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Funde von Samstag

Marcus B., (vor 8750 Tagen)

Hallo Pilzfreunde

Trotz (relativ) schlechten Wetters und (relativ) starkem Wind, ging ich am Samstag trotzdem im Thüringer Vogtland (Raum Triebes/Zeulenroda) auf Pilzsuche und wurde in folgender Weise fündig:

Mitgenommen wurden:

Maronen (Xerocomus badius)
Horngraue Rüblinge (Collybia butyracea var. asmea)
Rauchblättrige Schwefelköpfe (Hypholoma capnoides)
Filziger Gelbfuß (Gomphidius helveticus)

Im Wald blieben:

alter Violetter Rötelritterling (Lepista nuda)(persönlicher Erstfund)
alte Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis)
Ockertäublinge (Russula ochroleuca)
Falsche Pifferlinge (Hygrophoropsis aurantiaca)
Berindeter Seitling (Pleurotus dryinus) (ebenfalls Erstfund)
Wolliger Milchling (Lactarius vellereus)
Gifthäublinge (Galerina marginata)
Fliegenpilz (Amanita muscaria)
Kahle Kremplinge (Paxillus involotus)
Samtfußkremplinge (Paxillus atrotomentosus)
Grünblättrige Schwefelkopfe (Hypholoma fasciculare)
Speitäubling (Russula emetica var. emetica)

Gruß

Marcus B.

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Re: Funde von Samstag

Gelbfieber, (vor 8750 Tagen) @ Marcus B.

Hallo und guten Abend Marcus,

wie ich sehe hast Du bei der Pilzsuche im Vogtland u.a. auch den Horngrauen Rübling in Gottfried’s Revier gewildert ;-)
Kannst Du mir etwas über den Speisewert dieses Pilzes sagen, denn in meinen Büchern ist er von „guter Speisepilz“ bis „ohne Geschmack“ beschrieben.

Einen lieben Gruß nach Thüringen
Gelbfieber

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Re: Funde von Samstag

Harald Andres Schmid, (vor 8749 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo und guten Abend Marcus,
wie ich sehe hast Du bei der Pilzsuche im Vogtland u.a. auch den Horngrauen
Rübling in Gottfried’s Revier gewildert ;-)
Kannst Du mir etwas über den Speisewert dieses Pilzes sagen, denn in meinen
Büchern ist er von „guter Speisepilz“ bis „ohne Geschmack“ beschrieben.
Einen lieben Gruß nach Thüringen
Gelbfieber

hallo, Uschi
Das ist Geschmackssache! Meine Kollegin aus der Technischen Kommission des Pilzvereins kann nur den Kopf schütteln über Leute, die Rüblinge essen, ("schnmeckt wie Karton!"), ich persönlich finde sind besser als ihr Ruf, nämlich ziemlich aromatisch.
In einem Mischgericht helfen sie auch, das Schleimen zu verhindern, wenn Röhrlinge dabei sind (was ich allerdings nie mache).
Ein anderer Rübling, der unterschiedlich beurteilt wird bez. Essbarkeit ist der Breitblättrige Rübling (oudemansiella platiphylla). Da kann man von giftig (in gewissen ausländischen Büchern) über ungeniessbar (in den meisten) bis Speisepilz (die Ausnahme) alles finden. Er ist sehr wohl essbar. Allerdings besteht der Hut nur aus Lamellen und Huthaut. Wenn du die Huthaut abziehst, kannst du die Lamellen essen, wenn du erst die Lamellen entfernst, kannst du die Huthaut essen... *ggg*
Gruss, Harald Andres

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Re: Funde von Samstag

Marcus B., (vor 8745 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Gelbfieber

Keine Sorge, ich räubere nicht in Gottfrieds Gebiet; mein Revier liegt ca. 5-10 km von dem seinen entfernt.

Was den Horngrauen Rübling angeht, so bin auch ich (inzwischen, nach mehreren Kostproben) der Meinung, das er ein guter (auch weil oft massenhaft auftretender und damit ergiebiger) Speisepilz ist, von dem man allerdings nur die Hüte und nicht die zähen Stiele verwenden sollte.

Gruß

Marcus B.