbst habe mich schon öfters als "rote Socke" geoutet, ich bin SPD-Mitglied, und dazu stehe ich auch, selbst wenn ich mit der Bundespolitik und auch mit der Landespolitik (in Rheinland-Pfalz) in weiten Teilen nicht einverstanden sein kann.
Nur, die Kritiker müssen sich die Frage gefallen lassen: wer ist die Alternative zu besseren Umwelt- und Naturschutzgesetzen?
Und die Nichtwähler müssen sich fragen lassen: warum übt ihr euer bischen Macht, das euch zusteht, nicht aus ? Wisst ihr denn, dass eure Stimmen "umgerechnet" werden, so als wenn ihr doch gewählt hättet ???
Ich will hier keineswegs Wahlkampf machen, und auch ich hab vor Jahren als Sozialdemokrat eine andere Partei gewählt, als nämlich die SPD selbst den damaligen Bundeskanzler Helmuth Schmitt in die Wüste geschickt hat. Nur: in der momentanen Situation dürfte jede Alternative schlechter sein als ROT-GRÜN !!!
Das ist MEINE Meinung, Heinz Ebert
Hallo zusammen,
bald sind ja bekanntlich Wahlen. Ich persönlich würde auch in Zukunft eine
möglichst noch grünere rot-grüne Regierung aus verschiedensten Gründen
bevorzugen. Was ist Eure Meinung?
Lothar
Hallo zusammen,
bald sind ja bekanntlich Wahlen. Ich persönlich würde auch in Zukunft eine
möglichst noch grünere rot-grüne Regierung aus verschiedensten Gründen
bevorzugen. Was ist Eure Meinung?
Lothar
Hallo Lothar,
Schade, daß ich mal kurz nicht online war und so nicht von Anfang an mitmischen konnte
.
Mich freuen deine Versuche, auch Pilzlern ein paar politische Gedanken abzuverlangen. Mich ärgert diese faul-fatale Haltung, keine Stellung zu beziehen und generell auf die Politik(er) zu schimpfen, die man gerade jetzt überall antrifft
. Daß in der Politik nie alles zu 100% Zufriedenheit laufen kann und daß irgendwo alle Parteien nicht der politische Einstellung des einzelnen entsprechen, entbindet den einzelnen meiner Meinung nach noch nicht, sich einzubringen.
Ich werde mein Kreuz auch bei Rot-Grün, also Grün machen - auch aus sehr vielen verschiedenen guten Gründen. (Ich hab den Regierungswechsel positiv bemerkt, wenn auch weniger als versprochen, so dennoch etwas mehr als wirklich erwartet.)
Viele Grüße,
Tanja
Marcus B., (vor 8848 Tagen) @ Lothar
An alle Möchte-gern-Wahlkämpfer
Eigentlich hatte ich ja nicht vor meinen Senf zu dieser Debatte zu geben, aber nach soviel linker Selbstbeweihräucherung und Polemik von einigen Teilnehmern möchte ich nur folgendes dazu sagen:
Für mich hat die Rot-Grüne Regierung nur 5 Leistungen erbracht:
1.Viel bessere Vertretung deutscher Interessen in Europa (unter diesen "überzeugten Europäern" - ergo Vollidioten - Kohl und Schäuble wäre das unmöglich gewesen)
2.Mehr Verantwortung für Deutschland in der Welt (Bundeswehreinsätze)(die Hypothek Zweiter Weltkrieg ist ja jetzt wohl endgültig erledigt), die "uneingeschränkte Solidarität" hätte man sich aber sparen können.
3.Gleichstellung homosexueller Partnerschaften (wäre mit CDU/CSU unmöglich gewesen)
4.Das neue Stasiunterlagengesetz, das endlich Gleichheit in der Behandlung zwischen West und Ost verspricht (Jetzt ist wohl auch Helmut Kohl´s Akte fällig)
5.Die überfällige Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz (zwangsläufig mit Hilfe der Opposition) und zumindest der Versuch einer Agrarwende (um erfolgreich zu sein müßten ökologische Produkte auch für z.B. Sozialschwache erschwinglich sein, schließlich muß bei mehr 4 Milionen Arbeitslosen die Mehrheit in diesem Land auf`s Geld achten und wird deshalb die zur Zeit biligeren konventionellen Produkte kaufen.) (Das gefällt dir jetzt vielleicht nicht Lothar aber man muss eben zuerst an die eigene Existenz denken, wenn du dass nicht nötig hast kann man dir nur gratulieren)
Sonst diese Regierung meiner Meinung nach NICHTS erreicht. Die Steuerreform hat zwar die Kommunen an den Rand des Ruins getrieben, sonst aber nur Besserverdiener entlastet und damit dem Durchschnittsdeutschen nichts gebracht. Die Ökosteuer hat zwar Autofahren (und damit die Existenzgrundlage vieler in diesem Land) ordnetlich verteuert, der Umwelt aber gar nichts gebracht schließlich fließt das Geld ja der Rentenversicherung zu. Die Arbewitslosigkeit ist trotz aller Versprechungen und Gesetze immer noch so hoch wie 1998. Das sind nur drei Beispiele.
Zudem die Erfolge Rot-Grüns - von Gleichstellung und Umweltschutz abgesehen - ja ohnehin wöhl eher der SPD und da vor allem Gerhard Schröder zuzuschreiben sind, weil er die Grünen und ihre Ideen eben immer wieder zusammengestaucht hat weil diese eben negative Folgen gehabt hätten.
Eigentlich ist es mir egal wer nach dem 22.9. Deutschland regiert, hauptsache er bekommt Deutschlands Probleme in den Griff und vertritt so gut es geht seine Interessen in Europa (wie Spanien, Frankreich oder Großbritannien). Ich glaube auch nicht linken Phrasen wie Stoiber = Krieg, Intolleranz und Umweltzerstörung (auch er wird die entstanden Veränderungen in der Gesellschaft nicht einfach so rückgängig machen können, wie es das Beispiel Tierschutz zeigt) oder FDP = Antisemitismus (Friedmann hat recht wenn er die Politiker mit ihren Show-Auftritten, vorgefertigten Sätzen und Argumenten in die Mangel nimmt und Möllemann hat recht wenn er Friemanns Heuchlei in seinem Verhalten gegenüber Deutschland und im Nahost-Konflikt (nur pro-israelisch = gut) anprangert).
Ich habe nur 2 Hoffnungen: 1. Das sich die FDP mit ihren absolut unsozialen Vorstellungen zum Arbeitsmarkt (Ist wohl doch was dran an der Partei der Besserverdienenden?) nicht durchsetzt.
2. Das die Grünen entweder in die Opposition wandern oder (leider nur ein Traum) an der 5%-Prozent-Hürde scheitern. Denn das schlimmste was ich mir vorstellen kann, ist ein Deutschland in dem diese Partei eine Mehrheit hat: Tempolimit auf Autobahnen (ich habe keinen Gewissensbisse, wo es erlaubt ist, mit 160 über die Autobahn zu fahren); 3€ pro Liter Benzin, scharfe Umweltgesetze die mehr Arbeitsplätze kosten, als sie ökologisch korrekte Betriebe schaffen könnten; ewige geheuchelte Scham über deutsche Vergangenheit (der Zweite Weltkrieg ist zwar schon 57 Jahre vorbei, aber die Grünen stecken teilweise scheinbar immer noch im Jahr 1968) die den Rechtsradikalen noch mehr nützen wird (mit allen Konsequenzen); ein ausblutender Osten (den mochten die Grünen ja noch nie - ist für sie scheinbar nur als möglicher riesiger Naturpark interessant, weshalb man natürlich keine Industrie fördern wird, selbst wenn es das Land ruiniert - und ist für sie wohl nur gut um durch staatlich geförderte Abwanderung (Mobilitätsbeihilfe) neue Arbeitskräfte für`s weitere Wachstum im grünen Stammland Ba-Wü zu stellen) und Politiker die sich genauso die Taschen füllen wie bisher (siehe Hunzinger, Freiflüge mit Bonusmeilen....)
Ich gebe zu das ich zuletzt teilweise stark übertrieben habe, aber seit dem Magdeburger Parteitag 1998 (5 Mark pro Liter Benzin traue ich dieser Partei alles zu).
Da dieser Beitrag ohnehin schon zu lang und unübersichtlich ist, möchte ich noch sagen das das nur meine persönliche Meinung ich bion kein Mitglied einer Partei und möchte auch keins werden.
Nur noch ein Satz zum Thema Pilze und Wahl: Auch wennes provokant erscheint: In Anbetracht der Lebensweise von Pilzen glaube ich eher das sie braun (NSDAP bzw. heute NPD) wählen würden.
Gruß
Marcus B.
Christophe, (vor 8848 Tagen) @ Marcus B.
An alle Möchte-gern-Wahlkämpfer
Eigentlich hatte ich ja nicht vor meinen Senf zu dieser Debatte zu geben,
aber nach soviel linker Selbstbeweihräucherung und Polemik von einigen
Teilnehmern möchte ich nur folgendes dazu sagen: Für mich hat die
Rot-Grüne Regierung nur 5 Leistungen erbracht: 1.Viel bessere Vertretung
deutscher Interessen in Europa (unter diesen "überzeugten
Europäern" - ergo Vollidioten - Kohl und Schäuble wäre das unmöglich
gewesen)
2.Mehr Verantwortung für Deutschland in der Welt (Bundeswehreinsätze)(die
Hypothek Zweiter Weltkrieg ist ja jetzt wohl endgültig erledigt), die
"uneingeschränkte Solidarität" hätte man sich aber sparen
können.
3.Gleichstellung homosexueller Partnerschaften (wäre mit CDU/CSU unmöglich
gewesen)
4.Das neue Stasiunterlagengesetz, das endlich Gleichheit in der Behandlung
zwischen West und Ost verspricht (Jetzt ist wohl auch Helmut Kohl´s Akte
fällig)
5.Die überfällige Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz (zwangsläufig mit
Hilfe der Opposition) und zumindest der Versuch einer Agrarwende (um
erfolgreich zu sein müßten ökologische Produkte auch für z.B.
