Re: Seitlingsartiger mit extremer Frostresistenz
Hallo Mischi!
Nun ja, andere Pilze werden sogar tiefgefroren und dann zum Essen wieder aufgetaut 
Wie wär's bei deinem Fund denn mit Crepidotus variabilis (oder dessen allernächster Verwandtschaft)? - Feine Stacheln auf den Sporen, etwas filzige Hutoberfläche und Größe würden m. E. gut passen...
LG
Josef
Diesen stiellosen Pilz hab ich bei -5°C im Schwarzwald in einem Bachgraben
gefunden - er wuchs auf nacktem Bundsandstein (Böschung)und war total
durchgefroren, als ich ihn pflückte - anscheinend fliesst Glycerin in
seinen Adern
Nach dem Auftauen war er wieder wie frisch - interessant.
Die Hutoberfläche ist recht samtig und die Sporen stark warzig - er hat
Schnallen.
Dachte zuerst an einen Seitling oder Räsling oder Rötling aber da passt
einfach nichts zusammen...
LG, Mischi