Hallo Freunde,
ich will ja eigentlich kein Spielverderber sein, aber soviel ich weiß stehen "wilde" Weinbergschnecken unter Naturschutz. Kein Wunder, daß du nicht so viele gefunden hast Wolfgang. ZUmindestens in unseren bayrischen Breiten gibts die Biester ziemlioch selten.
Gruß
Birgit
Hallo Birgit,
Ich bin der Meinung, daß hier ebenso wie in vielen anderen
Bereichen gilt: solange man für den eigenen Schnabel ein paar
Schnecken sammelt, ist dies zu vertreten (man tut es ja nicht
jeden Tag). Anzuprangern ist der gezielte Raubbau.
Es gibt das "Schneckensammeln", wobei ganze Gegenden abgegrast
werden. Meistens sind das Kinder, die ihr Taschengeld aufbessern
indem sie für einen Spottpreis die Tiere zu den Sammelstellen
bringen. Es kommen dann einige Zentner zusammen, die nach Frankreich
gebracht werden, um bei uns als Französische Weinbergschnecken auf
dem Markt zu landen.
Gruß, Dieter
Hallo Dieter,
in Gegenden wos viele davon gibt, laß ich mir das ja eingehen. Diese Verwendung ist auf jeden Fall sinnvoller als die Weinbergschnecken mit Schneckenkorn am Verspeisen des Gartensalats zu hindern.
Ich hab in meinem Garten allerdings noch nie Weinbergschnecken gefunden, während es Nacktschnecken zu Hunderten gibt. Gibts für die auch eine kulinarische Verwertung?
Manche sind ja so groß, daß man mit 4-5 Stück glatt satt werden könnte.
Wenn ich allerdings an die Lungenwürmer bei Igeln denke, die wohl von den Schnecken übertragen werden, grausts mich dann doch zu sehr.
Irgendjemand hier im Forum hat mal geschrieben, daß Weinbergschnecken die Eier von Nacktschnecken fressen würden, daher wären sie mir im Garten sogar sehr willkommen und würden sicher nicht verspeist.
Grüße
Birgit