Sozialschwache erschwinglich sein, schließlich muß bei mehr 4 Milionen
Arbeitslosen die Mehrheit in diesem Land auf`s Geld achten und wird
deshalb die zur Zeit biligeren konventionellen Produkte kaufen.) (Das
gefällt dir jetzt vielleicht nicht Lothar aber man muss eben zuerst an die
eigene Existenz denken, wenn du dass nicht nötig hast kann man dir nur
gratulieren)
Sonst diese Regierung meiner Meinung nach NICHTS erreicht. Die Steuerreform
hat zwar die Kommunen an den Rand des Ruins getrieben, sonst aber nur
Besserverdiener entlastet und damit dem Durchschnittsdeutschen nichts
gebracht. Die Ökosteuer hat zwar Autofahren (und damit die
Existenzgrundlage vieler in diesem Land) ordnetlich verteuert, der Umwelt
aber gar nichts gebracht schließlich fließt das Geld ja der
Rentenversicherung zu. Die Arbewitslosigkeit ist trotz aller
Versprechungen und Gesetze immer noch so hoch wie 1998. Das sind nur drei
Beispiele.
Zudem die Erfolge Rot-Grüns - von Gleichstellung und Umweltschutz abgesehen -
ja ohnehin wöhl eher der SPD und da vor allem Gerhard Schröder
zuzuschreiben sind, weil er die Grünen und ihre Ideen eben immer wieder
zusammengestaucht hat weil diese eben negative Folgen gehabt hätten.
Eigentlich ist es mir egal wer nach dem 22.9. Deutschland regiert, hauptsache
er bekommt Deutschlands Probleme in den Griff und vertritt so gut es geht
seine Interessen in Europa (wie Spanien, Frankreich oder Großbritannien).
Ich glaube auch nicht linken Phrasen wie Stoiber = Krieg, Intolleranz und
Umweltzerstörung (auch er wird die entstanden Veränderungen in der
Gesellschaft nicht einfach so rückgängig machen können, wie es das
Beispiel Tierschutz zeigt) oder FDP = Antisemitismus (Friedmann hat recht
wenn er die Politiker mit ihren Show-Auftritten, vorgefertigten Sätzen und
Argumenten in die Mangel nimmt und Möllemann hat recht wenn er Friemanns
Heuchlei in seinem Verhalten gegenüber Deutschland und im Nahost-Konflikt
(nur pro-israelisch = gut) anprangert).
Ich habe nur 2 Hoffnungen: 1. Das sich die FDP mit ihren absolut unsozialen
Vorstellungen zum Arbeitsmarkt (Ist wohl doch was dran an der Partei der
Besserverdienenden?) nicht durchsetzt.
2. Das die Grünen entweder in die Opposition wandern oder (leider nur ein
Traum) an der 5%-Prozent-Hürde scheitern. Denn das schlimmste was ich mir
vorstellen kann, ist ein Deutschland in dem diese Partei eine Mehrheit
hat: Tempolimit auf Autobahnen (ich habe keinen Gewissensbisse, wo es
erlaubt ist, mit 160 über die Autobahn zu fahren); 3€ pro Liter Benzin,
scharfe Umweltgesetze die mehr Arbeitsplätze kosten, als sie ökologisch
korrekte Betriebe schaffen könnten; ewige geheuchelte Scham über deutsche
Vergangenheit (der Zweite Weltkrieg ist zwar schon 57 Jahre vorbei, aber
die Grünen stecken teilweise scheinbar immer noch im Jahr 1968) die den
Rechtsradikalen noch mehr nützen wird (mit allen Konsequenzen); ein
ausblutender Osten (den mochten die Grünen ja noch nie - ist für sie
scheinbar nur als möglicher riesiger Naturpark interessant, weshalb man
natürlich keine Industrie fördern wird, selbst wenn es das Land ruiniert -
und ist für sie wohl nur gut um durch staatlich geförderte Abwanderung
(Mobilitätsbeihilfe) neue Arbeitskräfte für`s weitere Wachstum im grünen
Stammland Ba-Wü zu stellen) und Politiker die sich genauso die Taschen
füllen wie bisher (siehe Hunzinger, Freiflüge mit Bonusmeilen....)
Ich gebe zu das ich zuletzt teilweise stark übertrieben habe, aber seit dem
Magdeburger Parteitag 1998 (5 Mark pro Liter Benzin traue ich dieser
Partei alles zu).
Da dieser Beitrag ohnehin schon zu lang und unübersichtlich ist, möchte ich
noch sagen das das nur meine persönliche Meinung ich bion kein Mitglied
einer Partei und möchte auch keins werden.
Nur noch ein Satz zum Thema Pilze und Wahl: Auch wennes provokant erscheint:
In Anbetracht der Lebensweise von Pilzen glaube ich eher das sie braun
(NSDAP bzw. heute NPD) wählen würden.
Gruß
Marcus B.
Ahoi,
nur mal so:
die cdu/csu hat im Bundesrat die 2 Stufe der Steuerreform Blockiert. Daher die Schieflage.
Und das beste ist:
Die csu/cdu schlägt jetzt das vor was sie vorher in Bundsrat blockiert haben.
Ansonsten ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit bis es hier in Europa/usa
soziale Unruhen gibt. Siehe Südamerika.
Christophe
Huperzia , (vor 8848 Tagen) @ Marcus B.
Hallo Marcus,
Der Wahlkampf ist eröffnet? 
Ich finde es immer etwas schade, wenn man andere schlecht reden muß und irgendwie rieche ich das ein wenig aus deinem Beitrag heraus.
Wenn für dich die Regierung nur 5 Leistungen erbracht hat, die bei genauerer Betrachtung kaum welche sind, wie du es beschreibst, dann kann ein anderer wieder etwas ganz anderes aufzählen. Die Energiepolitik gleich nach Amtsantritt war zum Beispiel recht positiv, so man denn regenerative Energien mag.
Es bleibt stets offen, was andere anders gemacht hätten. Sicher, daß ist eine Krux, in der die Opposition sich stets befindet, aber glaubst du, daß die Außenpolitik unter einer anderen Regierung anders oder gar beser ausgesehen hätte? Wir haben einen Außenminister, der international großes Ansehen genießt und wenn uns der Modewechsel von Turnschuh zum bestgekleidetsten Politiker stört
, ....
5.Die überfällige Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz (zwangsläufig mit
Hilfe der Opposition) und zumindest der Versuch einer Agrarwende (um
erfolgreich zu sein müßten ökologische Produkte auch für z.B.
Sozialschwache erschwinglich sein, schließlich muß bei mehr 4 Milionen
Arbeitslosen die Mehrheit in diesem Land auf`s Geld achten und wird
deshalb die zur Zeit biligeren konventionellen Produkte kaufen.) (Das
gefällt dir jetzt vielleicht nicht Lothar aber man muss eben zuerst an die
eigene Existenz denken, wenn du dass nicht nötig hast kann man dir nur
gratulieren)
Wenn du es nötig hast, bist du nur zu bedauern.
Sorry, aber ich reagiere manchmal etwas empfindlich auf diesen Punkt. Bist du sozialschwach? Kannst du wirklich mitreden?
Ich beobachte in meinem Umfeld eigentlich sehr deutlich, daß gerade auch viele Menschen mit sehr wenig Geld Bioprodukte kaufen. Vielleicht ein Widerspruch, aber meist fühlen sich grad die gutgestellten Mittelmäßigverdiener besonders arm.
Ich halte es jedenfalls für unangebracht, wenn du hier für "die Sozialschwachen" in die Bresche springst, ohne zu wissen, ob sie es wollen.
(Ich oute mich: Ich bin so gutgestellt, daß ich meine vierköpfige Familie sehr gut von Bionahrung ernähren kann.)
Die Ökosteuer hat zwar Autofahren (und damit die
Existenzgrundlage vieler in diesem Land) ordnetlich verteuert, der Umwelt
aber gar nichts gebracht schließlich fließt das Geld ja der
Rentenversicherung zu.
Na, fährst du denn nicht weniger Auto - oder zumindest die Sozialschwachen? Ich denke eine Verteuerung des Autofahrens bringt der Umwelt viel mehr, als wenn das Geld irgendwohin fließen würde.
Daß Existenzgrundlagen wegfallen, ist manchmal eben so, aber eben auch notwendig, damit sich neue bilden können. Klingt hart und darwinistisch, aber letztendlich muß man sich überlegen, wo man hin will - mehr Autos oder eben etwas anderes, was sich herausbilden wird?
Wir leben trotz allem aber noch in einem Staat, wo eine Existenz auch nach beruflichem "Scheitern" möglich ist.
Eigentlich ist es mir egal wer nach dem 22.9. Deutschland regiert, hauptsache
er bekommt Deutschlands Probleme in den Griff und vertritt so gut es geht
seine Interessen in Europa (wie Spanien, Frankreich oder Großbritannien).
Das denkt jeder, nur was diese Interessen sind, wird eben oft unterschiedlich gesehen. Ich bin sicher, daß es für mich andere sind, als für dich.
2. Das die Grünen entweder in die Opposition wandern oder (leider nur ein
Traum) an der 5%-Prozent-Hürde scheitern. Denn das schlimmste was ich mir
vorstellen kann, ist ein Deutschland in dem diese Partei eine Mehrheit
hat: Tempolimit auf Autobahnen (ich habe keinen Gewissensbisse, wo es
erlaubt ist, mit 160 über die Autobahn zu fahren); 3€ pro Liter Benzin,
scharfe Umweltgesetze die mehr Arbeitsplätze kosten, als sie ökologisch
korrekte Betriebe schaffen könnten; ewige geheuchelte Scham über deutsche
Vergangenheit (der Zweite Weltkrieg ist zwar schon 57 Jahre vorbei, aber
die Grünen stecken teilweise scheinbar immer noch im Jahr 1968) die den
Rechtsradikalen noch mehr nützen wird (mit allen Konsequenzen);
Über jeden dieser Punkte könnten wir nun endlos diskutieren - meinetwegen gerne. Für mich wäre jeder einzelne sehr wichtig, daß er durchgesetzt wird - für dich eben nicht.
