Risspilze ohne Mikro-Angaben
ansprechen zu wollen ist immer eine unsichere Geschichte. Wenn es sich hier um einen Glattsporer handelt, käme z. B. Inocybe splendens var. splendens in Frage (aber auch noch andere Arten). Zumindest scheint es sich um eine Art mit knolligem, ganzbereiftem und weissem Stiel zu handeln. Vergleich doch mal die Mikro-Merkmale mit der Literatur (Stangl 1989 oder Kuyper 1986).
Gruß
Helmut
Hallo Pilzfreunde,
erinnert ihr euch? Jenen hatte ich mal aufgrund Häufigkeit etc. für den
Kegligen Rßpilz gehalten, was natürlich stark bezweifelt wurde.Er ist es definitiv nicht. Und zwar schon wegen der kristalltragenden
Cystidien. Auch die Sporenform paßt zum Birnen-Rißpilz. Mit dem Geruch habe
ich meine Schwierigkeiten, weil ich nicht mehr genau weiß, wie
Birnenblüten duften. (Kennt jemand Lerchensporngeruch, oder den nach
getrockneter Veilchenwurzel...?)
Ich habe mir ein Mikroskop zugelegt.
Das erwähne ich nicht, um mich in die Brust zu werfen (ist 'eh kein
Hightech-Gerät, vergrößert doch immerhin bis 1600fach), sondern weil ich
bestätigen kann, was oft gesagt wird (auch im Forum): Vieles wird
eindeutiger . Meine private Garten-Galerina habe ich aufgrund der
schnallenlosen Hyphen auch etwas einzirkeln können.
Irgendwann begreife ich auch die Sache mit dem Öl.
Beste Grüße! pm.