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Schaut mal ......der Orangeseitling *PIC*

Gelbfieber, (vor 8768 Tagen)

Hallo und guten Tag,

da ich über den Orangeseitling Phyllotopsis nidulans in meinen Büchern und im Netz wenig gefunden habe, möchte ich Euch diesen schönen „seltenen“ Pilz zeigen.

Angaben zur Person ..... nein, Pilz:
Hutdurchmesser: 2 – 4cm
Fleisch: zäh
Fundort: auf totem Nadelholz, dachziegelartig übereinander.

Eine schöne Woche und liebe Grüße in alle Himmelsrichtungen
Gelbfieber

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sehr schöne Detailbilder, gratuliere Uschi *oT*

Markus S, (vor 8767 Tagen) @ Gelbfieber

- kein Text -

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Ein wahrlich sehr schöner Pilz..

Werner Edelmann, (vor 8766 Tagen) @ Gelbfieber

aber der Geruch!!

Gruß Werner E.

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Re: Ein wahrlich sehr schöner Pilz..

Gelbfieber, (vor 8765 Tagen) @ Werner Edelmann

Hallo und guten Abend Werner,

den Geruch des Pilzes habe ich nicht als unangenehm, intensiv Kohlartig empfunden. Auffällig schien mir dagegen die orange Hutfarbe und das extrem zähe Fleisch.
Hast Du einen Tipp für mich, wo ich etwas über diesen Pilz nachlesen kann?

Liebe Grüße
Uschi

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Re: Ich hab einen Tipp...

gottfried, (vor 8765 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Uschi, ich mische mich mal ein...
...folgenden Hinweis habe ich in M. ENDERLE/ H. E. LAUX: „Pilz auf Holz“, Seite 42 gefunden:

„Orangeseitling/ Phyllotopsis nidulans/ Eßbar/ Familie Polyporaceae
Die Gattung Phyllotopsis ist in Europa mit nur einer Art vertreten, die noch dazu sehr selten ist. Sie steht den Seitlingen und Knäuelingen sehr nahe. Die Hüte der meist dachziegelig übereinanderwachsenden Pilze sind wasserzügig, das heißt, sie sind bei Feuchtigkeit dunkler, in diesem Fall mattorange bis orangegelb. Trocken nehmen sie einen isabellfarbenen, blaßgelben Ton an. Die Hutform ist muschel- bis nierenförmig, im Durchmesser 2- 8 cm. Die Hutoberfläche ist filzig- samtig, der Hutrand ist mehr oder weniger stark eingerollt. Im Jugendstadium liegen die Hütchen oft dem Substrat flach an. Später entwickeln sich muschelförmige Hüte, die dachziegelig abstehen. Einen Stiel sucht man vergeblich. Die Blätter stehen ziemlich gedrängt und sind rostgelb bis orange. Der schöne Pilz wächst von Herbst bis Frühjahr an Nadel- und Laubholzstümpfen. Wegen seiner Seltenheit sollte man ihn schonen.“

Liebe Grüße- auch an Deinen TD
gottfried

Hallo und guten Abend Werner,
den Geruch des Pilzes habe ich nicht als unangenehm, intensiv Kohlartig
empfunden. Auffällig schien mir dagegen die orange Hutfarbe und das extrem
zähe Fleisch.
Hast Du einen Tipp für mich, wo ich etwas über diesen Pilz nachlesen kann?
Liebe Grüße
Uschi

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Re: Ich hab einen Tipp...

Gelbfieber, (vor 8765 Tagen) @ gottfried

Hallo Gottfried,

vielen Dank das Du dich „einmischt“ hast , auch von meinem TD, für Deine Informationen über den Orangeseitling. Du hast mir damit sehr geholfen.

Alles Gute und einen lieben Gruß
Gelbfieber

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Re: Ich hab einen Tipp...

Werner Edelmann, (vor 8765 Tagen) @ gottfried

Servus Uschi, servus Gottfried,

dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen, außer, daß der Orangeseitling leicht mit dem Muschelkrempling verwechselt werden kann, von dem er sich u.a. durch den im Alter doch deutlich unangenehmen Geruch unterscheidet.
Obwohl die beiden ziemlich ähnlich scheinen, gehören sie nicht nur verschiedenen Familien, sondern sogar Ordnungen an.
Der Orangeseitling den Polyporales, der Muschelkrempling den Boletales.
Er ist eigentlich in jedem etwas umfangreicheren Pilzführer enthalten.
Insgesamt finde ich, daß der Orangeseitling, zumindest bei uns in Süddeutschland, nicht (mehr) selten ist.

Gruß Werner E.