Ich könnte nun ebenso wie du anfangen, übers "Familiengeld" zu mosern, oder anderes, aber dann wäre es wirklich nur platter Wahlkampf.
ausblutender Osten (den mochten die Grünen ja noch nie - ist für sie
scheinbar nur als möglicher riesiger Naturpark interessant, weshalb man
natürlich keine Industrie fördern wird, selbst wenn es das Land ruiniert -
und ist für sie wohl nur gut um durch staatlich geförderte Abwanderung
(Mobilitätsbeihilfe) neue Arbeitskräfte für`s weitere Wachstum im grünen
Stammland Ba-Wü zu stellen) und Politiker die sich genauso die Taschen
füllen wie bisher (siehe Hunzinger, Freiflüge mit Bonusmeilen....)
Wo im Osten lebst du?
Ich denke nicht, daß die Grünen den Osten nicht mögen, sondern daß es noch einige Unterschiede in der Wählerstruktur zwischen hier und dem Westen gibt.
Sind nun die im Osten nichtvorhandenen Grünen an allem schuld?
Ich gebe zu das ich zuletzt teilweise stark übertrieben habe, aber seit dem
Magdeburger Parteitag 1998 (5 Mark pro Liter Benzin traue ich dieser
Partei alles zu).
Ich leider nicht ganz
, auch wenn die 5 Mark, bzw. jetzt wohl 3 Euro
, etwas sind, was ich mir sehr wünschen würde und sicherlich machbar und für mein Verständnis sinnvoll wäre.
Da dieser Beitrag ohnehin schon zu lang und unübersichtlich ist, möchte ich
noch sagen das das nur meine persönliche Meinung ich bion kein Mitglied
einer Partei und möchte auch keins werden.
Das bekenne ich hiermit auch.
Nur noch ein Satz zum Thema Pilze und Wahl: Auch wennes provokant erscheint:
In Anbetracht der Lebensweise von Pilzen glaube ich eher das sie braun
(NSDAP bzw. heute NPD) wählen würden.
Magst du das mal erläutern? Gebietsausweitung? Aber lebt da der eine nicht friedlich mit dem anderen zusammen? Ohne daß der Täubling dem Steinpilz seinen Sinn und seine politische Auffassung schlecht redet?
Naja, wer weiß, vielleicht gibt es auch Wahlkämpfe zwischen den konservativen Eichenpartnern und den neulandbesiedelnden Birkenpartnern
.
Viele Grüße,
Tanja
Birgit, (vor 8845 Tagen) @ Huperzia
Hallo HUpi,
Wenn du es nötig hast, bist du nur zu bedauern.
Sorry, aber ich reagiere manchmal etwas empfindlich auf diesen Punkt. Bist du
sozialschwach? Kannst du wirklich mitreden?
Beim Durchlesen deines Beitrags und dem von Marcus ist mir noch aufgestoßen, wie man eigentlich auf die Bezeichnung sozialschwach kommt für Leute, die wenig Geld besitzen. Sozial schwach im Sinne des Wortes ist jemand, der mit seiner menschlichen Umwelt nicht zu Rande kommt, also in einer sozialen Gemeinschaft negativ auffällt. Sozialschwach wäre dann sinngemäß etwas weniger stark ausgeprägt als die Eigenschaft "asozial". Eigentlich ist die Bezeichnung sozial schwach also eine Abwertung für Leute mit wenig Einkommen, denn diese "wirtschaftliche" Schwäche hat nu wirklich nix mit sozialer Schwäche zu tun. Sehr oft können auch Leute mit hohem Einkommen sozial schwach sein.
Ich beobachte in meinem Umfeld eigentlich sehr deutlich, daß gerade auch
viele Menschen mit sehr wenig Geld Bioprodukte kaufen. Vielleicht ein
Widerspruch, aber meist fühlen sich grad die gutgestellten
Mittelmäßigverdiener besonders arm.
Ich halte es jedenfalls für unangebracht, wenn du hier für "die
Sozialschwachen" in die Bresche springst, ohne zu wissen, ob sie es
wollen.
(Ich oute mich: Ich bin so gutgestellt, daß ich meine vierköpfige Familie
sehr gut von Bionahrung ernähren kann.)
Ich stimme dir zu, insbesondere wenn man auf Fleisch verzichtet, ist es problemlos möglich im Bioladen einzukaufen ohne daß das teurer wird als eine konventionelle Ernährung mit Fleisch. Ich hab das während meiner Studienzeit auch praktiziert und da hatte ich nicht viel Geld.
Inzwischen kaufe ich nicht mehr so viel im Bioladen, was auch damit zu tun hat, daß hier auf dem flachen Land der Nachschub schwieriger ist. Das Fleisch hingegen kaufe ich inzwischen fast ausschließlich direkt beim Biolandwirt (BIOLAND zertifiziert) teils erheblich billiger als in der hiesigen Metzgerei
. Das ist aber in diesem Fall leider auch nur mit Auto möglich.
Liebe Grüße
Birgit
Marcus B., (vor 8842 Tagen) @ Huperzia
Hallo Tanja
Da ich in den letzten Tagen wenig Zeit hatte und durch das Elbe-Hochwasser (zeitweise Stromabschaltung mit gestern drohendem Computer-Absturz inklusive) nur sehr kurz im Internet war, kann ich dir erst heute auf deinen Beitrag antworten.
Zunächst: Ich wollte eigentlich niemanden schlecht machen, sondern nur meine Meinung zum Thema Rot-Grüne Bilanz sagen und zwar deshalb weil die meisten hier (auch du) scheinbar nur positives darüber zu berichten wußten, was bei mir nicht der Fall ist, so daß ich es für angebracht hielt auch mal etwas (mehr) Kritik an der Regierung (nicht an Fischer, aber an seiner Partei) zu äußern. Wenn du das jedoch bereits für dumpfes, haltloses Niedermachen - ergo Polemik - hälst, weiß ich nicht was dann für dich Kritik ist bzw. was dir der Artikel 5 unserer Verfassung bedeutet.
Nun zu den "Sozialschwachen": Ich gebe zu, das ich mich in diesem Fall wohl falsch ausgedrückt (besser gesagt zu sehr verallgemeinert) habe und möchte mich für entstandene Missverständnisse entschuldigen. Aber wie soll man sonst sagen: Geringverdienende?
Alerdings scheinen wir jeweils ein etwas anderes Umfeld zu haben, denn ich habe die Erfahrung gemacht, das die Leute beim Einkaufen schon sehr auf den Preis achten und im Zweifel eher das billigere (meist) konventionelle Produkt nehmen, denn was bringt einem ein gutes ökologisches Gewisssen wenn am Monatsende kein Geld mehr da ist um sich überhaupt etwas zu kaufen? (Und Dispo-Kredite sind ja auch eher Fluch als Segen). Mir geht es übrigens genauso, denn ich verdiene zwar für einen Auszubildenden (Anwärter) relativ gut, aber wenn nach Abzug von Miete, Nebenkosten, Versicherungen und Fixkosten (Telefon....) nur noch weniger als die Hälfte des Gehalts zum Leben bleiben, überlege ich mir zweimal ob ich wirklich ein (häufig 2-5 mal teureres) Ökoprodukt kaufe, schließlich soll das Geld einen Monat reichen und um ehrlich zu sein möchte ich auch mal etwas erleben (gerade in Dresden) und nicht nur von der Hand in den Mund leben.
Somit würde mich interessieren wie du darauf kamst mich auf Anhieb als gut verdienenden Mittelstand einzuordnen (was übrigens auch meine Eltern nicht sind) und warum man zu bedauern ist, wenn man versucht sich sein Geld einzuteilen.
@ Birgit: dein Vergleich hinkt, da dun eine fleischlose ökologische Ernährung, mit einer "fleischhaltigen" konventionellen vergleicht. Wie sieht es aber aus wenn man bei beiden Varianten Fleisch ißt oder nicht?
Ein Auto besitze ich übrigens auch nicht, da das beim ziemlich guten Dresdner ÖPNV (das könnte bei dir in Jena wohl auch so sein) auch Verschwendung wäre, allerdings ist das in Zeulenroda (wo ich herkomme) oder Gebieten wie Marburg (trotz Sammeltaxi) nicht der Fall, so daß man dort um sicher und schnell voranzukommen auf ein Auto angewiesen ist. Solange sich der ÖPNV dort nicht verbessert wird sich an dieser Lage auch nichts ändern, weshalb auch ich mir vielleicht einen Wagen kaufen werde, wenn ich in Marburg bin (auch wenn es finanziell schwierig wird). Zur Zeit benutze ich, wenn ich mal in Zeulenroda bin, den Wagen meines Vaters und möchte die Fahrt dann auch genießen, ohne mir irgendwelche Sorgen machen zu müssen.
Zudem deine Aussage mit den Existenzen in den Ohren vieler Pendler wie blanker Hohn klingen muß, da viele von ihnen (beziehe mich v.a. aus dem Osten) froh sind überhaupt Arbeit zu haben, die ohne das Auto (dank weltfremder Bus- und Bahnfahrpläne) nicht möglich wäre. Diese Leute treffen (trotz Entfernungspauschale) eben solche Ideen wie die Ökosteuer. Und wenn sie sich kein Auto mehr leisten könnten wären diese Leute (übrigens auch mein Vater) ruiniert, zudem ich bezweifle das man sich in Regionen mit tw. über 20% Arbeitslosigkeit, niedriger Kaufkraft, schlechter Zahlungsmoral, Pleitenwelle und einem immer noch harten Schuldrecht (7 Jahre Wohlverhalten....) so einfach eine neue Existenz aufbauen kann wie du glaubst.
Was die Grünen angeht so mußt auch du zugeben, das sie mit dem Bündnis 90 (erreichte 1990 über 5% im Osten) eine gute Grundlage in "Neufünfland" hatten, weshalb die Grünen ja tw. noch bis 1998 in Landtagen unf Regierungen vertreten waren. Wähler und Millieu (Lehrer, Studenten, Bürgerrechtler und Umweltschützer gibt`s ja auch im Osten) waren also da (soviel zum Thema Wählerstruktur). Viel eher würde ich sagen, das die Grünen den Osten nicht ernst nahmen bzw. ignorierten und dafür die Quittung bekamen. Weltfremde Beschlüsse wie zum Benzinpreis (Pendler gibt es gerade im Osten besonders viele), das Kaltstellen der Parteichefin Röstel und - ohne die Pfiffigkeit von Werner Schulz - kein ostdeutscher Grüner mit sicheerem Listenpreis beweisen das für mich.
