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Re: Kurzbericht Mykologische Kleinsttagung Thüring

Klaus, (vor 8800 Tagen) 269 Beiträge @ Huperzia und Andreas

Hallo,
nachdem wir die Fundliste der "offiziellen" ThAM-Exkursion vom Sa.,
28.09.
schon gepostet haben, hier nun eine kleine Überischt was wir sonst
noch so während unserer wundervollen 4-tägigen mykologischen Kleinsttagung
in Thüringen gefunden haben, aus Anti-Langweiligkeitsgründen aber nur die
etwas außergewöhnlicheren Arten: Freitag, 27.09. bei Themar (Muschelkalk):
Fehlanzeige - fast leerer Wald, aber sehr aussichtsreich bei
entsprechender
Witterung!
Allerdings viele Geastrum quadrifidum (Kleiner Nesterdstern) und
Schopftintlinge (Coprinus comatus). Letztere hat Andreas in einer
köstlichen Lachscremenudelsoße serviert.
Freitag, 27.09. Kalkflachmor bei Kloster Veßra: Naucoria alnetorum
(Zweisporiger Sumpfschnitzling)
Naucoria escharoides (Honiggelber Sumpfschnitzling
cf. Flagelloscypha punctiformis
Am Sonntag gab es nach einem Bestimmungsvormittag (Pilze vom Samstag) und
einer Odyssee, ein geöffnetes Restaurant zu finden nur einen kleinen
Zwischenstopp an einem Bach: Sonntag, 29.09. Tellerhammer (Nähe
Schleusingen): Auf Stängeln von Reynoutria japonica: Calycellina
chlorinella (Grünliches Haarbecherchen)
Crepidotus luteolus (Blaßgelbes Stummelfüßchen)
Cyathicula cyathoidea (Pokal-Stängelbecherling)
Cyathicula coronata (Gekrönter Stängelbecherling)
Hymenoscyphus caudatus (Weißlicher Stängelbecherling)
!!!Lactarius spinosulus unter Birke
Montag waren wir in Huperzias Heimatwäldern auf Muschelkalk, wo gleich zwei
persönliche Erstfunde für Andreas zu verzeichnen waren, nämlich Lactarius
flavidus und Coprinus picaceus :-)))
Montag, 30.09. Jena - Gleisberg: Coprinus picaceus (Specht-Tintling)
Gymnopus erythropus (Rotbraunstieliger Rübling)
Lactarius flavidus (Hellgelber Violett-Milchling)
Pholiotina brunnea (Zwitter-Glockenschüppling)
Rutstroemia luteovirens (Grünlicher Sklerotienbecherling)
Beste Grüße
Tanja und Andreas

Hallo, ihr zwei,
da scheint ihr ja extrem erfolgreich gewesen zu sein. Weshalb ich hier 'antworte', hat seinen Grund in zwei der aufgeführten Arten:
Flagelloscypha punctiformis würde mich schon sehr interessieren, weil es in dieser Gattung noch einiges gibt, was mir Rätsel aufgibt. Wir hatten hier mehrfach eine Art an Sauergräsern, die völlig unbestimmbar geblieben ist.
Und Hymenoscyphus caudatus: da wundert mich das Substrat doch sehr, weil ich diese Art ausschließlich foliicol kennengelernt habe, und es gibt mittlerweile unzählige Kollektionen.
Schöne Grüße aus Westfalen (kurz vor der nicht ganz so kleinen Tagung in Alme)
Klaus

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