Hallo zusammen!
Welche Möglichkeiten sind dem Laien überhaupt gegeben, hier bei der
Kahlkopfsuche nicht in die Falle zu tappen ? Gibt es bestimmte,
offensichtliche Merkmale ?
Und wie ungenießbar ist der Glockendüngerling überhaupt ? Bezieht sich dieses
Prädikat allein auf Geschmack/Geruch oder auch auf
Vergiftungserscheinungen im Zusammenhang mit dem Verzehr ?
Gruß,
T.
Hallo T.,
Glockendüngerlinge haben fleckige Lamellen, weil die Sporen nicht gleichmäßig über die Lamellenfläche verteilt sind, Kahlköpfe haben eine gleichmäßig gefärbte Lamellenfläche. Sollte mit der Lupe gut zu sehen sein.
In den vielen Fällen haben Glockendüngerlinge einen behangenen Hutrand, Kahlköpfe nie.
Hutform bei Glockendüngerlingen immer rund-glockig, bei Kahlköpfen meist spitzkegelig
Huthaut bei den Kahlköpfen als durchsichtiges Häutchen in Stücken oder komplett abziehbar, bei Glochendüngerlingen geht das überhaupt nicht.
Glockendüngerlinge wachsen direkt auf frischen Kuhfladen oder sonstigem Dung, Kahlköpfe (zumindest semilanceata) wächst bestenfalls NEBEN Kuhfladen, aber eigentlich im Gras oder dort wo mal vor längerer Zeit ein Fladen WAR.
Es gibt weitere mikroskopsiche Unterschiede zwischen den Gattungen.
Meiner Meinung nach sind Glockendüngerlinge weitgehend harmlos, zumindest in den Portionen in den Du sie wohl verzehren würdest 
Beste Grüße,
Andreas