Außerdem scheint es, das Dresdens Grüne (Zünglein an der Waage, denn ohne sie hat der OB keine Mehrheit) sich eher ein üppiges Kleidergeld (trotz Haushaltssperre) genehmigen, anstatt zu helfen die Probleme der Stadt wie Schulschließungen (die Grünen machen - anders als SPD und PDS - scheinbar nicht am Volksbegehren dagegen mit) und Müllbeseitigung in den Griff zu kriegen.
Zuletzt: Meine Antwort zur Wahl von Pilzen sollte eigentlich nicht ganz ernst gemeint, da ich auch Lothars Meinung so ansah.
Aber selbst wenn: glaubst du wirklich das gnadenlose Schwächeparasiten wie der Hallimasch oder einige Porlinge würden eine Partei wählen, die sich Demokratie und damit Gleichheit auf ihre Fahnen geschrieben hat, statt einer Partei die gegen "unwertes Leben" (grauenhafter Ausdruck) und für das Recht des Stärkeren ist? (Gut: symbiotische Pilze würden Grün wählen, aber eben nicht alle) Im Endeffekt ist die Debatte aber sinnlos, da Pilze nicht wählen dürfen und wenn vielleicht sogar genauso wählen würden wie wir Menschen (wer weiß....).
Da diser Beitrag wieder viel zu lang wurde und das hier ein Pilz- und kein Politkforum ist, würde ich sagen das du mir eine e-mail schreibst, falls du mir antworten willst.
Gruß
Marcus B.
Huperzia , (vor 8837 Tagen) @ Marcus B.
Hallo Marcus,
Ich hab auch deinen Beitrag erst jetzt entdeckt, da ich grad in Stuttgart bin.
Zunächst: Ich wollte eigentlich niemanden schlecht machen, sondern nur meine
Meinung zum Thema Rot-Grüne Bilanz sagen und zwar deshalb weil die meisten
hier (auch du) scheinbar nur positives darüber zu berichten wußten, was
bei mir nicht der Fall ist, so daß ich es für angebracht hielt auch mal
etwas (mehr) Kritik an der Regierung (nicht an Fischer, aber an seiner
Partei) zu äußern. Wenn du das jedoch bereits für dumpfes, haltloses
Niedermachen - ergo Polemik - hälst, weiß ich nicht was dann für dich
Kritik ist bzw. was dir der Artikel 5 unserer Verfassung bedeutet.
Mir bedeutet der Artikel 5 etwas - selbstverständlich, aber wenn du das was ich schreib für Polemik hälst, dann würd ich dich gern bitten,mir irgendeine polemische Äußerung nachzuweisen! Ich würde dann im Gegenzug deine Beiträge auseinanderpflücken.
(Ich hab mich im Studium mal eingehend mit sprachlicher Polemik beschäftigt und bin selbst eher bemüht, dergleichen zu vermeiden - bei dir war es mir eben aufgefallen.)
Aber ich hab eigentlich auch wenig Lust auf einen Kleinkrieg, wo der eine dem anderen Verfehlungen nachweisen will.
Daß ich diese Regierung als sehr positiv empfinde und vielleicht auch die negativen Sachen übersehe, mag daran liegen, daß ich mit der vorigen Regierung vergleiche.
Nun zu den "Sozialschwachen": Ich gebe zu, das ich mich in diesem
Fall wohl falsch ausgedrückt (besser gesagt zu sehr verallgemeinert) habe
und möchte mich für entstandene Missverständnisse entschuldigen. Aber wie
soll man sonst sagen: Geringverdienende?
Alerdings scheinen wir jeweils ein etwas anderes Umfeld zu haben, denn ich
habe die Erfahrung gemacht, das die Leute beim Einkaufen schon sehr auf
den Preis achten und im Zweifel eher das billigere (meist) konventionelle
Produkt nehmen, denn was bringt einem ein gutes ökologisches Gewisssen
wenn am Monatsende kein Geld mehr da ist um sich überhaupt etwas zu
kaufen? (Und Dispo-Kredite sind ja auch eher Fluch als Segen). Mir geht es
übrigens genauso, denn ich verdiene zwar für einen Auszubildenden
(Anwärter) relativ gut, aber wenn nach Abzug von Miete, Nebenkosten,
Versicherungen und Fixkosten (Telefon....) nur noch weniger als die Hälfte
des Gehalts zum Leben bleiben, überlege ich mir zweimal ob ich wirklich
ein (häufig 2-5 mal teureres) Ökoprodukt kaufe, schließlich soll das Geld
einen Monat reichen und um ehrlich zu sein möchte ich auch mal etwas
erleben (gerade in Dresden) und nicht nur von der Hand in den Mund leben.
Somit würde mich interessieren wie du darauf kamst mich auf Anhieb als gut
verdienenden Mittelstand einzuordnen (was übrigens auch meine Eltern nicht
sind) und warum man zu bedauern ist, wenn man versucht sich sein Geld
einzuteilen.
Hier sehe ich das Problem vielleicht an anderer Stelle als du. Nicht die Zahl der Euros auf dem Konto macht den Menschen arm, sondern seine Ansprüche oder der selbstauferlegte Zwang, irgendwelchen gesellschaftlichen Ansprüchen zu genügen.
Ich hab mir eben überlegt daß ich ein 1 - 1,5 mal teureres (viel mehr ist es selten, wenn man mal genauer hinschaut) kaufen möchte und so kann ich es mir auch leisten. Wahrscheinlich hab ich keinen Cent mehr als du, aber ganz wahrscheinlich sind mir andere Dinge wichtiger als dir.
Hast du dich schon mal gefragt, was von dem,was du alles brauchst, du wirklich brauchst? Schon malüberlegt, daß der Staat nicht dazu da ist, dir dein Leben abzusichern?
Hast du politische Ideen, wie man deiner "Armut" abhelfen kann? Sind diese realistisch?
@ Birgit: dein Vergleich hinkt, da dun eine fleischlose ökologische
Ernährung, mit einer "fleischhaltigen" konventionellen
vergleicht. Wie sieht es aber aus wenn man bei beiden Varianten Fleisch
ißt oder nicht?
Wir essen gerne und zumindest meine Männer auch viel Fleisch - aber eben nur aus biologischem Anbau. Wie soll das aussehen?
Ein Auto besitze ich übrigens auch nicht, da das beim ziemlich guten Dresdner
ÖPNV (das könnte bei dir in Jena wohl auch so sein) auch Verschwendung
wäre, allerdings ist das in Zeulenroda (wo ich herkomme) oder Gebieten wie
Marburg (trotz Sammeltaxi) nicht der Fall, so daß man dort um sicher und
schnell voranzukommen auf ein Auto angewiesen ist. Solange sich der ÖPNV
dort nicht verbessert wird sich an dieser Lage auch nichts ändern, weshalb
auch ich mir vielleicht einen Wagen kaufen werde, wenn ich in Marburg bin
(auch wenn es finanziell schwierig wird).
Was war zuerst Henne oder Ei? Die Nahverkehrsanbindungen werden nicht besser werden,wenn keiner mitfährt und mitfahren tut eben nur derjenige, der nicht Auto fährt. Wer aber Auto fährt, besitzt oft ein Auto und wer ein Auto besitzt, der fährt auch damit .... wenn nicht das Fahren an sich teuer ist, wie durch einen hohen Benzinpreis.
Zudem deine Aussage mit den Existenzen in den Ohren vieler Pendler wie
blanker Hohn klingen muß, da viele von ihnen (beziehe mich v.a. aus dem
Osten) froh sind überhaupt Arbeit zu haben, die ohne das Auto (dank
weltfremder Bus- und Bahnfahrpläne) nicht möglich wäre. Diese Leute
treffen (trotz Entfernungspauschale) eben solche Ideen wie die Ökosteuer.
Und wenn sie sich kein Auto mehr leisten könnten wären diese Leute
(übrigens auch mein Vater) ruiniert, zudem ich bezweifle das man sich in
Regionen mit tw. über 20% Arbeitslosigkeit, niedriger Kaufkraft,
schlechter Zahlungsmoral, Pleitenwelle und einem immer noch harten
Schuldrecht (7 Jahre Wohlverhalten....) so einfach eine neue Existenz
aufbauen kann wie du glaubst.
Was nennst du Ruin? Keine Arbeit? Weniger Geld als bisher, so daß der alte Standard nicht haltbar bleibt?
Ich halte es für reichlich naiv, zu denken, daß alles so bleiben könnte, wie es jetzt ist und noch naiver, daß es dabei nicht auch Verlierer gibt. Da wäre es dann vielleicht nicht schlecht, den Begriff "Verlierer" nicht an seinen materiellen Möglichkeiten festzumachen.
Was die Grünen angeht so mußt auch du zugeben, das sie mit dem Bündnis 90
(erreichte 1990 über 5% im Osten) eine gute Grundlage in
"Neufünfland" hatten, weshalb die Grünen ja tw. noch bis 1998 in
Landtagen unf Regierungen vertreten waren. Wähler und Millieu (Lehrer,
Studenten, Bürgerrechtler und Umweltschützer gibt`s ja auch im Osten)
waren also da (soviel zum Thema Wählerstruktur). Viel eher würde ich
sagen, das die Grünen den Osten nicht ernst nahmen bzw. ignorierten und
dafür die Quittung bekamen. Weltfremde Beschlüsse wie zum Benzinpreis
(Pendler gibt es gerade im Osten besonders viele), das Kaltstellen der
Parteichefin Röstel und - ohne die Pfiffigkeit von Werner Schulz - kein
ostdeutscher Grüner mit sicheerem Listenpreis beweisen das für mich.
Haben die Grünen etwas gewollt,was das Volk eben nicht wollte? Tja, ehrlich gesagt wünsche ich mir Politiker, die mehr Mut haben und auch mal unpopuläre Sachen vertreten. Denn die Menschen wollen es möglichst angenehm und werden am liebsten "versorgt" - sorry für die Spitze - aber das geht eben nicht.
Das Volk, die Kinder von "Vater Staat" sind fast erwachsen und benehmen sich wie pubertierende Kinder: Beschimpfungen gegen die Eltern wechseln sich mit haltlosen Forderungen ab.
