Re: Funde vom letzten Montag
Hallo Birgit,
also, ich habe bei dem Satansröhrling keine Zweifel, das Fruchtfleisch ist für B. rhodoxanthus viel zu blass. Dass die Fraßstellen so gelb sind, ist normal, sobald der Selbstheilungsprozess angefangen hat. Ich habe auf Deinen Einwand hin auf verschiedenen seriösen Websites Bilder von Netz + Untergrund diverser Rubroboletus-Röhrlinge verglichen – da kann man m.E.n. kein eindeutiges Unterscheidungsmerkmal festmachen.
Wie es pilz- und wettermäßig weitergeht in unseren Breitengraden? Keine Ahnung, aber es ist schon beunruhigend. Ich frage mich bereits, ob es diesen Herbst überhaupt genug Material für Pilzausstellungen geben wird. Vermutlich haben die Myzelien durch die langanhaltende Trockenheit + hohe Temperaturen ziemlich gelitten und müssen sich erst erholen... Aber trotzdem werfen wir doch die Flinte (noch) nicht ins Korn 
Viele Grüße – Rika
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Hallo Rika,
Ja. Leider hast Du nicht den ganzen Fruchtkörper durchgeschnitten. B.
rhodoxanthus blaut nur im Hut und oberem Stieldrittel. Er hätte auch noch
eine rote Subkutis, das kann man auf dem Bild aber nicht sehen.
(Trockenheit?). Das Bild wäre mit den Frassstellen und dem
kontrastfarbenem Netz eher B. rhodoxanthus für mich, aber ich bin da kein
Experte.
B. queletii...
Tja, da hätte ich möglicherweise eine andere Priorität. Für die
Karottentrüffel gibts einen Fundnachweis in der PUR und bei der Ehinger
Pilzflora gibts auch einen von Christian,
http://www.pilzflora-ehingen.de/pilzflora/arthtml/scaroticolor.php , der
von fünf Nachweisen in BaWü spricht. Auf pilze-deutschland.de gibts aber
für Boletus queletii in BaWü mehr (alte) Nachweise als für die
Karottentrüffel.
Es hat hier ordentlich geregnet seit 2 Tagen, aber Hoffnung keimt grad keine
mehr auf. Es soll ja die nächsten 2 Wochen wieder trocken werden. So
langsam hab ich keine Lust mehr.
gute Nacht
Birgit