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Porlingsrätsel für Fortgeschrittene *PIC*

Werner2, (vor 8752 Tagen)

Hallo Pilzlergemeinde,

den nachfolgend abgebildeten resupinaten Porling fand ich vor ca. 3 Wochen im Spessart auf der Rinde (!) eines frisch abgebrochenen Kiefernast.
Die Poren sind relativ groß (ca. 2 - 3 per mm). Die FK sind zäh und werden nach dem Trocknen knochenhart.
Die abgebildeten Fruchtkörper sind noch sehr jung und auf dem Bild so ungefähr 10 cm breit. Sie bleiben meist nicht resupinat, sondern werden später effuse-reflex bis pileat.
Na, wer kennt diese ziemlich seltene, in den letzten 10 Jahren aber deutlich häufiger werdende Art an Kiefer.

Gruß Werner2

[image]

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Re: Porlingsrätsel für Fortgeschrittene

bleem, (vor 8752 Tagen) @ Werner2

Hallo Werner2!

Ich versuche es mal, aber ich werde wohl kläglich versagen :-(. Also mein Tip wäre der Fleischgraue Weichporling (Skeletocutis carneogrisea).

Ciao bleem

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Re: Porlingsrätsel für Fortgeschrittene

Gelbfieber, (vor 8752 Tagen) @ Werner2

Guten Abend Werner,

auf Kiefer , Poren 2-3mm/cm, die teilweise gelbliche Farbe und nicht häufig vorkommend, ich tippe auf Spongiporus fragilis den Fleckenden Saftporling.

Alles Gute nach Frankfurt
Gelbfieber

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Re: Porlingsrätsel für Fortgeschrittene

Werner Edelmann, (vor 8752 Tagen) @ Werner2

Skeletocutis carneogrisea ?

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das denke ich auch! *oT*

Jens ⌂, (vor 8751 Tagen) @ Werner Edelmann

- kein Text -

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Re: Porlingsrätsel für Fortgeschrittene

Boletus ⌂, (vor 8751 Tagen) @ Werner2

Hallo Werner

Möchte mich bleem un Werner Edelmann anschliessen, Skeletocutis carneogrisea.
Oder kannst du noch was zum Hyphensystem und den Sporen sagen??? :-)

Gruss Sepp

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Bestimmungshinweis

Werner2, (vor 8751 Tagen) @ Werner2

Nochmals ein Hinweis:

Wie bereits gesagt: Die Pilze sind nur anfangs resupinat. Sie neigen mehr zum effuse-reflexen bis pileaten Wachstum. Die dicklichen Hüte zeigen später meist eine deutliche Ockerfärbung.
Das Hyphensystem ist dimitisch (wie bereits erwähnt: getrocknet knochenhart)
Sie war bisher selten. In Hessen wurde der Erstfund für 1988 datiert. Danach breitete sie sich zunehmend in den Kiefernwäldern aus, ist aber in den letzten Jahren wieder rückläufig.

Gruß Werner2

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Re: Bestimmungshinweis

Ursula Sauter, (vor 8750 Tagen) @ Werner2

Wie bereits gesagt: Die Pilze sind nur anfangs resupinat. Sie neigen mehr zum
effuse-reflexen bis pileaten Wachstum. Die dicklichen Hüte zeigen später
meist eine deutliche Ockerfärbung.
Das Hyphensystem ist dimitisch (wie bereits erwähnt: getrocknet knochenhart)
Sie war bisher selten. In Hessen wurde der Erstfund für 1988 datiert. Danach
breitete sie sich zunehmend in den Kiefernwäldern aus, ist aber in den
letzten Jahren wieder rückläufig.

Diplomitoporus flavescens, nehme ich mal an. Den kennen wohl nur die aus den wärmeren Regionen. Unser letzter Fund hier war 1999.
Gruß Ursula

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2. Versuch

Boletus ⌂, (vor 8750 Tagen) @ Werner2

Werner, was meinst Du zu Skeletocutis amorpha??

Gruss Sepp

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Re: Porlingsrätsel für Fortgeschrittene

Werner2, (vor 8750 Tagen) @ Werner2

Hallo Pilzlergemeinde,

Es war doch ziemlich schwer und die Ursel kennt die Art natürlich aus Südhessen.
Also Gratulation und Grüße nach Mannheim.
Es ist tatsächlich Diplomitoporus flavescens. Eine seltene Art, die wir hier bei Frankfurt "Ockerfarbige Kieferntramete" genannt haben.
Der Namen finde ich wirklich treffend, da die kleinen bis mittelgroßen Hüte, welche dicklich sind, später wirklich creme-ockerfarbig werden.
Die FK sind im Anfangsstadium wirklich erst einmal resupinat, und können dann natürlich andere Arten, wie Skeletocutis carneo-grisea vortäuschen.
Diese ist, ebenso wie die lachsfarbene S. amorpha, aber immer sehr, sehr dünnfleischig bzw. bei effuse-reflexen FK sehr dünnhütig.
Auf der sicheren Seite ist man dann nur mit dem Mikroskop. Die zylindrisch-allantoiden bis leicht lunaren Sporen sind typisch.

Gruß Werner2