Außerdem scheint es, das Dresdens Grüne (Zünglein an der Waage, denn ohne sie
hat der OB keine Mehrheit) sich eher ein üppiges Kleidergeld (trotz
Haushaltssperre) genehmigen, anstatt zu helfen die Probleme der Stadt wie
Schulschließungen (die Grünen machen - anders als SPD und PDS - scheinbar
nicht am Volksbegehren dagegen mit) und Müllbeseitigung in den Griff zu
kriegen.
Ich kenne die Dresdner Grünen nicht.
Weißt du wirklich ob der Hallimasch ein gnadenloser Schwächeparasit ist? Ich würdmich nicht getrauen das zu beurteilen und einen Sinn wird eshaben
Da ich ganz gerne das letzte Wort hab und sowieso schon hier geschrieben hab, schlag ich dir das einfach mit der mail vor
.
Viele Grüße und sorry fürs doch hier antworten, aber mailen von hier aus ist mir zu umständlich,
Tanja
Piwo, (vor 8847 Tagen) @ Marcus B.
grüßt euch alle, ihr Pilznasen,
bin erfreut über die große Zahl der Grünlinge und Rotkappen im Forum. Und das ist gut so!
Herzliche Grüße, auch an die Schwärztäublinge, von
Piwo
bleem, (vor 8847 Tagen) @ Piwo
grüßt euch alle, ihr Pilznasen,
bin erfreut über die große Zahl der Grünlinge und Rotkappen im Forum. Und das
ist gut so!
Herzliche Grüße, auch an die Schwärztäublinge, von
Piwo
Hi Piwo!
Du hast die Braunkappen nicht erwähnt! Die sollte man aber eher meiden, da die überhaupt nicht schmecken
.
Ciao bleem
Piwo, (vor 8847 Tagen) @ bleem
Hi Piwo!
Du hast die Braunkappen nicht erwähnt! Die sollte man aber eher meiden, da
die überhaupt nicht schmecken.
Ciao bleem
Hallo bleem,
mit Absicht habe ich die Braunkappen nicht erwähnt. Sie sind für mich "nicht der Rede wert".
Gruß Piwo
Marcus B., (vor 8847 Tagen) @ Piwo
Hallo bleem und Piwo
Bin mit der Braunkappe zufällig ich gemeint?
Falls ja, würde mich interessieren warum ihr das so seht.
Gruß
Marcus B.
Huperzia , (vor 8847 Tagen) @ Marcus B.
Hallo bleem und Piwo
Bin mit der Braunkappe zufällig ich gemeint?
Falls ja, würde mich interessieren warum ihr das so seht.
Gruß
Marcus B.
Hallo Marcus,
Fühlst du dich wirklich angesprochen?
Falls ja, würde mich interessieren, warum!
Viele Grüße,
Tanja
Marcus B., (vor 8846 Tagen) @ Huperzia
Hallo Tanja
Zum einen weil es als Antwort unter meinem Beitrag steht und zum andern weil ich die Bezeichnung Braunkappe - ich vermute mal das das so viel wie Nazi bedeuten soll (Falls das ein Irrtum ist, bitte melden!), als Beleidigung auffasse.
Um es klarzustellen: Ich würde NIEMALS eine rechtsradikale Partei wählen, denn erstens ist mein Vater Ausländer und schon deshalb lehne ich dumpfe Fremdenfeindlichkeit ab. Zudem ich selbst schon mal den Vorbeimarsch von 500 Neonazis an meiner Wohnung in Dresden miterleben durfte, was einem trotz des Polizeiaufgebots dabei schon etwas Sorgen bereitet und mir solche Parteien (trotz des gewissen Unterhaltungswerts wegen der Lächerlichkeit solcher Veranstaltungen und ihrer obligatorischen Gegendemos) nicht gerade sympatischer macht.
Zweitens käme ich nicht auf die Idee die geistigen Erben, derjenigen wieder an die Macht zu bringen, die Deutschland beinahe in den Untergang geführt hätten.
Wer weiß schließlich was eine NPD außer ihren hohlen Phrasen noch so umsetzen würde (bei Hitler hatten die meisten ja auch nicht Weltkrieg und Holokaust erwartet....)?
Drittens habe ich in meinem Beitrag keine rechtsradikale Parole verwendet (wer das anders sieht solle mir das bitte per e-mail oder Forum mitteilen, so daß ich ihm darauf antworten kann) und akzeptiere es daher nicht mit irgendwelchen braunen Spinnern (die sich zum Glück bisher nicht in diesem Forum herumtreiben) in einen Topf geworfen zu werden. Ich habe aus meiner Sicht Teile der Rot- (aber vor allem) Grünen Politik in den letzten 4 Jahren kritisiert, wenn das bereits rechtsradikal ist, frage ich mich wirklich wozu das Grundgesetz eine Meinungs- sowie Glaubens- und Gewissensfreiheit vorsieht.
Vielleicht ist es ja alles ein Mißverständnis gewesen und ich habe die Beiträge von bleem und Piwo falsch aufgefaßt. Aber wenn ich an den Fall Sebnitz denke, dann macht mich das schon sehr nachdenklich und vorsichtig was man mit belanglosem oder unbewiesenem so alles anrichten kann.
Gruß
Marcus B.
Piwo, (vor 8845 Tagen) @ Marcus B.
Hallo bleem und Piwo
Bin mit der Braunkappe zufällig ich gemeint?
Falls ja, würde mich interessieren warum ihr das so seht.
Gruß
Marcus B.
Hallo Marcus,
habe keine bestimmte Person gemeint. Ich denke jeder, den es betrifft, zieht sich schon den passenden Schuh an: die Grünlinge, die Rotkappen und auch die, die nicht der Rede wert sind (Braunkappen).
Gruß Piwo
Lothar, (vor 8847 Tagen) @ Marcus B.
An alle Möchte-gern-Wahlkämpfer
Eigentlich hatte ich ja nicht vor meinen Senf zu dieser Debatte zu geben,
aber nach soviel linker Selbstbeweihräucherung und Polemik von einigen
Teilnehmern möchte ich nur folgendes dazu sagen: Für mich hat die
Rot-Grüne Regierung nur 5 Leistungen erbracht: 1.Viel bessere Vertretung
deutscher Interessen in Europa (unter diesen "überzeugten
Europäern" - ergo Vollidioten - Kohl und Schäuble wäre das unmöglich
gewesen)
2.Mehr Verantwortung für Deutschland in der Welt (Bundeswehreinsätze)(die
Hypothek Zweiter Weltkrieg ist ja jetzt wohl endgültig erledigt), die
"uneingeschränkte Solidarität" hätte man sich aber sparen
können.
3.Gleichstellung homosexueller Partnerschaften (wäre mit CDU/CSU unmöglich
gewesen)
4.Das neue Stasiunterlagengesetz, das endlich Gleichheit in der Behandlung
zwischen West und Ost verspricht (Jetzt ist wohl auch Helmut Kohl´s Akte
fällig)
5.Die überfällige Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz (zwangsläufig mit
Hilfe der Opposition) und zumindest der Versuch einer Agrarwende (um
erfolgreich zu sein müßten ökologische Produkte auch für z.B.
Sozialschwache erschwinglich sein, schließlich muß bei mehr 4 Milionen
Arbeitslosen die Mehrheit in diesem Land auf`s Geld achten und wird
deshalb die zur Zeit biligeren konventionellen Produkte kaufen.) (Das
gefällt dir jetzt vielleicht nicht Lothar aber man muss eben zuerst an die
eigene Existenz denken, wenn du dass nicht nötig hast kann man dir nur
gratulieren)
Sonst diese Regierung meiner Meinung nach NICHTS erreicht. Die Steuerreform
hat zwar die Kommunen an den Rand des Ruins getrieben, sonst aber nur
Besserverdiener entlastet und damit dem Durchschnittsdeutschen nichts
gebracht. Die Ökosteuer hat zwar Autofahren (und damit die
Existenzgrundlage vieler in diesem Land) ordnetlich verteuert, der Umwelt
aber gar nichts gebracht schließlich fließt das Geld ja der
Rentenversicherung zu. Die Arbewitslosigkeit ist trotz aller
Versprechungen und Gesetze immer noch so hoch wie 1998. Das sind nur drei
Beispiele.
Zudem die Erfolge Rot-Grüns - von Gleichstellung und Umweltschutz abgesehen -
ja ohnehin wöhl eher der SPD und da vor allem Gerhard Schröder
zuzuschreiben sind, weil er die Grünen und ihre Ideen eben immer wieder
zusammengestaucht hat weil diese eben negative Folgen gehabt hätten.
Eigentlich ist es mir egal wer nach dem 22.9. Deutschland regiert, hauptsache
er bekommt Deutschlands Probleme in den Griff und vertritt so gut es geht
seine Interessen in Europa (wie Spanien, Frankreich oder Großbritannien).
Ich glaube auch nicht linken Phrasen wie Stoiber = Krieg, Intolleranz und
Umweltzerstörung (auch er wird die entstanden Veränderungen in der
Gesellschaft nicht einfach so rückgängig machen können, wie es das
Beispiel Tierschutz zeigt) oder FDP = Antisemitismus (Friedmann hat recht
wenn er die Politiker mit ihren Show-Auftritten, vorgefertigten Sätzen und
Argumenten in die Mangel nimmt und Möllemann hat recht wenn er Friemanns
Heuchlei in seinem Verhalten gegenüber Deutschland und im Nahost-Konflikt
(nur pro-israelisch = gut) anprangert).
Ich habe nur 2 Hoffnungen: 1. Das sich die FDP mit ihren absolut unsozialen
Vorstellungen zum Arbeitsmarkt (Ist wohl doch was dran an der Partei der
Besserverdienenden?) nicht durchsetzt.
2. Das die Grünen entweder in die Opposition wandern oder (leider nur ein
Traum) an der 5%-Prozent-Hürde scheitern. Denn das schlimmste was ich mir
vorstellen kann, ist ein Deutschland in dem diese Partei eine Mehrheit
hat: Tempolimit auf Autobahnen (ich habe keinen Gewissensbisse, wo es
erlaubt ist, mit 160 über die Autobahn zu fahren); 3€ pro Liter Benzin,
scharfe Umweltgesetze die mehr Arbeitsplätze kosten, als sie ökologisch
korrekte Betriebe schaffen könnten; ewige geheuchelte Scham über deutsche
Vergangenheit (der Zweite Weltkrieg ist zwar schon 57 Jahre vorbei, aber
die Grünen stecken teilweise scheinbar immer noch im Jahr 1968) die den
Rechtsradikalen noch mehr nützen wird (mit allen Konsequenzen); ein
ausblutender Osten (den mochten die Grünen ja noch nie - ist für sie
scheinbar nur als möglicher riesiger Naturpark interessant, weshalb man
natürlich keine Industrie fördern wird, selbst wenn es das Land ruiniert -
und ist für sie wohl nur gut um durch staatlich geförderte Abwanderung
(Mobilitätsbeihilfe) neue Arbeitskräfte für`s weitere Wachstum im grünen
Stammland Ba-Wü zu stellen) und Politiker die sich genauso die Taschen
füllen wie bisher (siehe Hunzinger, Freiflüge mit Bonusmeilen....)
