Re: Erdritterlinge, von Kazuya
Hallo,
eine interessante Gattung der Lamellenpilze sind die Ritterlinge
(Tricholoma), die mit etwa 70 Arten in ME eine eher mittelgroße Gattung
darstellen, wo sich meist recht robuste Arten vorfinden lassen, deren
Lamellenansatz immer durch den typischen Burggraben gekennzeichnet ist.
Durch diesen Graben werden die Arten eben "Ritterlinge" genannt,
da er an die Burggräben des Mittelalters erinnern.
Es gibt recht viele grauhütige Ritterlinge. Unter ihnen befindet sich auch
der giftige Tigerritterling (T. pardalotum). Aber auch die Erdritterlinge
sind hier zu finden. Alle Arten aus dieser Gruppe sind essbar. Der wohl
häufigste und auch bekannteste ist der "normale" Erdritterling
(T. terreum).Er ist vor allem durch einen weißen Stiel und dem grauen Hut, der schwarzgrau
geschuppt ist, gekennzeichnet. Außerdem ist er nicht so robust wie der
Tigerritterling.
Der echte Erdritterling rötet und gilbt nicht.
Das tut dafür die folgende Art. Der Gilbende Erdritterling (T. argyraceum)
ist besonders an den gilbenden Fruchtkörpern zu erkennen. Dieses Merkmal
ist meist im Alter gut erkennbar.Am leichtesten bestimmbar ist der Beringte Erdritterling (T. cingulatum).
Durch seinen beringten Stiel und dem Vorkommen auf Rasenflächen ist er w
ohl
unverwechselbar.
Hi Kazuya
Gehören
T. virgatum (Fr. : Fr.)Kummer Brennender Ritterling
und
T. sciodes (Secr.)Mart Schärflicher Ritterling
nicht in die vielfältige Gruppe der Erdritterlinge? Beide sind wirklich nicht für den Kochtopf geeignet und können, je nach Kenntnisstand eines Pilzsuchers, durchaus mit Tricholoma terreum (Schff. : Fr.)Kummer Erdritterling verwechselt werden.
Viele Grüße,
Fridu