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Keine Panik!

Peter, (vor 8835 Tagen) 420 Beiträge @ Bruno

Solche Bildungsabweichungen an Pilzen sind gar nicht so selten. Manche Arten/Gattungen sind davon sehr häufig betroffen (z.B. Täublinge, Milchlinge, Semmelstoppelpilze, Lacktrichterlinge...). Da findet man immer wieder mal Fruchtkörper, die an der Hutoberfläche Lamellen bilden. Dies ist nichts außergewöhnliches und das kann auch jeder versierte Pilzsammler bestätigen.

Aber als Ursache hierfür chemische Einflüsse anzugeben, geht dann doch etwas zu weit. Es gibt sicher sehr viele mögliche Ursachen (mechanische, klimatische, genetische, auch chemische und und und....) aber es dürfte äußerst schwer fallen, die tatsächlichen Ursachen in jedem Falle anzugeben.

Das ist auch der Grund, weshalb zwar immer wieder Bildungsabweichungen beschrieben werden, die Ursachen aber nur als "möglich" angegeben werden.

Deshalb bitte keine Panikmache wegen sichtbarer Anzeichen chemischer Belastung!

Liebe Grüße

Peter

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