Ich gebe zu das ich zuletzt teilweise stark übertrieben habe, aber seit dem
Magdeburger Parteitag 1998 (5 Mark pro Liter Benzin traue ich dieser
Partei alles zu).
Da dieser Beitrag ohnehin schon zu lang und unübersichtlich ist, möchte ich
noch sagen das das nur meine persönliche Meinung ich bion kein Mitglied
einer Partei und möchte auch keins werden.
Nur noch ein Satz zum Thema Pilze und Wahl: Auch wennes provokant erscheint:
In Anbetracht der Lebensweise von Pilzen glaube ich eher das sie braun
(NSDAP bzw. heute NPD) wählen würden.
Gruß
Marcus B.
In einem Punkt gebe ich Dir völlig recht, nämlich bezüglich der FDP. Ich kann nicht verstehen, daß aus FDP = Fast Drei Prozent jetzt eine Partei um die 10 Prozent geworden ist.
Der Gipfel des Neoliberalismus ist derzeit in Italien zu sehen, wo er zusammen mit Faschisten regiert. Schade, daß nicht mehr Menschen den Beitrag in ?Panorama? gesehen, wo gezeigt wurde, wie die Polizei mit Wissen von ganz oben brutalst gegen friedliche Demonstranten vorging, während schwarz vermummte Schlägertrupps auf offensichtlichste Weise geduldet (oder gar angeheuert) von der Polizei (bzw. der Regierung) randalierten und zerstörten. Berlusconi ist übrigens von Herrn SToiber ein gefragter Gesprächspartner..
Auch ich fahre Auto und bin kein Ökofundamentalist. Das muß man auch nicht sein, um anbetrachts der fortschreitenden Umgestaltung/Zerstörung unserer Landschaft eine Regierung zu wollen, die zumindest etwas Aufmerksamkeit auf Umweltbelange (und die sind ja - siehe Landwirtschaft - auch stets die Belange des Menschen) legt. Das 160-Fahren habe ich mir allerdings weitestgehend abgewöhnt, man fährt billiger und sicherer langsamer.
Apropos: ich unterstelle Dir nicht, daß Du eine politische Braunkappe bist, nur weil Du den Grünen das Verschwinden im politischen Niemandsland wünscht (ich glaube, das tun auch die anderen nicht). Dazu gehört dann doch mehr - und Naziparolen hast Du ja bisher keine von Dir gegeben *g*
lorraine, (vor 8847 Tagen) @ Lothar
Hallo zusammen,
bald sind ja bekanntlich Wahlen. Ich persönlich würde auch in Zukunft eine
möglichst noch grünere rot-grüne Regierung aus verschiedensten Gründen
bevorzugen. Was ist Eure Meinung?
Lothar
Hallo zusammen,
laßt mich einmal als in Frankreich lebender und integrierter Deutscher eine ausländischen Meinung zum Verhalten der Deutschen preisgeben.
Ic möchte damit niemanden pers. angreifen.
In Frankreich ist man immer noch der Meinung das der Deutsche nicht verstanden hat was Demokratie bedeutet " Die macht geht vom Volke aus". Die Deutschen, so die Meinung unserer Franz. Nachbarn leben nach dem Prinzip "Ich habe Arbeit und Essen, wenn es mir gutgeht ist mir der Rest egal".
Solange in Deutschland keine neue Politische Kulteur - die des widerspenstigen Volkers- eingeführt wird kann rot/scharz/grün/gelb regieren es wird nicht besser werden. Esrt dann wenn nach Bettina Wegener "Ein Volk das kämpfen wird wird siegen und seine Feinde (Politiker) unterkriegen" verfahren wird kann es in Deutschland zu der dringend notwendigen Änderung der Politische Szene kommen.
Ich weiß nicht ob dies der Wahrheit letzer Schluß ist aber ich weiß das viele Franzosen so denken.
Gruß
Lorraine
Huperzia , (vor 8847 Tagen) @ lorraine
Hallo lorraine,
Ich denke nicht, daß es sinnvoll ist, Politiker als Feinde zu betrachten -
es sei denn, man findet auch den Feind in sich selbst
.
Politik wird eben nicht nur durch die Politiker und unsere Kreuzchen gemacht, sondern wohl immer noch am meisten durch unser Sein. Und dieses bestimmt dann auch, wenn auch auf Umwegen, so doch vielleicht wirkungsvoller, wer am Ende regiert und noch viel mehr, welche Politik gemacht oder nicht gemacht wird.
Dadurch daß Marcus mit gutem Gewissen mit 160 km/h über die Autobahn fährt und ich erst gar kein Auto besitze machen wir eben auch Politik und dadurch, daß wir Arbeit oft als Lebenszweck sehen, bestimmte Standards als lebensnotwendig etc.
Jeder Nichtwähler bestimmt durch sein tägliches Leben, welche Politik gemacht wird mit. Politiker wollen des Volkes Stimme sein und oft hab ich den Eindruck, daß sie es auch sind - nicht immer zu meiner Freude.
Vielleicht ist es unsere oft absolut unpolitische Einstellung, die uns die Politiker so negativ und unwählbar erscheinen läßt? Man tut nichts, macht nichts anders als alle und wartet insgeheim auf einen Politiker, der es dann mit dem uns selbst fremden Charisma und der uns fremden Entschlossenheit alles richten möge - selbstverständlich in unserem Sinne, der jedoch träge lieber beim Althergebrachten verharrt. Kommt mal einer, der was macht, können wir aus unserem sicheren Lehnstühlchen, was in der Art jeder andere auch hat, heraus bestens kritisieren. Es ist ja nicht völlig meine Meinung, also nicht der politische Märchenprinz, der einen erlösen kann.
@lorraine: das war keine Kritik deines Beitrags, sondern wahrscheinlich nur derselbe Gedanke mit anderen Worten.
Viele Grüße,
Tanja
Pilzpeter, (vor 8847 Tagen) @ Huperzia
Politiker wollen des Volkes Stimme sein
Hallo Tanja,
glaubst Du das wirklich ? Nicht böse sein, aber das halte ich für reichlich naiv. Wohlgemerkt wir reden von Berufspolitikern.
Nimm mal z. B. nur gestern die Diskussionsrunde von gestern abend bei Berlin aktuell. Der Journalist Markworth, Herr Müntefering, Herr Schäuble und Frau Kühnast. Letztere bezeichnete es als besoonders mutig auch etwas gegen die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung durchzudrücken. Müntefering zeigt die Journaille an, weil sie bei der Aufdeckung der Bonusmeilenaffaire gegen das Datenschutzgesetz verstoßen hat und verspricht, daß sich alle Politiker der SPD, die dienstlich erworbene Bonusmeilen privat verflogen haben, entschuldigen werden. Ich werd´mich künftig, wenn ich vorsätzliche Steuerhinterziehung begehe auch beim Finanzamt entschuldigen, mal sehen ob´s dann auch ohne Strafverfahren abgeht.
Ne, ne Berufspolitiker sind längst abgehoben und haben nur eins im Kopf, Ihr eigenes Einkommen. Daß sie dabei ab und zu ihrer Lobby nach dem Mund reden müssen, liegt nur daran, daß sie ja irgendjemand wählen muß, wenn sie auch die nächsten 4 Jahre an der Quelle sitzen wollen. Naja und da entsinnen sie sich aller 4 Jahre auch mal an das, was das Volk gern hören will und versprechens halt. Egal ob utopischerweise blühende Landschaften, Halbierung von Arbeitslosenzahlen oder Pazifistische Grundhaltung . Bis zur nächsten Wahl wird nur einem Dummkopf nicht die passende Ausrede einfallen, warum a. G. irgendwelcher Umstaände das nun gerade nicht einzuhalten war. Und so hören wir halt alle 4 Jahre was wir gern wahr hätten. Bessere Familienpolitik, bessere Arbeitspolitik, wirtschaftlichen Aufschwung, mehr Kindergeld, bessere Bildungspolitik, Millionen Arbeitsplätze, ökologische Erneuerung, Friedenspolitik, Steuersenkung, Stärkung des Mittelstandes ...,. Wenn Du das meinst, dann hast Du recht, sie wollen Volkes Stimme - haben -.
Tut mir leid, ich kann keinem dieser Blender meine Stimme geben, und wenn ich wählen würde, dann grundsätzlich Opposition: Ich möchte nie, daß der den ich wähle gewinnt, das System will eigenartiger weise, daß er anschließend genau dafür eintritt was ich eigentlich nicht will.
Pilzpeter
Huperzia , (vor 8847 Tagen) @ Pilzpeter
Hallo Pilzpeter,
Ja, ich glaub das wirklich, denn immerhin wollen sie gewählt werden.
Andererseits sind sie keinen Deut besser ODER SCHLECHTER als eben das Volk selbst.
Ich fänd es auch mutig, etwas gegen Volkes Stimme durchzusetzen, den auch das Volk ist eben nicht unfehlbar, sondern mindestens ebenso träge wie die Politiker im Ganzen. Schön, wenn einzelne Politiker den Mut haben zu handeln. Eine Mehrheit ist eben immer schwammiger, undeutlicher und vor allem träger als eine Einzelperson - deswegen wählt man ja auch Abgeordnete und setzt nicht gleich das ganze Volk irgendwohin
.
Ich hab die Diskussionsrunde nicht gesehen, da ich auch keinen TV besitze, aber ich kann sie mir nicht schwer vorstellen..
Müntefering
zeigt die Journaille an, weil ....
Auch die "Journaille" ist eine politische Macht, der sich das Volk oft hörig hingibt, ohne viel zu meckern.
