Das wichtigste Unterschiedungsmerkmal
Hallo Matthias
sind nach wie vor die mit dem Fingernagel leicht wegschiebbaren Lamellen beim falschen Pfifferling.
das einfachste Unterscheidungsmerkmal sind die Farbe und die Festigkeit. Der
echte Pfifferling ist - sofern die Oberfläche nicht beschädigt ist -
richtig gelb, manchmal braun (an dunklen, trockenen Stellen) und hat
einschliesslich der Leisten auf der intakten Haut die gleiche Farbe. Der
falsche Pfifferling ist dagegen orange und die Lamellen sind etwas
rötlicher als die Huthaut.
Pfifferlinge im Kalkbuchenwald, die streng genommen eine andere Pfifferlingsart sind (Cantharellus subpruinatus) aber bei den meisten Sammlern unter Pfifferling laufen dürften und sich bei oberflächlichem Hinsehen kaum unterscheiden können im Alter ebenfalls ziemlich orange sein. Hier (Oberbayern) finde ich eigentlich nur diese Sorte.
Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist der Fundort. Der falsche Pfifferling
wächst überwiegend an besonders lichten bis sonnigen Stellen und
massenhaft. Der echte Pfifferling bevorzugt deutlich feuchtere Umgebung
und eher schattig.
Das ist so nicht ganz richtig, die wenigen Pfifferlingsstellen, die ich im Schwarzwald kennengelernt habe, waren immer an steilen Böschungen und sonnenexponiert.
Es gibt da Ausnahmen, aber an richtig hellen Plätzen
(z.B. mitten auf Wegen) habe ich bisher nur einzelne Pfifferlinge
gefunden, gruppenweise finden sie sich dann oft in der Nähe im dunkleren
Unterholz oder versteckt in Heidekraut, Blaubeeren oder Moos.
Wie gesagt das gilt mit Einschränkungen für die sauren Nadelwaldpfifferlinge, nicht für Pfifferlinge im Kalkbuchenwald.
Gruß
Birgit