Re: Pilze im Alpenvorland
Hallo David,
gestern war ich im tiefsten Alpenvorland, fast schon in Oberammergau, also
explizit im Ebenwald und Nähe Ammerschlucht (beides in der Nähe der
Wieskirche). Während im Ebenwald zwar auf ANhieb nicht so viel los war,
sammelten sich doch immermehr Mohrenkopfmilchlinge (Lactarius
lignyotus)und einige Pfifferlinge in meinem Korb. Cortinarien gabs ohne
Ende insbesondere genug spitzgebuckelte Rauköpfe um mehrere Großfamilien
auszurotten, aber auch vereinzelte grubige Milchlinge (Lactarius
scrobiculatus), Fichtenreizker (Lactarius deterrimus), pechschwarze
Milchlinge (Lactarius picinus), Fliegenpilze und zwei Habichtspilze
(Sarcodon imbricatus). Halt alles nicht in riesigen Massen. AN der
Ammerschlucht wurde es dann noch besser,ein falscher ANhängselrörhling
(Boletus subappendiculatus), Perlpilze, Maronen, Speisetäubling, ein
kleiner Brätling, brauner Filzröhrling und noch einige Täublinge mehr.
Genug für zwei Mahlzeiten für eine Person, noch dazu wo ich nicht alles
essbare mitnehme. Vor mir war anscheinend ein Gallenröhrlingssammler
unterwegs, ich fand nur noch die halb abgeschnittenen Stiele, der hatte
sicher ein interessantes Abendessen. Beide Gebiete hatten sauren Boden
mit Heidelbeerbewuchs, schau doch mal in so ein gebiet in deiner Nähe,
hier in meiner unmittelbaren Umgebung ist auf Kalk auch noch nicht so
rasend viel los.
Was mich bedenklichstimmt ist, daß der Mond nach den Rektionen in diesem
und dem vorigen Thread zu urteilen einen regional sehr stark schwankenden
Einfluß haben muß, denn einige Leute finden momentan gar nix mehr und
andere, die gar nicht weit von den ersteren entfernt sind berichten von
sensationellen Röhrlingsfunden......
Liebe Grüße
Birgit
Hallo Birgit
Wenn Du mal an einen Mittwoch in dieser Gegend Pilze sammeln gehst würdest Du mich vielleicht mitnehmen. Dann könnte ich Dir auch meine Mondtheorie erzählen.
Liebe Grüße
Elisabeth
. Beide Gebiete hatten sauren Boden