Deine Ausführungen sind echt herrlich beispielhaft
.
Die bösen Politiker, die sich das dumme Volk erschwindeln und man selbst ist der große Blicker, der alles durchschaut und schön meckern kann und durch sein Nichtstun "protestiert".
Vielleicht setz ich mich nun in die Nesseln, wenn ich für die schlimmsten Verbrecher aller Zeiten in die Bresche springe, aber AUCH POLITIKER SIND MENSCHEN und nicht besser oder schlechter als die stinknormalen Bürger wie wir.
Aber man verharrt ja so gerne passiv meckernd.
Tut mir leid, ich kann keinem dieser Blender meine Stimme geben, und wenn ich
wählen würde, dann grundsätzlich Opposition: Ich möchte nie, daß der den
ich wähle gewinnt, das System will eigenartiger weise, daß er anschließend
genau dafür eintritt was ich eigentlich nicht will.
Du machst es dir sehr einfach und ich finde es sehr bedauerlich, daß das gerade der Zeitgeist ist. Daß man sich schlau fühlt, indem man sich verweigert, halte ich für eine sehr dumme Sache.
Vielleicht sollte man dann wenigstens eingestehen, daß man im Grunde sehr voreingenommen ist und vielleicht auch zu faul zu einer wirklichen Auseinandersetzung mit dem recht frustierenden, da nicht allmächtigen Gebiet der Politik?
aber auch der Zeitgeist wird sich irgendwann mal wieder ändern, wie alles
Viele Grüße,
Tanja
adi rehm, (vor 8847 Tagen) @ Huperzia
Hallo Pilzpeter,
Ja, ich glaub das wirklich, denn immerhin wollen sie gewählt werden.
Andererseits sind sie keinen Deut besser ODER SCHLECHTER als eben das Volk
selbst.
Ich fänd es auch mutig, etwas gegen Volkes Stimme durchzusetzen, den auch das
Volk ist eben nicht unfehlbar, sondern mindestens ebenso träge wie die
Politiker im Ganzen. Schön, wenn einzelne Politiker den Mut haben zu
handeln. Eine Mehrheit ist eben immer schwammiger, undeutlicher und vor
allem träger als eine Einzelperson - deswegen wählt man ja auch
Abgeordnete und setzt nicht gleich das ganze Volk irgendwohin.
Ich hab die Diskussionsrunde nicht gesehen, da ich auch keinen TV besitze,
aber ich kann sie mir nicht schwer vorstellen..
Auch die "Journaille" ist eine politische Macht, der sich das Volk
oft hörig hingibt, ohne viel zu meckern.
Deine Ausführungen sind echt herrlich beispielhaft.
Die bösen Politiker, die sich das dumme Volk erschwindeln und man selbst ist
der große Blicker, der alles durchschaut und schön meckern kann und durch
sein Nichtstun "protestiert".
Vielleicht setz ich mich nun in die Nesseln, wenn ich für die schlimmsten
Verbrecher aller Zeiten in die Bresche springe, aber AUCH POLITIKER SIND
MENSCHEN und nicht besser oder schlechter als die stinknormalen Bürger wie
wir.
Aber man verharrt ja so gerne passiv meckernd.
Du machst es dir sehr einfach und ich finde es sehr bedauerlich, daß das
gerade der Zeitgeist ist. Daß man sich schlau fühlt, indem man sich
verweigert, halte ich für eine sehr dumme Sache.
Vielleicht sollte man dann wenigstens eingestehen, daß man im Grunde sehr
voreingenommen ist und vielleicht auch zu faul zu einer wirklichen
Auseinandersetzung mit dem recht frustierenden, da nicht allmächtigen
Gebiet der Politik?
aber auch der Zeitgeist wird sich irgendwann mal wieder ändern, wie alles
Viele Grüße,
Tanja
hallo,
und ihr meint allen ernstes alle, dass das ins pilzforum gehört
adi
Rainer_aus_AC, (vor 8847 Tagen) @ adi rehm
hallo,
und ihr meint allen ernstes alle, dass das ins pilzforum gehört
adi
Nein, sicher nicht.
Aber so ist das bei politischen Themen - wenn jemand anfängt und Thesen
in den Raum stellt, dann fällt es schwer, nichts zu entgegnen.(*)
Andererseits: Es muss sich ja keiner beteiligen oder mitlesen.
Rainer.
(*)Das ist an sich o.k., aber gleichzeitig auch der Grund, weshalb ich
diese Art Diskussion **im Pilzepilze-Forum** nicht besonders gut aufgehoben
finde.
Joachim, (vor 8847 Tagen) @ adi rehm
hallo,
und ihr meint allen ernstes alle, dass das ins pilzforum gehört
adi
Hallo adi,
Genau das meinte ich, als ich sagte das Wahlkampf kein Thema für das Pilzforum
ist. Bringt nur Ärger und wenns dumm läuft auch noch Feindschaften.
Es gibt sicherlich ein Forum (wahrscheinlich sogar viele) wo man seine
Meinung kundtun kann.
Joachim
Ps, ich war selbst einige Jahre in der Politik als Stadtverordneter tätig.
Huperzia , (vor 8846 Tagen) @ adi rehm
hallo,
und ihr meint allen ernstes alle, dass das ins pilzforum gehört
adi
Hallo Adi,
Da das Thema schon weit nach unten gerutscht war, hab ich fast gedacht, es würd eh keinen stören und wen es interessiert...
Immerhin haben sich alle Schreiberlinge strikt an diesen einen Thread gehalten und keine neuen eröffnet und einigen lag es anscheinend am Herzen mal drüber zu plaudern - was stört´`s?
Mich interessiert auch nicht jeder Beitrag, der hier im Forum gepostet wird und nach den Leserzahlen scheint es doch ein wenig Interesse auch an solchen Threads unter den Pilzlern zu geben.
Und dies ist eben ein offenes Forum, was zwar als Richtthema die Pilze hat, aber indem auch immer mal über dies und das geplaudert wird und anscheinend auch darf nach Meinung des Betreibers Georg.
Sicherlich würde es stören, wenn nun hier spezielle Fragen zu Waschmaschinen auftauchen würden, weil es eben wirklich nur wenige interessiert - aber Politik ist doch etwas, was jeden angeht.
Viele Grüße,
Tanja
gottfried, (vor 8846 Tagen) @ Huperzia
Hallo Hupi,
wenn ich die vielen Postings zu diesem Thema sehe, dann bin ich schon der Meinung, dass dieses Thema leicht ausgeufert ist. Aus diesem Grunde habe ich mich auch nur kurz zu Wort gemeldet; hier ist eben ein PILZFORUM.
Aber: Ich kann Dir bezügl. Deiner Meinung zu Demokratie Politik, Politiker ... in vielen Punkten zustimmen. Du hast weitestgehend meine moralischen Unterstützung. Damit ist die "Pilzrazzia" von neulich in Thüringen endgültig vergessen...!
Dir ein schönes WE
Gruß G
Hallo Pilzpeter,
Ja, ich glaub das wirklich, denn immerhin wollen sie gewählt werden.
Andererseits sind sie keinen Deut besser ODER SCHLECHTER als eben das Volk
selbst.
Ich fänd es auch mutig, etwas gegen Volkes Stimme durchzusetzen, den auch das
Volk ist eben nicht unfehlbar, sondern mindestens ebenso träge wie die
Politiker im Ganzen. Schön, wenn einzelne Politiker den Mut haben zu
handeln. Eine Mehrheit ist eben immer schwammiger, undeutlicher und vor
allem träger als eine Einzelperson - deswegen wählt man ja auch
Abgeordnete und setzt nicht gleich das ganze Volk irgendwohin.
Ich hab die Diskussionsrunde nicht gesehen, da ich auch keinen TV besitze,
aber ich kann sie mir nicht schwer vorstellen..
Auch die "Journaille" ist eine politische Macht, der sich das Volk
oft hörig hingibt, ohne viel zu meckern.
Deine Ausführungen sind echt herrlich beispielhaft.
Die bösen Politiker, die sich das dumme Volk erschwindeln und man selbst ist
der große Blicker, der alles durchschaut und schön meckern kann und durch
sein Nichtstun "protestiert".
Vielleicht setz ich mich nun in die Nesseln, wenn ich für die schlimmsten
Verbrecher aller Zeiten in die Bresche springe, aber AUCH POLITIKER SIND
MENSCHEN und nicht besser oder schlechter als die stinknormalen Bürger wie
wir.
Aber man verharrt ja so gerne passiv meckernd.
Du machst es dir sehr einfach und ich finde es sehr bedauerlich, daß das
gerade der Zeitgeist ist. Daß man sich schlau fühlt, indem man sich
verweigert, halte ich für eine sehr dumme Sache.
Vielleicht sollte man dann wenigstens eingestehen, daß man im Grunde sehr
voreingenommen ist und vielleicht auch zu faul zu einer wirklichen
Auseinandersetzung mit dem recht frustierenden, da nicht allmächtigen
Gebiet der Politik?
aber auch der Zeitgeist wird sich irgendwann mal wieder ändern, wie alles
Viele Grüße,
Tanja
Huperzia , (vor 8846 Tagen) @ gottfried
....Damit ist die "Pilzrazzia" von neulich in
Thüringen endgültig vergessen...!
Hallo Gottfried,
Da hast du was verwechselt. Die Razzien fanden selbstverständlich im feindlichen Niedersachsen statt
und Thüringen als Heimatstaat wird selbstverständlich verschont.
Viele Grüße,
Tanja
Rainer_aus_AC, (vor 8847 Tagen) @ Pilzpeter
Tut mir leid, ich kann keinem dieser Blender meine Stimme geben, und wenn ich
wählen würde, dann grundsätzlich Opposition: Ich möchte nie, daß der den
ich wähle gewinnt, das System will eigenartiger weise, daß er anschließend
genau dafür eintritt was ich eigentlich nicht will.
Pilzpeter
Hallo Pilzpeter,
wenn das System aus Deiner Sicht so paradoxe Auswirkungen hat, wie würde
denn Deiner Meinung nach ein System aussehen, das besser ist?
Das würde mich interessieren. Und interessieren würden mich auch
die Argumente, weshalb dieses System dann tatsächlich besser funktioniert
- nicht in der Theorie, sondern in der täglichen Praxis (also mit realen
Menschen - mit realen Interessen und realen Egoismen)?.
Viele Grüsse,
Rainer.
lorraine, (vor 8846 Tagen) @ Huperzia
Hallo lorraine,
Ich denke nicht, daß es sinnvoll ist, Politiker als Feinde zu betrachten -
es sei denn, man findet auch den Feind in sich selbst.
Politik wird eben nicht nur durch die Politiker und unsere Kreuzchen gemacht,
sondern wohl immer noch am meisten durch unser Sein. Und dieses bestimmt
dann auch, wenn auch auf Umwegen, so doch vielleicht wirkungsvoller, wer
am Ende regiert und noch viel mehr, welche Politik gemacht oder nicht
gemacht wird.
Dadurch daß Marcus mit gutem Gewissen mit 160 km/h über die Autobahn fährt
und ich erst gar kein Auto besitze machen wir eben auch Politik und
dadurch, daß wir Arbeit oft als Lebenszweck sehen, bestimmte Standards als
lebensnotwendig etc.
Jeder Nichtwähler bestimmt durch sein tägliches Leben, welche Politik gemacht
wird mit. Politiker wollen des Volkes Stimme sein und oft hab ich den
Eindruck, daß sie es auch sind - nicht immer zu meiner Freude.
Vielleicht ist es unsere oft absolut unpolitische Einstellung, die uns die
Politiker so negativ und unwählbar erscheinen läßt? Man tut nichts, macht
nichts anders als alle und wartet insgeheim auf einen Politiker, der es
dann mit dem uns selbst fremden Charisma und der uns fremden
Entschlossenheit alles richten möge - selbstverständlich in unserem Sinne,
der jedoch träge lieber beim Althergebrachten verharrt. Kommt mal einer,
der was macht, können wir aus unserem sicheren Lehnstühlchen, was in der
Art jeder andere auch hat, heraus bestens kritisieren. Es ist ja nicht
völlig meine Meinung, also nicht der politische Märchenprinz, der einen
erlösen kann.
@lorraine: das war keine Kritik deines Beitrags, sondern wahrscheinlich nur
derselbe Gedanke mit anderen Worten.
Viele Grüße,
Tanja
HALLO Tanja, es stellt sich nicht die Frage ob es eine Kritik meines Beitrags war " die ist selbstverständlich erlaubt" Aber ?? ist nicht schon die Tatsache das Du am Schluß darauf hinweist das es keine Kritik ist, eine Deutsche Denkweise, §nur nicht anecken, nurkeinem zu nahe treten. Uns, und damit meine ich auch mich, fehlt einfach das Feuer der Revolution, auch einmal das bestende System zu kritisieren und durch unser Verhalten die Politik zu verändern.
" Die Politiker sind so schlecht wie das Volk, oder das Volk ist so schlecht wie die Politiker, was stimmt ??
Gruß
Lorrraine
Huperzia , (vor 8846 Tagen) @ lorraine
Hallo lorraine,
Ich glaube, daß es sehr wenig mit anecken oder gar Revolution zu tun hätte, einfach zu Hause sitzen zu bleiben und nicht zu wählen. Ebensowenig wie das Wählen kurzzeitig populärer Protestparteien.
Die vielen Streiks und somit kleinen "Revolutionen" in Frankreich sind auch schon fast als feste Institution zu bezeichnen und damit irgendwie sinnverdreht.
Ich bevorzuge eher eine Demokratie mit all ihren Haken, als zuviel Einfluß der "Lauten". Das wäre nämlich, wie ich fürchte, das, was bei einer Revolutionskultur herauskommen würde
.
Eine Revolution läßt sich nicht planen, wenn man grad mal denkt, daß eine nötig ist, sondern sie entsteht, wenn es an der Zeit ist - und das ist eben hier und jetzt anscheinend nicht. Da sind aber die Franzosen auch nicht sehr viel besser als wir trägen Deutschen es sind.
Ich persönlich hielte es für wünschenswert, wenn weniger unbequeme aber sinnvolle Ansätze nicht immer an Volkes lauter Jammer- und damit auch Wählerstimme scheitern würden.
Die Politiker sind so schlecht wie das Volk, oder das Volk ist so
schlecht wie die Politiker, was stimmt ??
Auch die Politiker sind eben nur ein Teil des Volkes
.
Viele Grüße,
Tanja
lorraine, (vor 8846 Tagen) @ Huperzia
Hallo lorraine,
Ich denke nicht, daß es sinnvoll ist, Politiker als Feinde zu betrachten -
es sei denn, man findet auch den Feind in sich selbst.
Politik wird eben nicht nur durch die Politiker und unsere Kreuzchen gemacht,
sondern wohl immer noch am meisten durch unser Sein. Und dieses bestimmt
dann auch, wenn auch auf Umwegen, so doch vielleicht wirkungsvoller, wer
am Ende regiert und noch viel mehr, welche Politik gemacht oder nicht
gemacht wird.
Dadurch daß Marcus mit gutem Gewissen mit 160 km/h über die Autobahn fährt
und ich erst gar kein Auto besitze machen wir eben auch Politik und
dadurch, daß wir Arbeit oft als Lebenszweck sehen, bestimmte Standards als
lebensnotwendig etc.
Jeder Nichtwähler bestimmt durch sein tägliches Leben, welche Politik gemacht
wird mit. Politiker wollen des Volkes Stimme sein und oft hab ich den
Eindruck, daß sie es auch sind - nicht immer zu meiner Freude.
Vielleicht ist es unsere oft absolut unpolitische Einstellung, die uns die
Politiker so negativ und unwählbar erscheinen läßt? Man tut nichts, macht
nichts anders als alle und wartet insgeheim auf einen Politiker, der es
dann mit dem uns selbst fremden Charisma und der uns fremden
Entschlossenheit alles richten möge - selbstverständlich in unserem Sinne,
der jedoch träge lieber beim Althergebrachten verharrt. Kommt mal einer,
der was macht, können wir aus unserem sicheren Lehnstühlchen, was in der
Art jeder andere auch hat, heraus bestens kritisieren. Es ist ja nicht
völlig meine Meinung, also nicht der politische Märchenprinz, der einen
erlösen kann.
@lorraine: das war keine Kritik deines Beitrags, sondern wahrscheinlich nur
derselbe Gedanke mit anderen Worten.
Viele Grüße,
Tanja
Hallo Tanja, ich sende Direine Mail, im Forum sollten wir jetzt damit aufhören
Gruß
Lorraine
Christophe, (vor 8847 Tagen) @ lorraine
Ahoi,
laßt mich einmal als in Frankreich lebender und integrierter Deutscher eine
ausländischen Meinung zum Verhalten der Deutschen preisgeben.
Ich habe beide Staatsbürgeschaften, und lebe im moment in D.
In Frankreich ist man immer noch der Meinung das der Deutsche nicht
verstanden hat was Demokratie bedeutet " Die macht geht vom Volke
aus". Die Deutschen, so die Meinung unserer Franz. Nachbarn leben
nach dem Prinzip "Ich habe Arbeit und Essen, wenn es mir gutgeht ist
mir der Rest egal".
Eh oui, il n'y a pas eu de revolution en Allemange.
Aber Du hast sicherlich von nahen die letzen Wahlen in France verfolgt.
Gut das ganze ist sehr peinlich abgelaufen. Liegt aber mehr am System und daraus folgend die Einstellung. Das der Zustand Le Pen überhaupt im 2 Wahlgang war, lag im verhalten der Menschen beim vorhanden Wahlsystem. Im ersten Wahlgang wird erstmal die gelbe Karte gezeigt und im 2 Wahlgang wird mit vernuft gewählt. Diesmal ist der Schuss nach hinten losgegangen.
Und der andere Zustand ist Präsi geworden. peinlich peinlich 
Wenn es in Frankreich dasselbe Wahlsystem geben würde wie in D würde auch die Einstellung der Menschen etwas anderes sein.
Aber im Grunde ist der Gedanke der Revolution nicht ganz gestorben.
Ich würde eher sagen die Franzosen sind nicht ganz so "obrigkeitsliebend" wie die Deutschen.
Salut Christophe
lorraine, (vor 8846 Tagen) @ Christophe
Ahoi,
Ich habe beide Staatsbürgeschaften, und lebe im moment in D.
Eh oui, il n'y a pas eu de revolution en Allemange.
Aber Du hast sicherlich von nahen die letzen Wahlen in France verfolgt.
Gut das ganze ist sehr peinlich abgelaufen. Liegt aber mehr am System und
daraus folgend die Einstellung. Das der Zustand Le Pen überhaupt im 2
Wahlgang war, lag im verhalten der Menschen beim vorhanden Wahlsystem. Im
ersten Wahlgang wird erstmal die gelbe Karte gezeigt und im 2 Wahlgang
wird mit vernuft gewählt. Diesmal ist der Schuss nach hinten losgegangen.
Und der andere Zustand ist Präsi geworden. peinlich peinlich
Wenn es in Frankreich dasselbe Wahlsystem geben würde wie in D würde auch die
Einstellung der Menschen etwas anderes sein.
Aber im Grunde ist der Gedanke der Revolution nicht ganz gestorben.
Ich würde eher sagen die Franzosen sind nicht ganz so
"obrigkeitsliebend" wie die Deutschen.
Salut Christophe
Stimmt Christophe,
die Franzosen sind eher dazu bereit auf die SAtraße zu gehen und nein zu einem Staatsdiktat zu sagen als die Deutschen. Aber ich bin der Meinung, das wir Deutschen ( und ich zähle mich auch dazu) zuerst lange nicken, dann in der Tasche die Faust ballen und am Schluß doch ja sagen.
Gruß Lorraine
Christophe, (vor 8845 Tagen) @ lorraine
Stimmt Christophe,
die Franzosen sind eher dazu bereit auf die SAtraße zu gehen und nein zu
einem Staatsdiktat zu sagen als die Deutschen. Aber ich bin der Meinung,
das wir Deutschen ( und ich zähle mich auch dazu) zuerst lange nicken,
dann in der Tasche die Faust ballen und am Schluß doch ja sagen.
Gruß Lorraine
Ahoi,
Tja, wer weis ob das hier in D auch nicht so kommt.
In F wird halt teilweise schneller sehr energisch gegen etwas demonstriert.
Salut Christophe